Liebe Piraten,
hier schreibt ein Sympathisant, der euch nun eine ganze Zeit aus der Ferne beäugt - manchmal schmunzelnd, manchmal entsetzt und zumeist zustimmend. Ich wage an dieser Stelle ein wenig konstruktive Kritik und Ratschläge vom hohen Roß und aus Laienperspektive.
Ihr nennt euch Piratenpartei, ein aus Werbersicht betrachtet glückloser Name. Griffig und augenzwinkernd ja, aber mit zuviel Assoziation in Richtung Satire und Scherzkeksoffensive. But so what, ist des Namens Kind und soll euch nicht weiter aufhalten. Ihr seid die Jungs und Mädels mit dem höchsten Sachverstand der digitalen Materie, insbesondere des Internet. Eindeutig ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den graumelierten Etablierten. Ihr wisst wofür ihr streitet, habt Argumente und Kenntnisse, die den Horizont vieler älterer Semester oder den unbedarften Mainstream übersteigen. Das ist wichtig, denn unsere Gegenwart ist digital, global vernetzt und datenreich und die Zukunft wird dies nur auf die Spitze treiben. Grund genug, die Entscheidungsgewalt und Weichenstellung nicht Unwissenden Populisten zu überlassen. Aufklärung und klare Konzepte hüllt ihr gerade in ein konsensfähiges Konstrukt. Dies anerkenne ich sehr.
Ich habe mir einen Großteil eures Bundesparteitags via Livestream angetan, Twitter, Blogs, euer Wiki und diverse Websites nach Informationen zu euch, Pros und Contras durchforstet und zudem eure Programmpunkte, Rohmanuskripte etc. durchgelesen. Möchte wissen, wer das was wie umsetzen will. Bin interessiert an den Köpfen dahinter und eurem Gesellschaftsentwurf.
Ihr seid ein bunter Haufen, klischeebeladen und rekrutiert euch aus dem zu erwartenden Umfeld. Euer kleinster Nenner ist aktuell euer schlankes, nicht endgültig formuliertes Parteiprogramm ergänzt um ein paar Worthülsen namens Freiheit, Bürgerrecht und Informationszugang. Mehrfach äußert ihr reflexartig, dass es für euch keine Schublade gibt. Rechts oder links, konservativ oder modern, ökologisch oder ökonomisch - solche Eingrenzungen wollt ihr euch nicht antun, keine klassischen Felder besetzen und erstrecht nicht Meinungen zu Themen äußern in denen ihr nicht vollends bewandert seid. Soweit so verständlich, führt aber zu Schwammigkeit und Beliebigkeit und fehlendem Profil.
Der kleinste gemeinsame Nenner lockt immer wieder auch krude Gestalten als Trittbrettfahrer. Diese können sich in eurem Fall auch noch auf den hehren Anspruch von Meinungsfreiheit und der Freiheit im Allgemeinen berufen. Die Beweggründe für Sympathisanten und Aktive, euch zu unterstützen können und werden die verschiedensten, aber nicht immer die moralischsten sein. Doch dies kann sich nur negativ auswirken. Spinner werden euch nur herunterziehen und parallel höchst unattraktiv für aufgeklärten Mainstream machen. Jeder gesellschaftlich oder politisch interessierte Mensch hadert heutzutage mit der Parteienlandschaft. Alles ein und derselbe Brei - realpolitisch zurechtgestutzte Allgemeinplätze eben. Diese Wähler wünschen Perspektiven - bei euch finden sie diese nicht. Noch fühlt es sich nach Bürgerbewegung an - ein zwei Themen und viel Engagement und ansonsten inhaltsfrei.
Von knapp 60 Millionen Wahlberechtigten werden wohl wieder um die 48 Millionen ihre Stimme abgeben. Für ein sicheres überspringen der 5% Hürde müssen also knapp 2,5 Millionen ihr Kreuz bei der Piratenpartei machen. Bei allem Respekt für den IT-, EDV- und Medienstandort in Deutschland, zu soviel wird es nicht reichen. Nicht wenn einzig Zensursula, Stasi 2.0 und Urheber-/Patentrecht eure Schnittstelle zum Volk sind. Selbst wohlmeinende werden sich aktuell scheuen euch die Stimme zu schenken, denn der kleinste gemeinsame Nenner ist eben nicht immer genug. Wer frei im Internet surfen will und kein Freund der Musikindustrie ist, hat dennoch ganz weltliche und gesellschaftliche Grundbedürfnisse. Arbeit, Rente, Bildung, Soziales, Umwelt, Verteidigung, Wirtschaft und was nicht noch alles sind Themenbereiche zudem man zumindest ein Statement erwartet. Eine Positionierung darf erfolgen, selbst wenn man ehrlich formuliert das dies aktuell keine Fachbereiche der Partei sind.
Fehlende fundierte Kenntnis muss kein Makel sein und kann geschickt umgangen werden. Einfachstes Mittel wäre eine Sympathiebekundung und Koalitionsaussage zu Parteien, bei denen man grundsätzlich Schnittstellen erkennt UND dennoch kann man deren Parteiprogramm kritisieren und eure Kerninteressen einfordern. Sprich, wir wären nicht abgeneigt mit folgender Partei ein Bündnis einzugehen, wenn diese uns folgenden Tanzbereich zusprechen und ihr Programm in folgenden Punkten korrigieren.
