Unsere verlauste Demokratie müht sich real existierender Politikverdrossenheit beizukommen und gebährte seiner Bevölkerung Instrumente von mehr direkter Mitbestimmung. Ein Volk, eine Gesellschaft, der kleine Bürger himself soll Chance bekommen, sich direkt in politische Prozesse einzubringen. Eine subtile Revolution gegen "die da oben", die ewigen Diätenbezieher vollzieht sich mit immer mehr Effekt in Ländern gelebter Demokratie.
Die Facetten sind reichhaltig, von diskreter Mitteilung des Volkswunsches, bis hin zu vorgeblichen Verbindlichkeiten haben die verschiedenen Entscheidungsträger Möglichkeiten geschaffen dem Volk eine Stimme zu verleihen. Den verschiedenen Umsetzungen gemein ist das inflationäre Verlangen nach meiner Unterschrift unter verknappte meist polarisierende Anträge namens Volksbegehren oder -entscheid.
So kann ich Waldstücke retten, Landebahnen verhindern, Schulreformen kippen oder mich sonstwie an der politischen Entwicklung beteiligen. Erstaunlicherweise eint viele Unterschriftenlisten ein bewahrender Ansatz von Altbewährtem oder einfach nur der Wunsch nach Verhinderung von anderem. Dies kann ich bei etlichen Ansinnen durchaus nachvollziehen - wer hat schon gern einen Flughafen, eine Autobahn vor seiner Tür. Andererseits ist es wesentlich leichter viele Stunden Arbeit mit einem "Och Nöh" zu egalisieren, vor allem ohne ausgearbeitetes Gegenkonzept.
Der wirkliche Haken liegt allerdings in einer zielführenden Polarisierung samt Suggestivfrage, für die es die Unterschrift zu leisten gilt. "Möchten sie das diese Eichhörnchen einen gewaltsamen Tod sterben und diese süßen Kinder niemals mehr in der freien Natur spielen können nur weil jene böse Krake ihren Profit mehren will?" trifft auf "Sind sie auch gegen die Unterdürckung von Frauen durch Ehrenmorde und Verschleierung und die Verhinderung weiterer Begegnungsstätten verfassungsfeindlicher mordender Muslime in unserem Land, die ihre Protzbauten direkt vor ihre Nase setzen, um uns unsere Heimat zu besetzen". Der politisch Interessierte, mit dem Basispaket Bildung, Intellekt und Weltoffenheit ausgestattet, würde vielleicht ins Grübeln kommen oder sogar den eifernden Populismus entlarven. Genug Menschen aber, denken vom Stammtisch bis zum Fernseher und verfügen über eine gefährliche Mischung mangelnder Reflektion, Hintergrundinformation und Urängsten...
Parallel setzen findige Meinungsmacher Mittel und Hebel in Bewegung "ihre" Information unters Volk zu bringen - Cash is King. Wirkliche Aufklärung, Objektivität und ein Prozess der Lösungsfindung fallen unter den Tisch und Peng haben wir das Minarett oder eben keine mehr.
Parallel sorgt der inflationäre Bedarf an Unterschriften und Wahlen für wachsendes Desinteresse, so man nicht persönlich betroffen ist. Solche Abstimmungen sind also zumeist getrieben von Subjektivität und Egoismus - historisch gesehen eher kein menschenfreundlicher Lösungsansatz.
Gutheißen kann ich das leider nicht - bei aller Liebe für die Bedürfnisse, Wünsche und Ängste einer Bevölkerung. Leider sind nur seltenst, die leichtesten Lösungen auch die Besten und noch seltener werden dieser einer etablierten Realität gerecht. Insofern haftet solcher Art von Basisdemokratie ein ähnlicher Beigeschmack, wie dem Marxismus an: In der Theorie quasi weltbeste Lösung für die Schaffung maximaler Gerechtigkeit im Konsens, gelebt aber scheiternd an der Summe an Individuen samt all ihrer Verfehlungen.
Verfechtern von Mehrheitsgläubigkeit, seien nur folgende Fragestellungen samt möglicher Ergebnisse zur Vision vorgelegt:
a. Sollten Vergewaltiger zum Gemeinwohl kastriert werden?
b. Sind sie zwecks Verhinderung von Kindesmissbrauch für die Sperrung von Websites
PS.: Ich halte die Meinung innerhalb einer Bevölkerung für extrem wichtig und ein von oben herab diktiertes Prozedere ist sicherlich auch weitab vom gesellschaftlichen Ideal. Das höchste Gut einer humanistischen Gesellschaft muss aber ein mehrheitsdienlicher Pluralismus mit Schutz für Minderheiten sein, getragen von der Mehrheit seiner Teilnehmer unterfüttert von Fachkompetenz!
Posts mit dem Label Politik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Politik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 1. Dezember 2009
Mittwoch, 1. Juli 2009
Ahmadinejoke No. 1 - mein Statement zu Iran vs. USA

Nun kommt nichtmal viel Text, nur mein LOL-Bush of the day oder eben mein Mahmut Ahmadinelol. Frappierend die Ähnlichkeit - bei der Geburt getrennt? Mahmut Ahmadinedschad und George Bush junior, im Kindergarten hätte ich euch kaum auseinanderhalten können. Möchte nicht wissen, was im Kopf des Präsidenten vorgeht, während sein Volk die Strassen Teherans durchtränkt. Demonstration pro Freiheit, wird seine Sieger finden - auch im Iran!
KLEINER NACHTRAG: MIR VÖLLIG HUPE WAS IHR MIT DEM BILD MACHT - SCHENKT MIR NEN LINK. ICH BIN SCHWER DAFÜR DESPOTEN WEGZULACHEN!!!
Labels:
Gesellschaft,
Iran,
Politik,
Satire,
USA
Dienstag, 9. Juni 2009
NPD profitiert vom übereifrigen Demokratieverständnis
Rechtsaußen, wo das Hirn eher selten zu Besuch kommt und es mit kaufmännischer Buchführung eher kreativ gehalten wird, rechtsaußen da wird die Verfassung verachtet. Das Demokratieverständnis der NPD hat zwei Perspektiven:
1. Grundsätzlich ist Demokratie Scheisse
2. Die Vorzüge einer Demokratie, die nehmen wir gerne mit
Zunächst einmal ein Randgruppenproblem, was man stumpfen braunen Hirnen nicht vorwerfen muss. Mit einem Nervenknoten als Hirnersatz, surrt auch eine Fliege gern um Exkremente.
