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Freitag, 16. Januar 2009

Anonymes Gepöbel

Aus gegeben Anlass:
Werte Kommentatoren, wir befinden uns zwar im Nirvana Internet, wo sich niemand die Blöße geben muss mit Klarnamen und Kontaktdaten zu kommunizieren, aber macht euch doch wenigstens die Mühe euch irgendeinen Namen zu geben. Ab dem dritten Kommentar eines anonymen Pöblers wird es anstrengend. Vor allem lege ich Wert darauf direkt zu regieren - im geschilderten Fall unmöglich. Von daher meine Ankündigung:

Anonyme Kommentare werden nicht veröffentlicht, weil hochlangweilig!

Desweiteren amüsiere ich mich über all die SEO-Mimosen. Macht doch einfach gute ehrbare Arbeit, anstatt mich mit eurem Webmüll zu belästigen. Gönnt euch ein paar Minuten Kalkulationszeit und reflektiert euren Stundenlohn. Ich kann zu 500 Euro Blogeinnahmen mit Adsense und Trigami einfach nicht gratulieren, grad dann nicht, wenn ihr dafür tagein tagaus online eure Zeit totschlagt. Und natürlich ist mir bewusst, dass ihr am Schluss gigantische 1.000 Euro mit dem Blogverkauf verdient.....GÄÄÄHN.

Montag, 21. Juli 2008

Wieviel Geld darf es denn sein? Was ist ein Blog wert?

So nach etlichen Postings zum Projekt, wird nun der Spieß umgedreht. Fragestellung:

Welchen Wert haben 1.000 unique Visitors auf dem beteiligten Blog? Ab wann ist eine Vergütung angemessen, fair und motivationsdienlich?
Als Überlegungsgrundlage ein paar Punkte. Der werbende Kunde wünscht sich spürbare Exklusivität und prominente Platzierung im Blog. Der Kunde bucht die Tausenderpakete in dem Maß, dass der jeweilige Blogger über einen längeren Zeitraum, mit garantierten Einnahmen rechnen kann. Es werden nur seriöse Produkte und Dienstleistungen beworben, in optisch hochwertiger Qualität.
Gesucht wird der Tausenderschlüssel für ein Superbanner (728x90 Px), ContenAd (300x250Px), Textanzeige (ähnlich Adsense). Gestreamt würde von einem externen Server.
Blogvertising wird durch bezahlte Beiträge erst wirklich interessant und interaktiv, bzw. kommunikativ. Hier ist allerdings weniger ein 1.000er Besucher-Paket anzusetzen. Ein Post rückt ja mit jedem folgenden Post in unprominentere Position. Andererseits wird so ein Post ja nicht geliefert, sondern durch den Blogger kreiert. Was kostet also ein bezahlter Beitrag (Mindesttextlänge etc. selbstredend), pro Tausend Besucher monatlich?

Klar ist die Fragestellung dreist...aber ich wage hier ein kreativ-realitisches "Wünsch dir was", welches sich mit aktuellen Realitäten messen kann (hierbei möchte ich die Richtwerte von W3Scan allerdings außer Acht lassen - die klingen nach Dumping). Vor dem Kommentieren Bedenken, der Aufwand Werbekunden, Anzeigen etc. zu finden reduziert sich erheblich, zu dem hätte eine Kooperation Planbarkeit über einen längeren Zeitraum zur Folge UND der Blogger muss offizielle Rechnungen ausstellen können.

DANKE
PS.: @ Sascha, hol die große Trommel aus dem Keller...Trigami, Adical - we are ready 2 kill the good and the evil...

Sonntag, 20. Juli 2008

Was kann der Blogger verdienen - Blogvertising lohnt sich auch für kleine Blogs

Natürlich ist eine Hauptsache, die Verdienstmöglichkeit. Wer seinen Blog der Werbung öffnet möchte natürlich entschädigt werden.