Desweiteren gibt es zahlreiche Gruppierungen mit Monothematik, aber eben Kernkompetenz zu Inselthemen. Unter solchen Gruppierungen sollten sich durchaus welche finden, die euren Idealen entsprechen, euch ergänzen und euer Halbwissen in anderen Bereichen ausbauen. Benennt diese als Kooperationspartner für eben diese Probleme. So könnt ihr euch auf euren Fachbereich konzentrieren, aber euer Profil zumindest mittels Aussage erweitern.
Wähler wollen mehr, ABER Wähler könnten euch wollen, wenn ihr euch mehr öffnet und zeitgleich konkreter, greifbarer, profilierter werdet. Vielleicht nicht 2009, aber es folgen soviele Wahlen. Ich könnte jedenfalls keiner Partei meine Stimme geben und aktuell in keinster Weise aktives Mitglied werden (obwohl ich mit dem Gedanken spielte), die sich keine Gesamtkonzepte antun will. Was bringt mir ein freies Internet, wenn zeitgleich Charaktere meine Stimme missbrauchen, die mir zuwider sein könnten?
Abschließend doch noch ein Einwurf zu den Fällen Tauss und Thiessen. Beide sind nicht vergleichbar. Jörg Tauss ist politisch erfahren genug Schaden von seiner Partei fernzuhalten und machte dies durch Niederlegung seiner Ämter. Das hat Stil und macht Sinn, auch wenn bis dato "nur" Ermittlungen laufen. Sein Übertritt zu euch ist sicher eine Win/Win-Situation und in seinem Fall lobe ich euch ausdrücklich für die propagierte Unschuldvermutung. Ich bin mir sicher, egal was am Schluss resultiert, werdet ihr gemeinsam eine folgerichtige Lösung finden. Jörg Tauss Erklärungen und Stellungnamen erscheinen mir mehr als plausibel und die Medienhetze für völlig überzogen. Der schale Beigeschmack wurde durch euch in jedem Fall entkräftet.
Bodo Thiessen widerum, war mir bis dato gänzlich unbekannt (logischerweise). Sein Alter, insbesondere jenes in dem er die angeprangerten Aussagen traf, taugt als Entschuldigung. Nicht wenige junge Menschen nutzen ihre Pubertät und folgende Jugend, um zu polarisieren, infrage stellen und anzuecken. Verblendung, Verschwörung und Provokation bilden eine ungünstige Vermengung bei etlichen Jungspunden. Der Inhalt seiner Aussagen und nun erfolgten Erklärungen, machen ihn aktuell in jedem Sinne untragbar für JEDE Partei. Stilvoller Abgang und ein wenig Nachdenklichkeit stünden ihm und den Piraten gut zu Gesicht. Dummheiten darf jeder machen, sogar solch hanebüchenen höchst bedenklichen, die Konsequenzen müssen allerdings erduldet werden. Und wer weiß vielleicht lernt Bodo Thiessen ja noch dazu, versteht irgendwann die Aufregung und liefert eine klare Entschuldigung oder Distanzierung - Unser ehemalige Außenminister, war ja auch nicht immer überaus souverän. Fakt ist, egal was Bodo Thiessen nun liefert (oder vlt. sogar schon geliefert hat - bin nicht voll auf dem Laufenden) - 2009 hat er die Chance auf egal welches Amt verspielt ODER ihr Piraten einiges an Kredit.
Und nun hol euch der Klabautermann! Ich würd euch wählen, kommt nur einen Schritt heraus aus eurem nerdigen Schattenreich.
Mittwoch, 8. Juli 2009
Montag, 6. Juli 2009
Piratenpartei heuert an - Monkey Island lässt grüßen


Frei nach dem Motto - politisch Ernst nimmt man dich erst, wenn es auch Karikaturen gibt - hier mein Erstversuch. Nachdem ich das sonnige WE mit Sonnenentzug, aber im Livestream des Bundesparteitags der Piratenpartei (#BPT09) verbrachte, habe ich Jürgen Erkmann optisch und akkustisch mehr wahrgenommen, als irgendeine andere reale Person um mich herum. Dazu ein wenig Vorfreude auf das Spiel meiner Jugend in Fortsetzung - Monkey Island - fertig ist meine Hirnakrobatik. Natürlich auch als 16 Farb-Version.
Der Piratenpartei und allen Mitstreitern in jedem Fall ein erfolgreiches Wahljahr, es war spannend eure ersten Steps gen Realpolitik zu verfolgen.
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Mittwoch, 1. Juli 2009
Ahmadinejoke No. 1 - mein Statement zu Iran vs. USA

Nun kommt nichtmal viel Text, nur mein LOL-Bush of the day oder eben mein Mahmut Ahmadinelol. Frappierend die Ähnlichkeit - bei der Geburt getrennt? Mahmut Ahmadinedschad und George Bush junior, im Kindergarten hätte ich euch kaum auseinanderhalten können. Möchte nicht wissen, was im Kopf des Präsidenten vorgeht, während sein Volk die Strassen Teherans durchtränkt. Demonstration pro Freiheit, wird seine Sieger finden - auch im Iran!
KLEINER NACHTRAG: MIR VÖLLIG HUPE WAS IHR MIT DEM BILD MACHT - SCHENKT MIR NEN LINK. ICH BIN SCHWER DAFÜR DESPOTEN WEGZULACHEN!!!
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Montag, 29. Juni 2009
Wo warst du als Michael Jackson starb?