Nach den allseits bekannten Folgeerscheinungen der Weimarer Republik mit ihren radikalen Splitterparteien, wurde nach dem zweiten Weltkrieg eine Sperrklausel, die 5%-Hürde eingeführt. Wird diese nicht überwunden, kommt die Partei nicht in politische Verantwortung. Erhält sie mindestens 0,5% (bzw. 1%) der Stimmen, erhält sie anteilig zumindest Geld zur Parteifinanzierung.
Das Bundesverfassungsgericht hielt diese Regelung - zumindest auf kommunaler Ebene - im Februar 2008 für hinfällig. Die Sperrklausel diskriminiere kleinere Parteien und widerspricht dem Demokratieprinzip. Paradoxerweise gilt auf Bundestagsebene ein funktionsfähiges Parlament jedoch als höheres Gut, als die exakte Widerspiegelung des Wählerwillens.
Nun gut, kommunal wird seither eine andere Demokratie gelebt, um arme kleine Parteien zu schützen und an demokratischer Politik teilhaben zu lassen. Aktuell zu bewundern sind die einzigen Profiteure, die Demokratiefeinde der NPD. Mit Wahlergebnissen weit unter 5% ziehen diese quer durch die Republik in die Parlamente.
Die NPD, vom Verfassungsschutz beobachtet, in steter Diskussion verboten zu werden. Die nationale Partei Deutschlands, unfähig zur Buchführung, verstrickt in Finanzskandale, Schuldner des Staates und quasi pleite. Die Nationalisten, welche sich jeglichem politischen Konsens entziehen.
Diese Partei, wird nun - Dank staatlicher Fürsorge - in Amt und Würden gehieft. Der blanke Hohn zudem: der Impuls ging nicht einmal von dieser Partei aus. Peinlich.
1. Grundsätzlich ist Demokratie Scheisse
2. Die Vorzüge einer Demokratie, die nehmen wir gerne mit
Zunächst einmal ein Randgruppenproblem, was man stumpfen braunen Hirnen nicht vorwerfen muss. Mit einem Nervenknoten als Hirnersatz, surrt auch eine Fliege gern um Exkremente.
Nach den allseits bekannten Folgeerscheinungen der Weimarer Republik mit ihren radikalen Splitterparteien, wurde nach dem zweiten Weltkrieg eine Sperrklausel, die 5%-Hürde eingeführt. Wird diese nicht überwunden, kommt die Partei nicht in politische Verantwortung. Erhält sie mindestens 0,5% (bzw. 1%) der Stimmen, erhält sie anteilig zumindest Geld zur Parteifinanzierung.
Das Bundesverfassungsgericht hielt diese Regelung - zumindest auf kommunaler Ebene - im Februar 2008 für hinfällig. Die Sperrklausel diskriminiere kleinere Parteien und widerspricht dem Demokratieprinzip. Paradoxerweise gilt auf Bundestagsebene ein funktionsfähiges Parlament jedoch als höheres Gut, als die exakte Widerspiegelung des Wählerwillens.
Nun gut, kommunal wird seither eine andere Demokratie gelebt, um arme kleine Parteien zu schützen und an demokratischer Politik teilhaben zu lassen. Aktuell zu bewundern sind die einzigen Profiteure, die Demokratiefeinde der NPD. Mit Wahlergebnissen weit unter 5% ziehen diese quer durch die Republik in die Parlamente.
Die NPD, vom Verfassungsschutz beobachtet, in steter Diskussion verboten zu werden. Die nationale Partei Deutschlands, unfähig zur Buchführung, verstrickt in Finanzskandale, Schuldner des Staates und quasi pleite. Die Nationalisten, welche sich jeglichem politischen Konsens entziehen.
Diese Partei, wird nun - Dank staatlicher Fürsorge - in Amt und Würden gehieft. Der blanke Hohn zudem: der Impuls ging nicht einmal von dieser Partei aus. Peinlich.
Montag, 25. Mai 2009
Deutschland und sein Horst...
...im Fünf-Jahres-Zyklus gönnt sich Deutschland die wohl kropfähnlichste Wahlveranstaltung der Bundesrepublik. Man nennt es Demokratie, es wirkt wie ein Schauspiel, um das höchste aber irrelevanteste Amt im Staat und der Sieger steht zuvor schon fest.
Und das Volk hat einen so marginalen Anteil am Wahlausgang, dass es einer Demokratie Schamesröte ins Gesicht treiben sollte:
- Da zaubern die verschiedenen Parteien einen ihnen stimmig erscheinenden und parteipolitisch wertvollen Kandidaten aus dem Hut. Dieser brachte zumindest in der Vergangenheit politische Erfahrungen mit. Das Volk hat hieran keinerlei Anteil (wie allerdings bei anderen Wahlen auch nicht)
- Gewählt wird von der Bundesversammlung, einem Verfassungsorgan ohne weiteren Zweck, außer dieser Wahl. Deren Zusammensetzung bestimm das Volk zumindest indirekt durch ihre Kreuze bei der Bundestagswahl, da der Bundestag in Gänze in die Bundesversammlung einfließt. Um die BV auf knapp über 1.200 Mitglieder anschwellen zu lassen, bestimmen die Landtage bunte Vorschlagslisten, immer vor dem Hintergrund, dass bloß solche nominiert werden, welche dem Wunsch der jeweiligen Partei entsprechen.
- Die Wahl schimpft sich frei und geheim und ist schlussendlich größten Zwängen untergeordnet. So ist fast immer schon im Vorfeld offensichtlich, wer schlussendlich das Amt bekleiden wird und diesmal erneut unser Horst Köhler.
Ich bin Verfechter von Demokratie und Befürworter geteilter Machtorgane, dieses Instrument der Bundesrepublik halte ich allerdings für überflüssig, zumindest in der Art und Weise wie es praktiziert wird. Zudem gibt es nach wie vor, gesetzliche Bedenken oder zumindest Unklarheiten zum üblichen Prozedere.