Die Kalkulation ist diesbezüglich noch nicht abgeschlossen. Die Zielsetzung ist allerdings einfach beschrieben:
Der Blogger weiß vorher genau, was er in Rechnung stellen darf. Der geschlossene Vertrag richtet sich nach den Unique Visitors des Blogs. Die Agentur kauft eine fixe Besucher-Summe ein - je nach Größenordnung resultiert daraus die Laufzeit der Werbemassnahme. Gerade kleinere Blogs können auf diese Weise z.B. 10.000 unique Visitors anbieten und wachsende Besucherzahlen forcieren, um zeitnah ein neues Paket anzubieten.
Natürlich werden auch weitere Abrechnungsmodelle entwickelt. AdKlicks, Leadkontakte oder oder, die Wahl der Kooperation liegt beim Blogger.

Die Größenordnung der Verdienstmöglichkeit erklärt sich am besten im Vergleich - mehr als bei den anderen Anbietern.

Klare Fakten werden nun erarbeitet, so dass in Kürze konkrete Werte und Vertragsgrundlagen veröffentlicht werden können. Dann wird die Kommunikation direkt und durch die Agentur geführt.

Dienstag, 15. Juli 2008

Werbung stinkt ... a blog should be free...

Nach nun mittlerweile über 30 Jahren Existenz auf Planet CocaCola, komm ich zu dem Schluß, dass Werbung und Marketing die Welt verschmutzen und einem Krebsgeschwür gleich meine Umwelt auszehren. Allerorts schreien albernste Werbeträger ihre kruden Messages in die Gegend - Ausweichen ist unmöglich.

Verquollene Augen erblicken morgens im Spiegel, wie eine Hand versucht, mittels Bürste, die Zähne zu reinigen und gleichzeitig den Iltis aus dem Mund zu verscheuchen. Wie jeden Morgen tasten sich jungfräuliche Ohren in die Realität, während ein schrecklicher Radiosender seine Frequenz nutzt, um den letztproduzierten Poptrash in die Welt zu blasen. Morgenmuffelnd wippt man dennoch im Takt, bis einem altbekannte Kino-Synchronstimmten Baumarktprodukte anpreisen und aneinandergereihte Werbejingles jeglichen Blödsinn hochjubeln.

Beim Frühstück wird der druckfrische Spiegel gezückt. Dieser entläd durch meine ungeschickte Performance knappe 500 Gramm Werbeinlage über mein leckeres Marmeladenbrötchen. Das Brötchen aus der Tüte, die neben Brötchentransport einen weiteren Mehrwert erlangt hat - Werbeträger. Offensichtlich kann ich via Gewinnspiel eine Reise nach Rügen gewinnen. Der kurze Weg zum Bus schmeisst mich beim nächstgelegenen Kiosk vor den Tresen - Nikotinsucht. Einen Kiosk verfehlt man nur schwer, sowohl der Fahrradständer, als auch die Kundenstopper vor der Tür bieten einiges an Kaufanreizen. Jetzt noch schnell den HVV-Promomaterial-Verteiler-Studenten wegboxen, um die Fahrkarte zu lösen und hinter einem "Rainbow Tours"-Werbeplakat Platz zu nehmen.

Der Tagesverlauf lässt sich unendlich fortsetzen und um Details erweitern...Neues erfährt niemand. Werbung nervt stets, ständig und überall. Zum Verzweifeln, dass sich dies Budget zusätzlich noch im Kaufpreis niederschlägt... Böse böse böse Werbung, arglistige Kapitalismuswelt. Ganz unironisch: Werbung ist unbeliebt - auch bei mir.

Da große ABER muss dennoch folgen. Es werben ja nicht nur Großkonzerne mit amoralischen Beteiligungen, menschenverachtenden Anstellungsverhältnissen etc.. Der Fleischbräter um die Ecke sorgt ebenso wie der Fahradmechaniker für seine Leistungen. Nicht aus betrügerischer Absicht, sondern zur Existenzsicherung und für eine funktionierende Gesellschaft. Je größer, je verdächtiger das werbende Unternehmen und Kritik muss berechtigt sein, Skepsis in jedem Falle. Doch muss auch ein Brauereikonzern seiner Verpflichtung nachkommen, Schulden zu tilgen, Arbeitnehmer zu entlohnen, Steuern zu zahlen. Heimlich unter der Theke verkauft sich kein Getränk in ausreichendem Maße. Auf positive Auswirkungen für Kunst, Kultur, Gesellschaft, Arbeitnehmer etc. muss nicht näher eingegangen werden. In erster Linie wird niemand unter Zwang mit Werbung gefüttert...Werbung allerdings füttert eine Menge Mäuler direkt oder indirekt.