Es gibt ihn, den Blog für genau die Frage: Where were YOU when Michael Jackson died? Die Jungs von der Agentur Zwogee, haben das mal aus dem Ärmel geschüttelt. Zu Recht wie ich finde, denn dies Ereignis (egal was man nun konkret von Michael Jackson hält oder hielt) ist doch sehr speziell. Ähnlicher Trubel wurde in jüngster Vergangenheit wohl durch den 11.ten September oder den Tod von Lady Di erzeugt.
Es ist "nur" Popmusik, es gibt krassere Themen der Weltpolitik, all dies ist mir bewusst. Doch mit meinen 31 Jahren, war eben Michael Jackson der polarisierende Megastar und ist wohl auch der letzte gewesen. Mein Leben lang fand immer irgendwo seine Musik statt, füllte Tanzflächen, bannte das Publikum vor MTV, wenn seine aufwendigen Clips Premiere feierten. Dieser Moment ist für mich gefühlt auch der Abschied von meiner Pubertät und Jugend, ein wenig Schwermut schwingt mit...und gerade deswegen, hab ich auch kommentiert und Hey...10 Sekunden könnt auch ihr die Sammlung erweitern.
PS nebenbei wird auch nach der ewigen und persönlichen MJ Top 5 gefragt. Das war schwer... Billie Jean oder doch Don´t stop till you get enough auf Platz 1. Kann ich "I want you back" von den Jackson 5 mit dazu nehmen? Hartes Brot, aber in jedem Fall ein guter Anreiz mal Youtube zu durchforsten und die alten Clips nochmal anzuschauen...und ja trotz dem Schrott der letzten Alben von 1979 bis 1989 war der Mann ganz großes Kino und leider die ärmste Wurst der Welt. Rest in Peace!
Es ist "nur" Popmusik, es gibt krassere Themen der Weltpolitik, all dies ist mir bewusst. Doch mit meinen 31 Jahren, war eben Michael Jackson der polarisierende Megastar und ist wohl auch der letzte gewesen. Mein Leben lang fand immer irgendwo seine Musik statt, füllte Tanzflächen, bannte das Publikum vor MTV, wenn seine aufwendigen Clips Premiere feierten. Dieser Moment ist für mich gefühlt auch der Abschied von meiner Pubertät und Jugend, ein wenig Schwermut schwingt mit...und gerade deswegen, hab ich auch kommentiert und Hey...10 Sekunden könnt auch ihr die Sammlung erweitern.
PS nebenbei wird auch nach der ewigen und persönlichen MJ Top 5 gefragt. Das war schwer... Billie Jean oder doch Don´t stop till you get enough auf Platz 1. Kann ich "I want you back" von den Jackson 5 mit dazu nehmen? Hartes Brot, aber in jedem Fall ein guter Anreiz mal Youtube zu durchforsten und die alten Clips nochmal anzuschauen...und ja trotz dem Schrott der letzten Alben von 1979 bis 1989 war der Mann ganz großes Kino und leider die ärmste Wurst der Welt. Rest in Peace!
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Donnerstag, 25. Juni 2009
Ich twitter also bin ich
Wer nichts zu sagen hat, kann seine Gedanken auf 140 Zeichen aufblähen und die Welt damit belästigen. Twitter, das Plumpsklo des Internet hat einen Fäkalspender mehr: MICH!!!
Und warum macht Cornelius H. solchen Blödsinn, über den er kein positives Wort verlieren mag, mit? Weil er es kann. Schreibe ich in diesem Blog web-atypisch-lange Posts und nerve meine Leser, so raunze ich nun mal ein wenig in den Kanal. Kastriert auf 140 Zeichen mit kurzer Halbwertszeit nutze ich mein Twittergewitter zur Formatierung meiner Hirnfestplatte. Lest es nicht, followed mich nicht, ich mach da nur eine kleine Therapie. Hirnentleerung deluxe, mit dem Gefühl wenigstens irgendetwas produziert zu haben...trendy Bullshit!
Und warum macht Cornelius H. solchen Blödsinn, über den er kein positives Wort verlieren mag, mit? Weil er es kann. Schreibe ich in diesem Blog web-atypisch-lange Posts und nerve meine Leser, so raunze ich nun mal ein wenig in den Kanal. Kastriert auf 140 Zeichen mit kurzer Halbwertszeit nutze ich mein Twittergewitter zur Formatierung meiner Hirnfestplatte. Lest es nicht, followed mich nicht, ich mach da nur eine kleine Therapie. Hirnentleerung deluxe, mit dem Gefühl wenigstens irgendetwas produziert zu haben...trendy Bullshit!
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Mittwoch, 24. Juni 2009
Good morning Saddam
Hohe Frequenzen malträtieren mein Trommelfell, während zeitgleich ein schepperndes Brummen seinen Weg in mein Gehirn sucht - mein Handywecker klingelt. Sony Ericson hat die Snoozefunktion mit Schlummermodus übersetzt, mit jedem Klingeln kann ich die Geräuschattacke um neun Minuten verschieben. Neun Minuten, die gerade ausreichen abstruseste Traumbilder an schlechte Laune zu koppeln, dabei aber keinerlei Erholung verschaffen.