Ich denke sowohl die Kandidatenauswahl, als auch die abschließende Präsidentenwahl sollte tatkräftig durch das deutsche Volk mitgetragen und bestimmt werden. Es wäre eine gute Gelegenheit, gerade mit dieser Wahl eines eher repäsentativen Amtes der Politikverdrossenheit entgegen zu wirken.
Und das Volk hat einen so marginalen Anteil am Wahlausgang, dass es einer Demokratie Schamesröte ins Gesicht treiben sollte:
- Da zaubern die verschiedenen Parteien einen ihnen stimmig erscheinenden und parteipolitisch wertvollen Kandidaten aus dem Hut. Dieser brachte zumindest in der Vergangenheit politische Erfahrungen mit. Das Volk hat hieran keinerlei Anteil (wie allerdings bei anderen Wahlen auch nicht)
- Gewählt wird von der Bundesversammlung, einem Verfassungsorgan ohne weiteren Zweck, außer dieser Wahl. Deren Zusammensetzung bestimm das Volk zumindest indirekt durch ihre Kreuze bei der Bundestagswahl, da der Bundestag in Gänze in die Bundesversammlung einfließt. Um die BV auf knapp über 1.200 Mitglieder anschwellen zu lassen, bestimmen die Landtage bunte Vorschlagslisten, immer vor dem Hintergrund, dass bloß solche nominiert werden, welche dem Wunsch der jeweiligen Partei entsprechen.
- Die Wahl schimpft sich frei und geheim und ist schlussendlich größten Zwängen untergeordnet. So ist fast immer schon im Vorfeld offensichtlich, wer schlussendlich das Amt bekleiden wird und diesmal erneut unser Horst Köhler.
Ich bin Verfechter von Demokratie und Befürworter geteilter Machtorgane, dieses Instrument der Bundesrepublik halte ich allerdings für überflüssig, zumindest in der Art und Weise wie es praktiziert wird. Zudem gibt es nach wie vor, gesetzliche Bedenken oder zumindest Unklarheiten zum üblichen Prozedere.
Ich denke sowohl die Kandidatenauswahl, als auch die abschließende Präsidentenwahl sollte tatkräftig durch das deutsche Volk mitgetragen und bestimmt werden. Es wäre eine gute Gelegenheit, gerade mit dieser Wahl eines eher repäsentativen Amtes der Politikverdrossenheit entgegen zu wirken.
Mittwoch, 20. Mai 2009
Vermögensabgabe für alle...
Der Staat, das sind wir alle. Im Idealfall bekommt jede Gesellschaft, den Staat den sie verdient. Leider hat sich zuletzt ein passives Selbstverständnis mit festgefahrener Rollenverteilung und Klischees entwickelt. Der kleine Mann beteiligt sich an der Demokratie alle paar Jahre mit seinem Wahlkreuz und führt überhöht empfundene Zwangsabgaben namens Steuern ab. "Die da oben" hinterziehen ebendiese, genießen dekadent ein fröhliches Leben und beuten andere aus. Die Regierung nimmt seine Rolle als festgeschriebener Versager wahr und wird getrieben von Lobbyisten. Kooperation findet kaum statt, vielmehr bejammert jeder seinen Status und neidet lauthals nach nebenan, oben und unten. Dies klingt überspitzt, trifft zum Teil jedoch die Schraube in den Schlitz.
Ignoriert wird in diesem eingefahrenen Prozedere, des Menschen sehnsucht nach Anerkennung und Einbringung seiner Talente und Möglichkeiten. Ehrenamt und Mäzentum treffen auf Stiftungen und freiwilliges soziales Jahr. Menschen wollen bewegen und verändern, die Antriebe hierfür sind mannigfaltig. Selbst wenn plumpe Eitelkeit einzige Ursache hierfür ist, wird das Ergebnis nicht geschmälert. Und jetzt kommts:
Lieber Staat, insbesondere verehrte Regierende,
wie wäre es mit einem radikalen Experiment? Die Zeit ist reif, das Internet das Medium. Ein preiswertes Experiment, welches dein Volk auf die Probe stellt:
Eine neue freiwillge Steuer, quasi Vermögensabgabe für Jedermann
Unkompliziert kann ein Jeder zusätzliche Steuer spenden. Diese allerdings ist zweckgebunden. Auf einer Internetplattform, können engagierte Bürger Ziele definieren und ihre Steuersumme zuteilen. Der Staat übernimmt schlussendlich, die gewohnte Rolle des Veralters und Umsetzers. Der Clou, um das Geld muss nicht gestritten werden, es ist ja vorhanden - engagierte Aktive (selbst die ohne Geld) übernehmen Verantwortung, liefern Ideen und bringen sich im Zweifel auch mit Fleiß und Schweiß ein. Mehr Solidarität und Demokratie geht kaum. In diesem Modell sogar ohne dem vorhandenen System das Wasser abzugrasen sondern es zu bereichern. Achja, diese Steuer ist selbstverständlich nicht absetzbar, zu verrechnen oder mittels Spendenquittung verwertbar.
JEDE WETTE, es würden sich etliche Menschen beteiligen!!! Du lieber gewählter Entscheidungsträger musst nur die Grundlage dafür schaffen. Im Superwahljahr könnte es mehr Anreiz kaum geben oder?
Ignoriert wird in diesem eingefahrenen Prozedere, des Menschen sehnsucht nach Anerkennung und Einbringung seiner Talente und Möglichkeiten. Ehrenamt und Mäzentum treffen auf Stiftungen und freiwilliges soziales Jahr. Menschen wollen bewegen und verändern, die Antriebe hierfür sind mannigfaltig. Selbst wenn plumpe Eitelkeit einzige Ursache hierfür ist, wird das Ergebnis nicht geschmälert. Und jetzt kommts:
Lieber Staat, insbesondere verehrte Regierende,
wie wäre es mit einem radikalen Experiment? Die Zeit ist reif, das Internet das Medium. Ein preiswertes Experiment, welches dein Volk auf die Probe stellt:
Eine neue freiwillge Steuer, quasi Vermögensabgabe für Jedermann
Unkompliziert kann ein Jeder zusätzliche Steuer spenden. Diese allerdings ist zweckgebunden. Auf einer Internetplattform, können engagierte Bürger Ziele definieren und ihre Steuersumme zuteilen. Der Staat übernimmt schlussendlich, die gewohnte Rolle des Veralters und Umsetzers. Der Clou, um das Geld muss nicht gestritten werden, es ist ja vorhanden - engagierte Aktive (selbst die ohne Geld) übernehmen Verantwortung, liefern Ideen und bringen sich im Zweifel auch mit Fleiß und Schweiß ein. Mehr Solidarität und Demokratie geht kaum. In diesem Modell sogar ohne dem vorhandenen System das Wasser abzugrasen sondern es zu bereichern. Achja, diese Steuer ist selbstverständlich nicht absetzbar, zu verrechnen oder mittels Spendenquittung verwertbar.
