Wer nichts wird, wird Wirt. Wer gar nichts wird, wird Betriebswirt.
Ist ihm dieses nicht gelungen, macht er in Versicherungen.
Die die nichts gebacken kriegen, versuchen Suchmaschinen zu betrügen.
Ich hatte mein Leben lang eine gewisse Affinität zu Rechnern, frei jeglichen Nerdtums. Sozialisiert mit C64 und Amiga 500, bedurfte es einer längeren Pause bis ich mich an einen Windowsrechner traute. Ich blieb Anwender - der Rechner ein Werkzeug kein omnipräsentes Suchtmittel. Zur Pubertät hin wuchs mein Interesse für Menschen mit zwei X-Chromosomen, laute Musik, Führerschein, Alkohol und Nikotin. Ich wollte leben und erleben. Zu dieser Zeit zog das Internet - Schröders Datenautobahn - in deutschlands Haushalte. Ein Großteil meiner männlichen Mitschüler traf sich über Nacht samt Rechner in sturmfreien Buden zum Quake oder Counterstrike daddeln, Chips und Pizza fressen und Unmengen Cola Light trinken. Schlabberlook und "witzige" T-Shirts gepaart mit abstrusem Musikgeschmack (Techno und/oder Heavy Metal) und einem gigantischen Pensum von Filmzitaten natürlich auf Originalenglisch bildeten die Daddelkulisse. Ab und zu wagten sich besonders frechforsche Exemplare lustige Porno- oder Horrorbildchen herum zu schicken ("Boah", "Krass", "Ui"). Von der weiblichen Welt zunehmends entfremdet, minderte sich die Konkurrenz am Markt erheblich. Sie feierten die ersten Pentiumprozessoren und ich die Nächte durch. Sie erlegten wilde Monster, ich tanzende Romantikerinnen...
So ging es weiter, die IT-Elite verfestigte sich. Aktuell in den 30ern angekommen, hat ein Großteil ausstudiert und werkelt programmierend an der digitalisierten Welt. Doch einige Nerds blieben auf der Strecke. Programmiersprachen waren ihnen nicht in die Wiege gelegt, tiefes Grundverständnis für Schaltkreise, IT und Technik im Allgemeinen nur spärlich vorhanden. Aber im wachsenden Internet konnten sie turnen, mit Fachbegriffen prahlen und Foren füttern, nebenbei in Clans ihre Spiele-Skills professionalisieren. Doch es kommt der Tag, da ziehen sich die Erzeuger als Geldspender zurück. Man selbst muss Taler verdienen. Das muss der Gründungstag für SEO gewesen sein.
SEO - Suchmaschinenoptimierung - liefert die Grundlage Websites findbar zu machen und mit relevanten Suchbegriffen zu verknüpfen. Mit dem richtigen Onlinemarketing werden so gezielt die richtigen Besucher auf die Website gezogen, interessierte User. Im Idealfall ein Mehrwert für beide Seiten. Der Anbieter findet seine Zielgruppe und diese erhält im Gegenzug die gewünschte Information oder das gesuchte Produkt. Ein abgestimmtes SEO ist grundlegend für eine erfolgreiche Webpräsenz, eine Seite die nicht gefunden wird hat den Wert eines Hochglanzflyers im Altpapier.
Profis für Suchmaschinenoptimierung, bewegen sich innerhalb der Suchmaschinenrichtlinien und optimieren diskret auf eine Weise, welche den Seitenbesucher nicht verschreckt. Sie achten auf gesteigerten Mehrwert für User und Seitenbetreiber und für gesteigerte Googleplatzierung bei Suchbegriffen, für die die Seite auch relevanten Content liefert.
Die heutige Generation pubertärer Kellergesichter räkelt ihre Aknesammlung vor ihrem SEO-Blog bzw. ihrer Maßnahme online Geld zu verdienen. Für einstellige Hunderteurobeträge horten sie etliche Bannermüllhalden, die sie mittels Copy&Paste mit schlagwortlastigem Nonsens befüllen. Die stete Bemühung möglichst viele Klicks zu generieren führen zu parasitären Web-Kloaken. Etliche Googletreffer liefern überproportional viele Beiträge idiotischer No-Brain-Dilettanten. Wie es sich gehört organisiert sich diese Clique Nestbeschmutzer in etliche Blogs und Foren und kommentiert sich im Kreis. Linkfarmenzucht und Gespamme gehören als Werkzeug ebenso dazu, wie geklaute Inhalte. Mangelnder Fleiß kann nicht unterstellt sein, stundenlange stupide Fließbandarbeit für Stundenlöhne die selbst in Bangladesh keinen Neid erzeugen sind notwendig um seinen Schwachsinn bei Google prominent zu machen.
17-jährige Milchbubis mit dem technischen Verständnis eines alterschwachen Schimpansen, preisen ihre Höchstleistungen zu Niedrigstpreisen an, freuen sich über Gebattel mit seriösen Anbietern und verzieren Google mit effektivem Kringelkacken. Qualifikation erwerben sie dabei kaum, außer Grauzonen auszureizen und Schlupflöcher zu finden. Wer sich einen Besuch solcher Domains antut, merkt schnell wie das Hirn überreizt aufgibt und die Augen vor lauter Layergeflimmer auf blind schalten.
Ich nenne es schäbige Kleingeld-Wegelagerei und freue mich über jeden Stein den Suchmaschinen in die Wege legen.
Gutes SEO beginnt mit einer wertigen Website, mit realem Content. Diese Qualität wird sich immer durchsetzen, denn interessierte Besucher kehren wieder und müssen nicht im immer weiter eskalierenden Kampf um Schlagwörter erobert werden. Wertvoller Inhalt, Kreation und Usability, die großen Fremdworte für die Schmeißfliegen da draußen.
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Dienstag, 13. Januar 2009
Donnerstag, 17. Juli 2008
Will denn niemand Geld? Werbung im Blog - das rote Tuch
Ich habe es mir leichter vorgestellt, dachte mein Blog wird überrannt, die Kommentare ufern aus. Stattdessen nur Kritik. Der gemeine Blogger an sich, fasst das heiße Eisen Werbung nicht an. Selbst Blogger mir Adsense-Krawall im Überfluss und Trigema-Postings en Masse, lassen sich nicht einmal auf eine kritische Diskussion ein.
Unseriös scheint jeder jeder Versuch den redaktionellen Wert eines Blogs auch zu honorieren. Warum? Man möge mich aufklären. Weil ich oder die beteiligte Agentur nicht Google heißen, weil aktive Versuche gemeinhin schon als unlauter gelten?
Nun sitz ich hier mit nem zugesicherten Budget und kann es höchstens über klassische Wege verteilen. Das werd ich nicht tun, lieber gebe ich den Pott zurück. Wenn sich keine aufgeweckten Blogger finden, die ihre Chance wittern, werd ich mich nicht weiter unbeliebt machen. Wozu auch...? Blogvertising scheint nicht auf direktem Wege zu realisieren...
Unseriös scheint jeder jeder Versuch den redaktionellen Wert eines Blogs auch zu honorieren. Warum? Man möge mich aufklären. Weil ich oder die beteiligte Agentur nicht Google heißen, weil aktive Versuche gemeinhin schon als unlauter gelten?
Nun sitz ich hier mit nem zugesicherten Budget und kann es höchstens über klassische Wege verteilen. Das werd ich nicht tun, lieber gebe ich den Pott zurück. Wenn sich keine aufgeweckten Blogger finden, die ihre Chance wittern, werd ich mich nicht weiter unbeliebt machen. Wozu auch...? Blogvertising scheint nicht auf direktem Wege zu realisieren...
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