Geschickterweise ist die Schlummertaste an der Stelle, wo auch die letzten Anrufe angezeigt werden. Manch Kontakt konnte sich an meinem halbschlafenden Schnarchmodus erfreuen, wenn ich im morgendlichen Tran einmal zu oft auf die Taste drückte. Der Tag beginnt dann mit einem zarten und verzerrten Stimmchen, was mir in meine Traumwelt zuschreit, ob ich noch ganz dicht sei...Wundervoll.
Ein solcher Tag, beginnt mit einem Kater, welcher nicht vom Alkohol rührt, sondern der Störung aller REM-Phasen. Entsprechend gut gelaunt registriere ich die überkochende Milch, während ich meine Zähne wohl zu ausgiebig putzte. Der Geruch von Milchschaum auf glühender Kochplatte verdirbt die größte Koffeinsucht, vor allem wenn man schläfrig hektisch mit aller Grobmotorik für verbrannte Finger sorgt.
Die Wohnung muss fluchtartig verlassen werden, damit die schlechte Laune im Bett bleibt. Der Regenfrust der vergangenen Tage sorgt für Wollpulli und wetterdichte Jacke - zeitgleich schlägt einem 30° Grad Sommerwetter in die Fresse und am Horizont steht der benötigte Bus. Einen beherzten Sprint später kann man seine Rücklichter en Detail erkennen und erfreut sich an Schweißperlen auf der Stirn. Dafür steht nun der örtliche Kindergarten mit mir an der Bushaltestelle und fiebert dem Ausflug entgegen - freundlich werde ich integriert.
Die Busfahrt versüßt mir ein überfreundlicher Chauffeur, welcher meinen Zehn-Euro-Schein nicht wechseln möchte. So gibt er mir die Chance auch alle anderen Passagiere kennenzulernen, auf der Suche nach Wechselgeld. Meine Liebe zum HVV wächst mit jeder Sekunde und wird durch einen Fleischberg von 200 Kilo gekrönt. Sitze im öffentlichen Nahverkehr sind durchaus bulimietauglich, dennoch teilen wir uns eine Viererbank. Sein schwitzender Leib teilt, ich ertrage ihn und den Soundtrack von 30 aufgeregten Kleinkindern.
Zum Glück kommt meine Jacke doch noch zur Geltung. Ein spontaner zweiminütiger Gewitterschauer, passt meinen dreiminütigen Fussweg ab und begleitet mich ein wenig. Salzig entschwindet mein Schwitzanfall und die gekaufte Tageszeitung in meinen Fingern. So rauche ich wenigstens nicht so viel...
Wir haben zehn Uhr morgens und mein Tag hat noch nicht einmal begonnen ... Das Leben ist ne Currywurst.
Geschickterweise ist die Schlummertaste an der Stelle, wo auch die letzten Anrufe angezeigt werden. Manch Kontakt konnte sich an meinem halbschlafenden Schnarchmodus erfreuen, wenn ich im morgendlichen Tran einmal zu oft auf die Taste drückte. Der Tag beginnt dann mit einem zarten und verzerrten Stimmchen, was mir in meine Traumwelt zuschreit, ob ich noch ganz dicht sei...Wundervoll.
Ein solcher Tag, beginnt mit einem Kater, welcher nicht vom Alkohol rührt, sondern der Störung aller REM-Phasen. Entsprechend gut gelaunt registriere ich die überkochende Milch, während ich meine Zähne wohl zu ausgiebig putzte. Der Geruch von Milchschaum auf glühender Kochplatte verdirbt die größte Koffeinsucht, vor allem wenn man schläfrig hektisch mit aller Grobmotorik für verbrannte Finger sorgt.
Die Wohnung muss fluchtartig verlassen werden, damit die schlechte Laune im Bett bleibt. Der Regenfrust der vergangenen Tage sorgt für Wollpulli und wetterdichte Jacke - zeitgleich schlägt einem 30° Grad Sommerwetter in die Fresse und am Horizont steht der benötigte Bus. Einen beherzten Sprint später kann man seine Rücklichter en Detail erkennen und erfreut sich an Schweißperlen auf der Stirn. Dafür steht nun der örtliche Kindergarten mit mir an der Bushaltestelle und fiebert dem Ausflug entgegen - freundlich werde ich integriert.
Die Busfahrt versüßt mir ein überfreundlicher Chauffeur, welcher meinen Zehn-Euro-Schein nicht wechseln möchte. So gibt er mir die Chance auch alle anderen Passagiere kennenzulernen, auf der Suche nach Wechselgeld. Meine Liebe zum HVV wächst mit jeder Sekunde und wird durch einen Fleischberg von 200 Kilo gekrönt. Sitze im öffentlichen Nahverkehr sind durchaus bulimietauglich, dennoch teilen wir uns eine Viererbank. Sein schwitzender Leib teilt, ich ertrage ihn und den Soundtrack von 30 aufgeregten Kleinkindern.
Zum Glück kommt meine Jacke doch noch zur Geltung. Ein spontaner zweiminütiger Gewitterschauer, passt meinen dreiminütigen Fussweg ab und begleitet mich ein wenig. Salzig entschwindet mein Schwitzanfall und die gekaufte Tageszeitung in meinen Fingern. So rauche ich wenigstens nicht so viel...
Wir haben zehn Uhr morgens und mein Tag hat noch nicht einmal begonnen ... Das Leben ist ne Currywurst.