JEDE WETTE, es würden sich etliche Menschen beteiligen!!! Du lieber gewählter Entscheidungsträger musst nur die Grundlage dafür schaffen. Im Superwahljahr könnte es mehr Anreiz kaum geben oder?
Die Initiative Vermögender für eine Vermögensabgabe und mehr...
Innerhalb zweier Tage zolle ich dem "Appell für eine Vermögensabgabe" samt seinen Initiatoren erneut Respekt. Der Grund ist leicht benannt: 23 Motivierte sind zu wenig und sollen gern vorab mit Ruhm bekleckert werden. Leider ergießt sich eher Häme über die Idee. Vorwürfe Augenwischerei zu betreiben, werden laut. Zu Unrecht, wie ich finde. Einige der Mitstreiter sind durchaus Wiederholungstäter, andere wiederum betreiben dezentes Understatement, wenn sie sich an anderer Stelle dem Gemeinnutz verschreiben. Ich anerkenne dankbar, dass diese Thematik verbohrten linken Aktivisten und Stammtischlern entzogen wird und eine neue Stoßrichtung bekommt.
Erschreckend der Vorwurf von Kommunismus und zusätzliche Neiddebatte ("faule Hartz IV´ler sollen sauer verdientes Geld bekommen"). Die Idee ist so neu nicht, in Deutschland in Vergangenheit praktiziert. Ein Blick in wirtschaftsliberale Nationen, insbesondere die USA und England, zeigt: Das System taugt der sozialen Gerechtigkeit auch im freien Kapitalismus ein wenig Genüge zu tun. Niemand missgönnt der Oberschicht ihre Reichtümer, sollte der Staat demgegenüber ein wenig Verantwortungsbewusstsein und Solidarität abverlangen, ist dies mehr als begrüßenswert. Solidarität ist keine Einbahnstrasse und eine stabile gerechte Nation kleckert auch nach oben, wie unten.
Meinen vollen Support und regelmäßige Beiträge hat sich diese Vision in jedem Fall verdient.
Erschreckend der Vorwurf von Kommunismus und zusätzliche Neiddebatte ("faule Hartz IV´ler sollen sauer verdientes Geld bekommen"). Die Idee ist so neu nicht, in Deutschland in Vergangenheit praktiziert. Ein Blick in wirtschaftsliberale Nationen, insbesondere die USA und England, zeigt: Das System taugt der sozialen Gerechtigkeit auch im freien Kapitalismus ein wenig Genüge zu tun. Niemand missgönnt der Oberschicht ihre Reichtümer, sollte der Staat demgegenüber ein wenig Verantwortungsbewusstsein und Solidarität abverlangen, ist dies mehr als begrüßenswert. Solidarität ist keine Einbahnstrasse und eine stabile gerechte Nation kleckert auch nach oben, wie unten.
Meinen vollen Support und regelmäßige Beiträge hat sich diese Vision in jedem Fall verdient.
Dienstag, 19. Mai 2009
Appell für eine Vermögensabgabe
Begeistert fokussieren meine Augen die Internetseite von der Inititative "Vermögender für eine Vermögensabgabe". Bruno Haas zerrt als Wiederholungstäter erneut ein Thema vom linken Stammtisch und garniert es mit Seriösität. Er schimpft nicht über "die da oben", sondern tut mit diesem Projekt alles, um eine diskrete Beschneidung seines "Reichtums" zu beschneiden - wohlgemerkt mit der Zielaussage, dass die Abgabe zweckgebunden der Gesellschaft zu Gute kommt.
Bruno Haas erregte schon einmal mediales Interesse, als er eine ähnliche Forderung gemeinsam mit dem Hamburger Reeder Peter Krämer lancierte. Nun scheint mit Dieter Lehmkuhl und weiteren knapp zwanzig Wohlhabenden eine immer schlagkräftigere Truppe den Weg in die Öffentlichkeit zu suchen. Was tut sich in Deutschlands "Upper Class"? Es scheint notgedrungen wachsendes Bewusstsein, für eine stabile wohlhabende Gesellschaft zu geben. Gut so, wer hat der hat, wer gibt der kriegt ... nicht umsonst war Mäzentum und Protege-Engagement gern gesehene Aktivität beim Geldadel aller Zeiten. Genau dies sollte dringendst revitalisiert werden. Da darf ausnahmsweise auch mal neidisch auf die USA, mit Warren Buffet und Bill Gates geschielt werden. Eigentum verpflichtet, klingt ohne klebrige linke Attitüde viel harmonischer.
Schenkt diesen Menschen Aufmerksamkeit, auf dass diese Idee an Sexappeal gewinnt und zahlreichen Zustrom potentieller Unterstützer findet. Solchen selbstlosen Wunsch würde die Politik der finanzpotenten Klientel wohl kaum ausschlagen.
Bruno Haas erregte schon einmal mediales Interesse, als er eine ähnliche Forderung gemeinsam mit dem Hamburger Reeder Peter Krämer lancierte. Nun scheint mit Dieter Lehmkuhl und weiteren knapp zwanzig Wohlhabenden eine immer schlagkräftigere Truppe den Weg in die Öffentlichkeit zu suchen. Was tut sich in Deutschlands "Upper Class"? Es scheint notgedrungen wachsendes Bewusstsein, für eine stabile wohlhabende Gesellschaft zu geben. Gut so, wer hat der hat, wer gibt der kriegt ... nicht umsonst war Mäzentum und Protege-Engagement gern gesehene Aktivität beim Geldadel aller Zeiten. Genau dies sollte dringendst revitalisiert werden. Da darf ausnahmsweise auch mal neidisch auf die USA, mit Warren Buffet und Bill Gates geschielt werden. Eigentum verpflichtet, klingt ohne klebrige linke Attitüde viel harmonischer.