ICH bin weder Unternehmen, noch Werber (zumindest im weitesten Sinne), doch reines Schwarz-Weiß-Denken ist mit zuwider. Werbung hat ihre Berechtigung und füllt die Lücke, die ausbleibende Mäzene, klamme Staaten und andere hinterließen. Keine Heiligen und dreiste Egoisten, aber unverhohlen im Auftritt. Und nun erkenne die Unternehmen ENDLICH den Wert des Internet an und möchten ihr Budget auch dort versenken. Wohlwissend um die anarchischen Zustände dort.

Ich sag: Let´s Rock...get rich und scheiss auf den Rest. Ist das FDP?


Freitag, 11. Juli 2008

Blogvertising - Definition & Hintergrund - Part 1

Dieser und folgende Einträge nähern sich auf subjektive Art und Weise einer Sonderform von Werbung im Internet - dem Blogvertising. Es wird nicht en Detail auf verschiedenste Minimalunterschiede eingegangen, vielmehr sollen die Besonderheiten und Möglichkeiten für Werbende, wie Blogger ausgeleuchtet werden.

Einleitend mein Statusreport:

Das Www mit Milliarden Websites mit mehr oder minder wertvollem Inhalt setzt sich aus verschiedensten Quellen zusammen. Einerseits nutzen Firmen die Möglichkeit, sich und ihre Leistungen global zu kommunizieren, während andererseits Wissenschaft und Forschung, das allzeit verfügbare Medium nutzen um Wissen und Ergebnisse zu transferieren und bereit zu stellen. Staaten, Städte und Kommunen streuen ihre Informationen und Bekanntmachungen ebenso, wie journalistische bzw. mediale Unternehmen. Dazu kommen etliche weitere professionelle Websitebetreiber religiöser, militärischer, politscher oder sonstiger Art, die auf Streuung des Internet setzen. Dazwischen tummeln sich unzählige Privatpersonen - die allein oder im Team - gigantische Datenmengen bereithalten. Während hierzu noch vor Jahren fundierte Kenntnisse erforderlich waren, sank der Nerdfaktor zuletzt. Mittlerweile lassen sich Professoren, Hausfrauen, Studenten oder andere Privatpersonen über nahezu jedes Thema aus und liefern Bild, Ton, Video und Textmaterial en Masse. Nicht ganz unbedeutend für diese Entwicklung, die wohl benutzerfreundlichste Art eine eigene Webpräsenz zu gestalten: Das Weblog sprich Blog.
Eine schwer zu definierende Zahl solcher Blogs wird nun täglich durch Fieberglas gepumpt, um potentielle Interessenten für sich zu begeistern. Der Anteil qualitativ hochwertiger Blogs und/oder solcher mit großer bzw. "wertvoller" Leserschaft, am Gesamtaufkommen ist eher minimal. Aber es gibt sie - Blogs die ihre Leser finden und mit interessanten Inhalten bei Laune halten und zur Wiederkehr überreden. Blogs mit wertigem Inhalt jedweder Art. Die meisten hiervon wurden weniger aus kommerziellem Interesse, als aus Mitteilungssehnsucht begründet. Das Individuum sucht Platz für seine Gedankengänge, passende Leser, Feedback und einen Dialog. Statt stillem Kämmerlein, bietet sich in der Blogosphere jedem eine potentielle große Bühne.
Ein Blog ist an sich nichts anderes als ein Handzettel oder Privatzeitung (TV-Sender, Piratensender o.ä.) nur eben ohne den immensen Aufwand - Ideen, Visionen und plumpe Gedanken werden mit Leichtigkeit gestreut.