Montag, 22. Juni 2009
Störteblogger - nicht ge-störte Blogger - HH trifft sich offline

Zwei Kannen Koffein treffen auf zwölf Kommunikatoren, die sich erstmals ohne Screen und Tastatur begegnen. First Life quasi, analog und spürbar volljährig. Ungezwungen und ohne Themenvorgabe hat das bloggende Dutzend sich unter dem Namen Störteblogger zusammengefunden. Ein Termin, der nun regelmäßig, immer am 15.ten eines Monats stattfinden wird. Und ja, Interessenten können noch anheuern, dazu stoßen, sich einbringen und oder auch nicht.
Ich war sehr angetan, mal die Mimik und Gestik hinter den Textzteilen zu sehen und erkenne, Blogger sind weder humorfrei noch extrem nerdig - zynisch aber in jedem Fall. Der Grund zum Bloggen ist für jeden ein anderer und ebenso die Bewertung. Offensichtlich tut es keiner der zwölf für Geld und nur die wenigsten für gigantische Reichweite (von ein paar Blog-Promis mal abgesehen).
Gesprächsbedarf und Netzwerkwille bleibt bestehen und mit Chance werden bei weiteren Treffen Schwerpunkte und Themenbereiche gesetzt, so dass die Chose nicht nur zum Langeweile totschlagen taugt. Bin gespannt, wie es weitergeht und werde meine Hausaufgaben dazu gern erledigen. Rock on Stöähdebloggaz.
Die Ur-Crew:
Daniel von werbeblogkade.de
Florian von killerconsultant.com
GermanPsycho von germanpsycho.wordpress.com
Gorden von funkygog.de
Katja von moonlightcat.de
Markus von tour-blog.de
Martin von mthie.com
Matthias von mattwagner.de
Moritz von lonely-people-talk-a-lot.com
Nils von nils-von-blanc.de
Stefan von jovelstefan.de
Steffen von stilpir.at
und ich eben...
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Freitag, 19. Juni 2009
IRAN - der beste Green Deal
Völlig frei von der Anmaßung, mir ein wirkliches Urteil erlauben zu können, zeige ich nun mal Flagge, mit einem neuen Farbauftritt. Gebannt und gespannt blicke ich nach Teheran und auf den Iran und wünsche den Bürgern größten Erfolg mit ihrem Aufbegehren.
Freiheit und menschenwürdige Heimat...ein hohes Gut. Möge das iranische Volk keinen hohen Blutzoll zahlen und endlich wohlverdient in Frieden und frei von Unterdrückung erwachen. Yes you can!!!
Freiheit und menschenwürdige Heimat...ein hohes Gut. Möge das iranische Volk keinen hohen Blutzoll zahlen und endlich wohlverdient in Frieden und frei von Unterdrückung erwachen. Yes you can!!!
Montag, 15. Juni 2009
Störteblogger - Hamburger Blogger offline treffen

Es gibt noch eine Welt 1.0, analog und ungetippt tauscht sich die Hamburger Blogger-Szene miteinander aus. Da trommel ich doch gern mit, denn der Termin ist ja schon am nächsten WE. Die eigentlichen und konkreten Infos gibt es hier bei Nils!!! bei ihm meldet man sich bei Interesse auch einfach an.
wann: so. 21.06 14.00 - 18 uhr
wo: kommunikationsagentur zwogee
c/o stilflut bürokombinat
harkortstraße 79 - eingang b
22765 hamburg
und es gibt wohl schon einige Freibeuter, die ihre dort andocken werden:
steffen böttcher
gorden
paul heger
claudius holler
daniel plötz
marco maas
marcel
enno park
markus reuter
alexander tscheulin
nils von blanc
matthias wagner
martin wolf
karen obenauf
katharina burkhardt
jawaneh golesorkh
nina kozubik
philipp schwinning
lisa van houtem
dirk kunde
sven dietrich
andré krüger
Dienstag, 9. Juni 2009
NPD profitiert vom übereifrigen Demokratieverständnis
Rechtsaußen, wo das Hirn eher selten zu Besuch kommt und es mit kaufmännischer Buchführung eher kreativ gehalten wird, rechtsaußen da wird die Verfassung verachtet. Das Demokratieverständnis der NPD hat zwei Perspektiven:
1. Grundsätzlich ist Demokratie Scheisse
2. Die Vorzüge einer Demokratie, die nehmen wir gerne mit
Zunächst einmal ein Randgruppenproblem, was man stumpfen braunen Hirnen nicht vorwerfen muss. Mit einem Nervenknoten als Hirnersatz, surrt auch eine Fliege gern um Exkremente.
Nach den allseits bekannten Folgeerscheinungen der Weimarer Republik mit ihren radikalen Splitterparteien, wurde nach dem zweiten Weltkrieg eine Sperrklausel, die 5%-Hürde eingeführt. Wird diese nicht überwunden, kommt die Partei nicht in politische Verantwortung. Erhält sie mindestens 0,5% (bzw. 1%) der Stimmen, erhält sie anteilig zumindest Geld zur Parteifinanzierung.
Das Bundesverfassungsgericht hielt diese Regelung - zumindest auf kommunaler Ebene - im Februar 2008 für hinfällig. Die Sperrklausel diskriminiere kleinere Parteien und widerspricht dem Demokratieprinzip. Paradoxerweise gilt auf Bundestagsebene ein funktionsfähiges Parlament jedoch als höheres Gut, als die exakte Widerspiegelung des Wählerwillens.