Schenkt diesen Menschen Aufmerksamkeit, auf dass diese Idee an Sexappeal gewinnt und zahlreichen Zustrom potentieller Unterstützer findet. Solchen selbstlosen Wunsch würde die Politik der finanzpotenten Klientel wohl kaum ausschlagen.
Dienstag, 21. April 2009
Wenn der Hahn kräht auf dem Mist...
...wird das Wetter anders oder bleibt wie es ist. Liebe Wirtschaftsexperten, werter Herr Sinn, hochverehrte Superspezialisten von der IFO, Helau du ZEW und auch an euch beste Grüße ihr kompetenten Regierer. Wir haben eine keine eine keine Krise, es geht auf-, ab-, auf-, ab-, aufwärts oder umgekehrt. Macht aber nichts, denn dem Volk ist es offensichtlich eh egal.
Zwei Meldungen größter Güteklasse, natürlich von SPON (wobei die natürlich nichts für ihre Lieferanten haben):
1. Es geht steil bergab (gestern)
2. Es ist so was von einer Trendwende erreicht (heute)
Was wird morgen sein? Der DAX erholt sich endgültig in Richtung Tal? Die Arbeitslosenzahl fällt auf die bisherige Höchstzahl? Ihr seid Freaks!!!
Zwei Meldungen größter Güteklasse, natürlich von SPON (wobei die natürlich nichts für ihre Lieferanten haben):
1. Es geht steil bergab (gestern)
2. Es ist so was von einer Trendwende erreicht (heute)
Was wird morgen sein? Der DAX erholt sich endgültig in Richtung Tal? Die Arbeitslosenzahl fällt auf die bisherige Höchstzahl? Ihr seid Freaks!!!
Montag, 20. April 2009
10 Jahre Schulmassaker von Littleton

Heut jährt sich der Mordlauf von Eric Harris und Dylan Klebold also zum zehnten Mal und der Geburtstag Adolf Hitlers liegt 12 Jahrzehnte zurück. Bleibt zu hoffen, dass zum tragischen Jubiläum niemand seinen Humanismus opfert und dem Datum eine weitere Schlagzeile hinzuzufügen.
Ich würde diesen 20. April gern einfach als verdammt frühlingshaften Tag, mit viel Sonnenschein in Erinnerung behalten!!!
Donnerstag, 2. April 2009
NPD schuldet uns 2.199.966,61 Euro
Glückwunsch den Deutschnationalisten, nun habt ihr eure persönliche Wirtschaftskrise und kein rettendes Konjunkturpaket am Horizont. Die mir zustehenden 2,5 Cent dürft ihr gern behalten, wenn ihr im Gegenzug doch die Öffentlichkeit an dem kommenden Parteitag teilhaben lasst. Wenigstens zwei Webcamstreams und ein paar Best-Off-Schnipsel bei Youtube könnt ihr doch ins "Weltnetz" stellen.
Ich stelle mir einen gesammelten IQ in Höhe der Hausnummer des Tagungsraumes hochspannend vor. Ein wenig Krawall mit rollendem "R" und interne Selbstzerfleischung ist sehr telegen, vielleicht könnt ihr sogar ein paar Werbeeinnahmen generieren. Parallel hilft euch Peter Zwegat vielleicht aus dem Sumpf - nicht aus dem braunen, aber immerhin.
Aber so offen seid ihr leider nicht, versteckt euch lieber und regelt das heimlich, still und leise. Naja mit ein wenig Hoffnung, gibt es bald nix mehr zu verstecken - eine Partei in Insolvenz hat soviel Sexappeal, wie eure weiblichen Unterstützer.
Ich stelle mir einen gesammelten IQ in Höhe der Hausnummer des Tagungsraumes hochspannend vor. Ein wenig Krawall mit rollendem "R" und interne Selbstzerfleischung ist sehr telegen, vielleicht könnt ihr sogar ein paar Werbeeinnahmen generieren. Parallel hilft euch Peter Zwegat vielleicht aus dem Sumpf - nicht aus dem braunen, aber immerhin.
Aber so offen seid ihr leider nicht, versteckt euch lieber und regelt das heimlich, still und leise. Naja mit ein wenig Hoffnung, gibt es bald nix mehr zu verstecken - eine Partei in Insolvenz hat soviel Sexappeal, wie eure weiblichen Unterstützer.
NPD und HDJ - Rechte Vorfahrt wird beschnitten
Was Vadder Staat mit zahlreichen V-Leuten nicht vermochte, erledigt er nun nach Steilvorlage nebenbei. Genussvoll wird sich der Matheschwäche des NPD- Schatzmeisters Stefan Kösters bedient und eine saftige Strafe in Höhe von 1,7 Mio Euro verhängt. Ein harmloser Genickschuss mehr nicht, wenn man der Selbstauskunft seitens der fäkalfarbenen Partei Glauben schenken mag:
"Allein die monatlichen Kosten für den Parteiapparat schlügen mit 110.000 Euro zu Buche. Dagegen stünden Einnahmen aus Beiträgen und Spenden von nur 30.000 Euro. Es klaffe somit eine Lücke von 80.000 Euro, die ohne Staatsgelder nicht geschlossen werden könne." (Quelle SPON)
Wenn das der Führer wüsste. Die selbsternannten Retter Deutschlands überleben nur, weil der Staat den sie bekämpfen, ihnen die Hand in den Mund stopft. Die völkischen Frikadellen-Gesichter wagen etlichen Prinzipienverrat. Geld stinkt nicht und auch als Verfassungsfeind, kann man auf selbige pochen, um eine Demonstration zu legitimieren.
Als ob das Leben als strammer Rechtsaußen nicht schwer genug wäre, drohen neben dem Schuldenberg auch noch interne Querelen. Im Land der Dichter und Denker, begeben sich die regelbestätigenden Ausnahmen in einen Zweikampf ums Amt des Partei-Chefs. Der Sympathieträger und bisherige Amtsinhaber Udo Voigt muss sich dem Hochcharismaten Udo Pastörs stellen. Der zweite Udo hat große Erfolge auf dem politischen Parkett im Schweriner Landtag vorzuweisen - ein spannender Titelkampf ist zu erwarten.