Die Anfänge jedes Mediums sehen so unähnlich nicht aus - zumindest was Sinn und Zweck angeht. Gesetzlich obliegt einem jeden Fernsehsender nach wie vor ein Bildungsauftrag und auch Zeitschriften waren früher nicht in erster Linie Hochglanz-Anzeigen-Träger. Umso natürlicher, dass auch die Werbung dieses, wie jedes Medium zuvor für sich entdeckt. Über Inhalte Kaufanreize transportieren, ist so ziemlich aller Werbearten Ursprung. Wertfrei über Werbung zu sprechen fällt schwer - ich möchte mich hier dem positiven Faktor widmen. Dem der Werbung als Möglichmacher, Sponsor und Financier.

Werbung - wenngleich immer zwanghaft symbiotisch - tritt seit Jahrhunderten als ungeliebtes aber möglichmachendes Anhängsel der meisten Kunst- , Medien- und Kulturveranstaltungen in Erscheinung. Frei von Werbung touren keine Rolling Stones oder Aggro Berlin Rapper. Eine Fussballweltmeisterschaft wäre ohne sie undenkbar, während Grafiker und die meisten bildnerischen Künstler brotlos ihr Leben fristen. Die Auflagen von den verbliebenen Zeitschriften, Magazinen und Tageszeitungen wären mickrig und Kino oder TV blieben ein Luxusprodukt. Eintrittsgelder oder die Staatskasse wären nicht in der Lage, Lücke zu füllen, die ohne werbende Unternehmen entstünde.

>>> Fortsetzung folgt

Donnerstag, 10. Juli 2008

Blogvertising - Blogger gesucht

Man stelle sich einen Kunden vor - bekannt und solvent, mit einem realen Produkt und dem Mut zur Lücke. Dieser Kunde wirbt an sich auf klassisch konservative Art und hat sich zuletzt digital aus dem Fenster gelehnt, als er es mit Onlinemarketing versuchte. Webunerfahren nahm er sich eine Mediaagentur zu Hilfe, die krude Zielgruppen-Channels definierte und 1 Mio PI´s auf drei großen Portalen vermittelte. Bannerwerbung, auf bunter hipper Seite, mit riesigem Content drum herum...

und...

...der Effekt war beschaulich. Fehlinvestierte Pötte ärmer und eine Erfahrung reicher, will der Kunde nun doch etwas Zeitgeist schnuppern. Blogs bieten genau das gewünschte Umfeld, in dem der Kunde sich sieht UND er ist gewillt nicht einzig und allein auf die ganz prominenten und großen Zugpferde zu setzen. Nein auf Empfehlung hin, möchte er marktunüblich mit aktiven frischen kleineren Bloggern ins Geschäft kommen. Textanzeigen, dezente Bannerwerbung oder bezahlte Posts zu bestimmten Themen oder ein Mix daraus sind angedacht und insgesamt möchte er 1 Mio PI´s erwerben...solang ein Blog mehr als 30 Leser am Tag bieten kann kommt er in Betracht. Zumindest wenn das Themenumfeld nicht konträr verläuft.

UND WO SIND DIE AKTIVEN BLOGGER? Wo tummeln sich diejenigen mit kreativem Output, die nicht gleich glauben ihre Seele zu verkaufen, weil sie ihre Kreativleistung in bare Münze verwandeln. Die Szene ist oft noch sehr prinzipienbehaftet und möchte an keiner Stelle als käuflich dastehen.
Andere Kreative sind dort einen Schritt weiter...brotlose Kunst hat lang genug knurrende Mägen gefördert. Niemand rümpft die Nase, wenn Jan Delay nen Sponsorvertrag mit einer Kleidungsfirma eingeht.

Also husch husch ins Rampenlicht...Finger hoch, wer hält sich und seinen Blog für einen angemessenen Werbeträger - tauglich ein spannendes Projekt zu kommunizieren und in die Welt zu streuen? Wer möchte seine Leserzahl vergolden ohne das Risiko einzugehen Viagra, Sextoys oder Partnerbörsen zu bewerben?

Ich bzw. Wir suchen motivierte webaffine Kreative, mit dem Mut zur Lücke und der Lücke auf dem Konto...