Nun gut, kommunal wird seither eine andere Demokratie gelebt, um arme kleine Parteien zu schützen und an demokratischer Politik teilhaben zu lassen. Aktuell zu bewundern sind die einzigen Profiteure, die Demokratiefeinde der NPD. Mit Wahlergebnissen weit unter 5% ziehen diese quer durch die Republik in die Parlamente.
Die NPD, vom Verfassungsschutz beobachtet, in steter Diskussion verboten zu werden. Die nationale Partei Deutschlands, unfähig zur Buchführung, verstrickt in Finanzskandale, Schuldner des Staates und quasi pleite. Die Nationalisten, welche sich jeglichem politischen Konsens entziehen.
Diese Partei, wird nun - Dank staatlicher Fürsorge - in Amt und Würden gehieft. Der blanke Hohn zudem: der Impuls ging nicht einmal von dieser Partei aus. Peinlich.
1. Grundsätzlich ist Demokratie Scheisse
2. Die Vorzüge einer Demokratie, die nehmen wir gerne mit
Zunächst einmal ein Randgruppenproblem, was man stumpfen braunen Hirnen nicht vorwerfen muss. Mit einem Nervenknoten als Hirnersatz, surrt auch eine Fliege gern um Exkremente.
Nach den allseits bekannten Folgeerscheinungen der Weimarer Republik mit ihren radikalen Splitterparteien, wurde nach dem zweiten Weltkrieg eine Sperrklausel, die 5%-Hürde eingeführt. Wird diese nicht überwunden, kommt die Partei nicht in politische Verantwortung. Erhält sie mindestens 0,5% (bzw. 1%) der Stimmen, erhält sie anteilig zumindest Geld zur Parteifinanzierung.
Das Bundesverfassungsgericht hielt diese Regelung - zumindest auf kommunaler Ebene - im Februar 2008 für hinfällig. Die Sperrklausel diskriminiere kleinere Parteien und widerspricht dem Demokratieprinzip. Paradoxerweise gilt auf Bundestagsebene ein funktionsfähiges Parlament jedoch als höheres Gut, als die exakte Widerspiegelung des Wählerwillens.
Nun gut, kommunal wird seither eine andere Demokratie gelebt, um arme kleine Parteien zu schützen und an demokratischer Politik teilhaben zu lassen. Aktuell zu bewundern sind die einzigen Profiteure, die Demokratiefeinde der NPD. Mit Wahlergebnissen weit unter 5% ziehen diese quer durch die Republik in die Parlamente.
Die NPD, vom Verfassungsschutz beobachtet, in steter Diskussion verboten zu werden. Die nationale Partei Deutschlands, unfähig zur Buchführung, verstrickt in Finanzskandale, Schuldner des Staates und quasi pleite. Die Nationalisten, welche sich jeglichem politischen Konsens entziehen.
Diese Partei, wird nun - Dank staatlicher Fürsorge - in Amt und Würden gehieft. Der blanke Hohn zudem: der Impuls ging nicht einmal von dieser Partei aus. Peinlich.
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Montag, 8. Juni 2009
Bonspin - Geld verdienen im Internet Teil 1
Ich habe in zwei Monaten also 50 Euro verdient, war aber mit 39 Ideeansätzen etwas faul. Der Zeitaufwand dabei lag ziemlich genau bei drei Stunden. Kein üppiger Stundenlohn (ca. 17 Euro), aber irgendwie hat es einerseits Spaß gemacht und ich widmete mich dem Projekt auch nur, wenn ich in Langeweile erstickte. Bonspin war mein Quasi-Sudoku.
Um die Plattform richtig auszureizen, habe ich meinen Verdienst jedoch sofort reinvestiert und auch ein paar Punkte gekauft. So konnte ich sieben Fragestellungen, sprich Ideenprojekte anlegen und bekam 280 Ideen geliefert. Einige dieser Ideen waren tatsächlich brilliant und andere wiederum so abgedreht, da wäre ich so nie drauf gekommen. Ein bißchen Blödsinn war auch dabei, das hielt sich allerdings eher in Grenzen (Bezahlung kann durchaus qualitätsfördernd sein).
Für mich lohnt sich die Plattform eher aus Bezahlersicht, für kleines Geld gibt es einen bunten Ideenpool. Hätte ich mich etwas mehr mit meinen eigenen Ideen eingebracht, wären sicher mehr als nur 50 Euro drin gewesen. Dafür spricht auch, dass aktuell noch nicht so viele Spinner angemeldet sind, so dass man mit seinen Ideen gut trumpfen kann.
Ja, ich kenne die Betreiber der Plattform. Mein Eindruck ist jedoch nicht freundschaftlich wohlwollend geprägt, sondern beschreibt das Resultat von zehn Stunden Auseinandersetzung mit dem Projekt, als Spinner und als Bonze:
a. 3 Stunden investiert // 39 Ideen geliefert // 50 Euro verdient
b. 100 Euro investiert // 280 Ideen bekommen // davon 10% richtig gute
Tja nun muss ich mich der nächsten Crowdsourcingplattform widmen, meine Liste hat ja noch einige Versuchsobjekte in petto. Später mehr dazu.
Um die Plattform richtig auszureizen, habe ich meinen Verdienst jedoch sofort reinvestiert und auch ein paar Punkte gekauft. So konnte ich sieben Fragestellungen, sprich Ideenprojekte anlegen und bekam 280 Ideen geliefert. Einige dieser Ideen waren tatsächlich brilliant und andere wiederum so abgedreht, da wäre ich so nie drauf gekommen. Ein bißchen Blödsinn war auch dabei, das hielt sich allerdings eher in Grenzen (Bezahlung kann durchaus qualitätsfördernd sein).