Mit etwas Chance ist die NPD bis zum Bruderkampf allerdings schon der HDJ gefolgt: ins Nirvana (dort gibt es sicher auch noch ein paar legale Swastikas zu bewundern). Die "Heimattreue Deutsche Jugend" darf seit dieser Woche nicht mehr legal für ihren philosophischen Dünnschiss werben. Rassenkunde und Blutreinheit steht nun nicht mehr auf dem Lehrplan der blauäugigen Pfadfinder. Bedauerlich dass uns somit eine völkische Elite strammer Deutschnationaler erspart bleibt. Die Zeit wäre reif für ein neues Lebensborn, vor allem wenn ich mir vorstelle wie die "Vorzeigeelite" um Frau Inge Nottelmann arische Inzucht betreibt.
Armes Deutschland, wir beschneiden unseren steifen rechten Flügel immer mehr und bleiben der leidigen Geschichte treu:
Das tausendjährige Reich währte doch nur 30 Jahre und das vierte Reich kann sich nicht einmal auf einem Stoppelacker etablieren. Da gärt doch schon eine neue Dolchstoßlegende. Zumindest bleibt uns vorerst DIE Plattform investigativen und menschenfreundlichen Journalismus erhalten: PI-News. Diese ängstlich zitternde Speerspitze gegen den bösen Islam kann weiterhin für weniger Dönerbuden und italienisches Personal beim Pizzabringdienst kämpfen.
"Allein die monatlichen Kosten für den Parteiapparat schlügen mit 110.000 Euro zu Buche. Dagegen stünden Einnahmen aus Beiträgen und Spenden von nur 30.000 Euro. Es klaffe somit eine Lücke von 80.000 Euro, die ohne Staatsgelder nicht geschlossen werden könne." (Quelle SPON)
Wenn das der Führer wüsste. Die selbsternannten Retter Deutschlands überleben nur, weil der Staat den sie bekämpfen, ihnen die Hand in den Mund stopft. Die völkischen Frikadellen-Gesichter wagen etlichen Prinzipienverrat. Geld stinkt nicht und auch als Verfassungsfeind, kann man auf selbige pochen, um eine Demonstration zu legitimieren.
Als ob das Leben als strammer Rechtsaußen nicht schwer genug wäre, drohen neben dem Schuldenberg auch noch interne Querelen. Im Land der Dichter und Denker, begeben sich die regelbestätigenden Ausnahmen in einen Zweikampf ums Amt des Partei-Chefs. Der Sympathieträger und bisherige Amtsinhaber Udo Voigt muss sich dem Hochcharismaten Udo Pastörs stellen. Der zweite Udo hat große Erfolge auf dem politischen Parkett im Schweriner Landtag vorzuweisen - ein spannender Titelkampf ist zu erwarten.
Mit etwas Chance ist die NPD bis zum Bruderkampf allerdings schon der HDJ gefolgt: ins Nirvana (dort gibt es sicher auch noch ein paar legale Swastikas zu bewundern). Die "Heimattreue Deutsche Jugend" darf seit dieser Woche nicht mehr legal für ihren philosophischen Dünnschiss werben. Rassenkunde und Blutreinheit steht nun nicht mehr auf dem Lehrplan der blauäugigen Pfadfinder. Bedauerlich dass uns somit eine völkische Elite strammer Deutschnationaler erspart bleibt. Die Zeit wäre reif für ein neues Lebensborn, vor allem wenn ich mir vorstelle wie die "Vorzeigeelite" um Frau Inge Nottelmann arische Inzucht betreibt.
Armes Deutschland, wir beschneiden unseren steifen rechten Flügel immer mehr und bleiben der leidigen Geschichte treu:
Das tausendjährige Reich währte doch nur 30 Jahre und das vierte Reich kann sich nicht einmal auf einem Stoppelacker etablieren. Da gärt doch schon eine neue Dolchstoßlegende. Zumindest bleibt uns vorerst DIE Plattform investigativen und menschenfreundlichen Journalismus erhalten: PI-News. Diese ängstlich zitternde Speerspitze gegen den bösen Islam kann weiterhin für weniger Dönerbuden und italienisches Personal beim Pizzabringdienst kämpfen.
Montag, 23. März 2009
IFIC wird Investor bei Opel
Die iranische Staatsholding IFIC hat erneut ihr Interesse an den europäischen Opelwerken bekundet. Sie wäre bereit für einen 49%igen Minderheitsanteil bis zu 5Mrd Euro Kapital zu bewegen. Nach dem ehemaligen Engagement bei Thyssen-Krupp, wird eine Beteiligung in europäischer Schlüsselindustrie gesucht. Bedenken seitens westlicher Regierungen räumt der Unternehmenssprecher Khalid Tschigda aus: "In Anbetracht der poltischen Verwerfungen zwischen unseren Nationen, verzichten wir selbstverständlich auf einen Sitz im Opel-Aufsichtsrat". Bei den geplanten Aktivitäten handele es sich um eine langfristige Kapitalanlage in einem zukunftsträchtigen Markt mit erheblichem Potential. Der Staatsfond unterscheidet sich in seinem Geschäftsgebahren ganz klar von klassischen Hedgefonds oder US-amerikanischen Großinvestoren. Nie wurde eine Beteiligung innerhalb der ersten sieben Jahre abgestoßen, während die Unternehmen quasi freie Hand und Gestaltungsfreiheit genießen.
Aus Regierungskreisen ist bisher keine offizielle Stellungnahme zu entnehmen. Ein Sprecher von Angela Merkel teilte nur mit, man werde dieses, wie jedes weitere Angebot objektiv prüfen. Es dürfe keine Vorverurteilung stattfinden.
Wer die aktuelle Entwicklung Opels, aber auch GMs verfolgt, weiß um die Aussichtslosigkeit einen anderen Investoren zu finden - insofern darf der bisher ausgebliebene Protest durchaus zustimmend gewertet werden.