Für mich lohnt sich die Plattform eher aus Bezahlersicht, für kleines Geld gibt es einen bunten Ideenpool. Hätte ich mich etwas mehr mit meinen eigenen Ideen eingebracht, wären sicher mehr als nur 50 Euro drin gewesen. Dafür spricht auch, dass aktuell noch nicht so viele Spinner angemeldet sind, so dass man mit seinen Ideen gut trumpfen kann.
Ja, ich kenne die Betreiber der Plattform. Mein Eindruck ist jedoch nicht freundschaftlich wohlwollend geprägt, sondern beschreibt das Resultat von zehn Stunden Auseinandersetzung mit dem Projekt, als Spinner und als Bonze:
a. 3 Stunden investiert // 39 Ideen geliefert // 50 Euro verdient
b. 100 Euro investiert // 280 Ideen bekommen // davon 10% richtig gute
Tja nun muss ich mich der nächsten Crowdsourcingplattform widmen, meine Liste hat ja noch einige Versuchsobjekte in petto. Später mehr dazu.
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Freitag, 5. Juni 2009
Mach ich lieber selber ... Perspektivwechsel
Ein weiterer zufälliger Besuch, auf der von mir kritisierten Website (wo sich die Aufkleber zu Winschutzscheiben-Putzkolonnen-Abwehr beziehen lassen) und es gibt eine Neuerung. Aktuell wurde eine persönliche Stellungnahme von Tanja T. zugefügt. Der Fairness zuliebe revidiere ich mein krasses Urteil ein wenig und anerkenne ihr Statement. So finde ich diese Aufkleber zwar albern, Tanjas Intention scheint aber nicht aus der alleruntersten Schublade zu stammen.
Insofern...saubere Scheiben wem saubere Scheiben gebühren...Berlin rock on.
Insofern...saubere Scheiben wem saubere Scheiben gebühren...Berlin rock on.
Schlag gegen das Verbrechen - Tanja und die Bild
Exklusiv berichtet die Koryphäe des investigativen Journalismus, die Definition objektiver Berichterstattung oder kurz die BILD vom täglichen Kampf gegen das Verbrechen. Was die weibliche Robin Hood unter den berliner Grafikerinnen - Tanja T. - mit ihrer "mach ich mir lieber selbst"-Kampagne anstieß findet nun auch in der Presse einen starken Mitstreiter. Der Kampf gegen das Verbrechen wird endlich wieder aufgenommen: "Polizisten jagen Schmuddelputzer".
Bis heute wähnte ich das organisierte Verbrechen bewaffnet und aggressiv im Drogenhandel, bei Waffenschieberei, Zwangsprostitution und Kapitaldelikten. Ich muss blind gewesen sein. Buntberockte rumänische Mädchen, unrasierte Osteuropäer und gemeingefährliche Punks lungern auf unseren Strassen. Ihr einziges Ziel ist die skrupellose Erpressung der Autofahrer. Unter dem Vorwand deren Scheiben zu putzen erzwingen sie bewaffnet mit Schmierlappen und Gummilippen-Abzieher des Fahrers hart erarbeiteten Euros - Steuern zahlen sie keine.
Umso beruhigender, dass die Bild dieses Thema endlich aufgreift und die berechtigte Aufmerksamkeit erzwingt. Der Kampf von Tanja T. kann nicht allein gewonnen werden. Schon längst ist dieser Kampf zum Krieg geworden. Doch die Polizei beginnt schonungslos ihre Jagd auf die Verbrecher - Gott sei Dank.
Bis heute wähnte ich das organisierte Verbrechen bewaffnet und aggressiv im Drogenhandel, bei Waffenschieberei, Zwangsprostitution und Kapitaldelikten. Ich muss blind gewesen sein. Buntberockte rumänische Mädchen, unrasierte Osteuropäer und gemeingefährliche Punks lungern auf unseren Strassen. Ihr einziges Ziel ist die skrupellose Erpressung der Autofahrer. Unter dem Vorwand deren Scheiben zu putzen erzwingen sie bewaffnet mit Schmierlappen und Gummilippen-Abzieher des Fahrers hart erarbeiteten Euros - Steuern zahlen sie keine.
Umso beruhigender, dass die Bild dieses Thema endlich aufgreift und die berechtigte Aufmerksamkeit erzwingt. Der Kampf von Tanja T. kann nicht allein gewonnen werden. Schon längst ist dieser Kampf zum Krieg geworden. Doch die Polizei beginnt schonungslos ihre Jagd auf die Verbrecher - Gott sei Dank.
Mach ich lieber selbst - Tanja zeigt´s der Welt
So so, ein fleißig-findiges Grafiker-Mädel aus Berlin landet den großen Wurf und schafft ein klares Statement in der marodierenden Hauptstadt. Asoziale Gammelpunks können fortan mit ihrem Windschutzscheiben-Aufkleber abgewehrt werden. Die Welt hat ein Problem weniger, unerbetene Belästigung wird abgeschafft...sagt ein Werbekind. Tanja T. selbst würde niemals auf die Idee kommen, die Öffentlichkeit mit ihrer Schaffenskraft zu behelligen. Werbung ist ja bekannt für die diskrete unaufdringliche Preisgabe ihrer Information. Gerade in Berlin sind Werbebotschaften Mangelware und verschandeln in keinster Weise das Stadtbild, während besoffene Punks auf aggressive Weise das Kristallglas der Frontscheibe zerkratzen.