Entgegen früherer Aktivitäten und der internationalen Einstufung als "Schurkenstaat" geschuldet wird IFIC heutzutage autonom geführt ohne jegliche Berührungspunkte zum iranischen Machtapparat. Die Sorge den Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad oder seine Mittelsmänner einzubinden, ist genommen. Hierfür garantiert ein kompliziertes Vertragswerk, zu dessen Unterzeichnern auch die saudische Staatsführung und ehemalige russische Ministerpräsident Wladimir Putin zählen.
Aus Regierungskreisen ist bisher keine offizielle Stellungnahme zu entnehmen. Ein Sprecher von Angela Merkel teilte nur mit, man werde dieses, wie jedes weitere Angebot objektiv prüfen. Es dürfe keine Vorverurteilung stattfinden.
Wer die aktuelle Entwicklung Opels, aber auch GMs verfolgt, weiß um die Aussichtslosigkeit einen anderen Investoren zu finden - insofern darf der bisher ausgebliebene Protest durchaus zustimmend gewertet werden.
Entgegen früherer Aktivitäten und der internationalen Einstufung als "Schurkenstaat" geschuldet wird IFIC heutzutage autonom geführt ohne jegliche Berührungspunkte zum iranischen Machtapparat. Die Sorge den Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad oder seine Mittelsmänner einzubinden, ist genommen. Hierfür garantiert ein kompliziertes Vertragswerk, zu dessen Unterzeichnern auch die saudische Staatsführung und ehemalige russische Ministerpräsident Wladimir Putin zählen.
Oliver Kahn beerbt Finanzminister Peer Steinbrück
Bis zum Ende der großen Koalition und den damit verbundenen Neuwahlen des Bundestages, übernimmt Oliver Kahn die Verantwortung als Interims-Finanzminister. Die Regierung kommt somit einer Verpflichtung durch Schalke 04 zuvor. Grund hierfür sei sein Standing in der deutschen Bevölkerung und sein ausgeprägtes Charisma. Sein Vertrauensvorschuss konnte sich der "Titan" in seiner langen erfolgreichen Karriere als Nationaltorhüter und bei den Bayern erarbeiten. "Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen, ist es wichtig politisches Geschick und Volksnähe zu vereinen" - so die Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Peer Steinbrück ist zuletzt mit umtriebigen Äußerungen gegen andere Nationen, insbesondere der Schweiz in Ungnade gefallen. Seine Person ist auf einem Ministerposten nicht weiter haltbar. Noch diese Woche wird ihm Bundespräsident Köhler seine Entlassungsurkunde überreichen. Unvergessen sein Scheitern mit dem Versuch die Staatsverschuldung umzukehren.
Für Oliver Kahn bedeutet dieser immense Karriereschritt eine folgerichtige Weiterentwicklung vom Welttorhüter zum Verantwortungsträger über seinen Sport hinaus.
Peer Steinbrück ist zuletzt mit umtriebigen Äußerungen gegen andere Nationen, insbesondere der Schweiz in Ungnade gefallen. Seine Person ist auf einem Ministerposten nicht weiter haltbar. Noch diese Woche wird ihm Bundespräsident Köhler seine Entlassungsurkunde überreichen. Unvergessen sein Scheitern mit dem Versuch die Staatsverschuldung umzukehren.
Für Oliver Kahn bedeutet dieser immense Karriereschritt eine folgerichtige Weiterentwicklung vom Welttorhüter zum Verantwortungsträger über seinen Sport hinaus.
Dienstag, 20. Januar 2009
Heute sind wir alle Amerikaner
Mehr als damals hat Gerhard Schröders Auspruch heute an Gewicht zugelegt. Fernsehsender und Websites werden ähnliche, wenn nicht größere Besucheranstürme verzeichnen, wie sonst nur ein WM-Finale. Obama wird vereidigt und die Weltbevölkerung sehnt sich nach des Heilands Weisheit in glanzvolle Rethorik gehüllt.
Während wir von Deutschlands Spitze mit Dumpfbackigkeit und Piefigkeit erstickt werden, blicken wir neidvoll gen Superstar. Zu Recht wie ich finde. Es kommt einiges an Wohlfühlergebnis zusammen. Zuallererst wohl der Abschied der gefährlichsten Hohlfrucht aus dem Präsidentenamt. George Bushs Fussstapfen sind seinem Nachfolger schon jetzt zu klein, vermissen wird ihn national wie international kaum einer.
In wenigen Minuten wird ein großer Charismat vereidigt, Massen hängen an seinen Lippen und glorifizieren ihren ganz persönlichen Übermenschen. Gerade heute, gerade jetzt ist sein Zauber umso wichtiger. Die Welt aus den Fugen rotiert braucht an der Spitze der USA einen vom Volk getragenen und vergötterten Demokraten. Dieser Impuls kann und muss genau der Richtige sein - ich zumindest bin gespannt und tendenziell mit ein wenig Hoffnung ausgestattet...
Während wir von Deutschlands Spitze mit Dumpfbackigkeit und Piefigkeit erstickt werden, blicken wir neidvoll gen Superstar. Zu Recht wie ich finde. Es kommt einiges an Wohlfühlergebnis zusammen. Zuallererst wohl der Abschied der gefährlichsten Hohlfrucht aus dem Präsidentenamt. George Bushs Fussstapfen sind seinem Nachfolger schon jetzt zu klein, vermissen wird ihn national wie international kaum einer.
In wenigen Minuten wird ein großer Charismat vereidigt, Massen hängen an seinen Lippen und glorifizieren ihren ganz persönlichen Übermenschen. Gerade heute, gerade jetzt ist sein Zauber umso wichtiger. Die Welt aus den Fugen rotiert braucht an der Spitze der USA einen vom Volk getragenen und vergötterten Demokraten. Dieser Impuls kann und muss genau der Richtige sein - ich zumindest bin gespannt und tendenziell mit ein wenig Hoffnung ausgestattet...
Montag, 15. Dezember 2008
Schuhe und Politik - Nikita Chruschtschow und Gerorge W. Bush
Baseballfan und US-Präsident Bush war sicher froh nicht von Starpitcher Johan Santana ins Visier genommen worden zu sein. So war der Schuhwurf weniger effektiv und nur als Geste zu werten. Nicht wenige hätten einen Zieltreffer favorisiert, so allerdings konnte George Bush mit einer überraschend schnellen Ausweichgeste Schlimmeres verhindern. Die einsetzende Solidaritätswelle für Muntader al-Zaidi, den erfolglosen Werfer zeigt nur zu deutlich, wie verfahren die Lage im Irak ist.
Mit Schuhen wird leider viel zu selten Politik gemacht, dabei sorgt der richtige Einsatz von Schuhwerk für geschichtsträchtige Erinnerungen. Nikita Chruschtschow jedenfalls kann selbst aus den unbestätigten Gerüchten über seine Schuh-Show noch Popularität ziehen. Vielleicht wäre gerade jetzt der Zeitpunkt eines Guido Westerwelles gekommen, sich politisch unverzichtbar zu machen. Zur nächsten Bundestagsdebatte würd ich gern mal seinen 18%-Schlappen auf dem Rednerpult sehen oder krisengerecht via Kunstwurf durch die Kuppel des Reichstags katapultiert.
Mit Schuhen wird leider viel zu selten Politik gemacht, dabei sorgt der richtige Einsatz von Schuhwerk für geschichtsträchtige Erinnerungen. Nikita Chruschtschow jedenfalls kann selbst aus den unbestätigten Gerüchten über seine Schuh-Show noch Popularität ziehen. Vielleicht wäre gerade jetzt der Zeitpunkt eines Guido Westerwelles gekommen, sich politisch unverzichtbar zu machen. Zur nächsten Bundestagsdebatte würd ich gern mal seinen 18%-Schlappen auf dem Rednerpult sehen oder krisengerecht via Kunstwurf durch die Kuppel des Reichstags katapultiert.
Freitag, 28. November 2008
Beim Bart des Propheten ... böser Islam ist wieder da
New York, London, Madrid und jetzt Mumbai, dazwischen diverse große und kleine Anschläge überall in der Welt mit etwas weniger Medienfokus...es geht weiter. Die bärtigen Männer mit ihrer blutigen Religionsauslegung und wachsender Anhängerschar sind nicht wieder da - sie waren nie weg. Wieder einmal haben sie sich in unseren Medienapparat gedrückt und liefern bedrückendes Bildmaterial zu ihrem heiligen Krieg.
Der Westen reagiert hysterisch und verrennt sich zuallererst genau in die Diskussion, die erklärtes Ziel der Hintermänner des explosiven Schlachtens ist. Die Diskussion um den Islam und die muslimische Kultur. Der Fehdehandschuh für den Kampf der Kulturen wird gierig aufgehoben. Schnell wird das Feindbild Islam ausgemacht, sind doch die Attentäter, Selbstmörder und die Denker im Hintergrund stets bemüht gerade ihren Glauben als Kommunikationshebel zu verwenden. Unbemerkt wird unsere Gesellschaft zu Klischeedenken gedrängt und fürchtet sich vor einer unheimlichen Berdrohung, die uns an jedem Ort der Welt verfolgt.
So rückständig El Quaida und Konsorten daherkommen, so sehr sind sie doch Medienexperten und wissen ihre Nachrichten in die richtigen Bahnen zu lenken. Bildreiche Dramatik, blutrot gefärbt erreicht uns am Frühstückstisch und auf der Couch und wir gruseln uns mit einer Gänsehaut. Der Türke nebenan wirkt verdächtig, die Moschee um die Ecke beherbergt sicher auch Hassprediger und überhaupt distanziert sich kein Moslem öffentlich für "seine" Gräueltaten. Rechte Bürgerbewegungen und Parteien bekommen Aufwind und jedes muslimische Gotteshaus in Deutschland ist eines zu viel. Multikulti wird spöttelnd beobachtet und jeder Einwurf eines "Gutmenschen" zeigt nur dessen unbelehrbare Dummheit.
Leider lassen sich diese Reflexe nicht stoppen, da bringt auch ein Cem Özdemir als Grünenchef ebensowenig, wie eine mehrheitlich integrierte Minderheit muslimischen Glaubens vor Ort. Die Gefahr hat mehr Sexappeal und ist wesentlich verführerischer. Den Keil jedenfalls haben die Fundamentalisten erfolgreich getrieben und somit ihr erstes Ziel erreicht.
Der Westen reagiert hysterisch und verrennt sich zuallererst genau in die Diskussion, die erklärtes Ziel der Hintermänner des explosiven Schlachtens ist. Die Diskussion um den Islam und die muslimische Kultur. Der Fehdehandschuh für den Kampf der Kulturen wird gierig aufgehoben. Schnell wird das Feindbild Islam ausgemacht, sind doch die Attentäter, Selbstmörder und die Denker im Hintergrund stets bemüht gerade ihren Glauben als Kommunikationshebel zu verwenden. Unbemerkt wird unsere Gesellschaft zu Klischeedenken gedrängt und fürchtet sich vor einer unheimlichen Berdrohung, die uns an jedem Ort der Welt verfolgt.
So rückständig El Quaida und Konsorten daherkommen, so sehr sind sie doch Medienexperten und wissen ihre Nachrichten in die richtigen Bahnen zu lenken. Bildreiche Dramatik, blutrot gefärbt erreicht uns am Frühstückstisch und auf der Couch und wir gruseln uns mit einer Gänsehaut. Der Türke nebenan wirkt verdächtig, die Moschee um die Ecke beherbergt sicher auch Hassprediger und überhaupt distanziert sich kein Moslem öffentlich für "seine" Gräueltaten. Rechte Bürgerbewegungen und Parteien bekommen Aufwind und jedes muslimische Gotteshaus in Deutschland ist eines zu viel. Multikulti wird spöttelnd beobachtet und jeder Einwurf eines "Gutmenschen" zeigt nur dessen unbelehrbare Dummheit.
Leider lassen sich diese Reflexe nicht stoppen, da bringt auch ein Cem Özdemir als Grünenchef ebensowenig, wie eine mehrheitlich integrierte Minderheit muslimischen Glaubens vor Ort. Die Gefahr hat mehr Sexappeal und ist wesentlich verführerischer. Den Keil jedenfalls haben die Fundamentalisten erfolgreich getrieben und somit ihr erstes Ziel erreicht.
Abonnieren
Posts (Atom)