Wer sonst keine Probleme hat schafft sich welche und setzt nebenbei auch ein moralisch-ethisches Ausrufezeichen. Nicht das ich mich jedesmal aufs Neue über ein Herz auf der Windschutzscheibe freue und ohne Putzdienst sinnentleert fahren müsste. Doch - oh Wunder - ein Lächeln hilft: Entweder gibt´s die Wäsche gratis oder der nächste Wagen wird zum Opfer und der ein oder andere Taler wird auch mal herausgereicht, statt meine Tasche langfrisitg zu belagern.
Das ist peinlichstdeutsche Rentner-Attitüde und vollkommen zweckfrei, wie "Plakatieren verboten"-Schilder an der Fassade. Da lob ich mir "Klauen macht Scheiss-Karma"-Aufkleber beim Modedesigner um die Ecke - ironisch unverkrampft.
Tanja T. du fährst sicher nicht in die locker-lustig-mediterranen Urlaubsländer. Dorthin, wo die Lebensfreude und kleine Anarchie die deutsche Gründlichkeit verschrecken. So ersparst du dir fliegende Händler in Rom und Karikaturen in Paris - ein Glück. Und hippe Bars in Berlin, die ihre Außenplätze illegal auch mal länger in den Abend aufgestellt lassen und ihre Nachbarschaft nerven würdest du niemals besuchen...
Hey, meine Oma hat noch ein Emaille-Schild zu Haus "Betteln und hausieren verboten", vielleicht versteiger ich das mal bei Ebay...ich meld mich rechtzeitig.
Wer sonst keine Probleme hat schafft sich welche und setzt nebenbei auch ein moralisch-ethisches Ausrufezeichen. Nicht das ich mich jedesmal aufs Neue über ein Herz auf der Windschutzscheibe freue und ohne Putzdienst sinnentleert fahren müsste. Doch - oh Wunder - ein Lächeln hilft: Entweder gibt´s die Wäsche gratis oder der nächste Wagen wird zum Opfer und der ein oder andere Taler wird auch mal herausgereicht, statt meine Tasche langfrisitg zu belagern.
Das ist peinlichstdeutsche Rentner-Attitüde und vollkommen zweckfrei, wie "Plakatieren verboten"-Schilder an der Fassade. Da lob ich mir "Klauen macht Scheiss-Karma"-Aufkleber beim Modedesigner um die Ecke - ironisch unverkrampft.
Tanja T. du fährst sicher nicht in die locker-lustig-mediterranen Urlaubsländer. Dorthin, wo die Lebensfreude und kleine Anarchie die deutsche Gründlichkeit verschrecken. So ersparst du dir fliegende Händler in Rom und Karikaturen in Paris - ein Glück. Und hippe Bars in Berlin, die ihre Außenplätze illegal auch mal länger in den Abend aufgestellt lassen und ihre Nachbarschaft nerven würdest du niemals besuchen...
Hey, meine Oma hat noch ein Emaille-Schild zu Haus "Betteln und hausieren verboten", vielleicht versteiger ich das mal bei Ebay...ich meld mich rechtzeitig.
Montag, 25. Mai 2009
Deutschland und sein Horst...
...im Fünf-Jahres-Zyklus gönnt sich Deutschland die wohl kropfähnlichste Wahlveranstaltung der Bundesrepublik. Man nennt es Demokratie, es wirkt wie ein Schauspiel, um das höchste aber irrelevanteste Amt im Staat und der Sieger steht zuvor schon fest.
Und das Volk hat einen so marginalen Anteil am Wahlausgang, dass es einer Demokratie Schamesröte ins Gesicht treiben sollte:
- Da zaubern die verschiedenen Parteien einen ihnen stimmig erscheinenden und parteipolitisch wertvollen Kandidaten aus dem Hut. Dieser brachte zumindest in der Vergangenheit politische Erfahrungen mit. Das Volk hat hieran keinerlei Anteil (wie allerdings bei anderen Wahlen auch nicht)
- Gewählt wird von der Bundesversammlung, einem Verfassungsorgan ohne weiteren Zweck, außer dieser Wahl. Deren Zusammensetzung bestimm das Volk zumindest indirekt durch ihre Kreuze bei der Bundestagswahl, da der Bundestag in Gänze in die Bundesversammlung einfließt. Um die BV auf knapp über 1.200 Mitglieder anschwellen zu lassen, bestimmen die Landtage bunte Vorschlagslisten, immer vor dem Hintergrund, dass bloß solche nominiert werden, welche dem Wunsch der jeweiligen Partei entsprechen.
- Die Wahl schimpft sich frei und geheim und ist schlussendlich größten Zwängen untergeordnet. So ist fast immer schon im Vorfeld offensichtlich, wer schlussendlich das Amt bekleiden wird und diesmal erneut unser Horst Köhler.
Ich bin Verfechter von Demokratie und Befürworter geteilter Machtorgane, dieses Instrument der Bundesrepublik halte ich allerdings für überflüssig, zumindest in der Art und Weise wie es praktiziert wird. Zudem gibt es nach wie vor, gesetzliche Bedenken oder zumindest Unklarheiten zum üblichen Prozedere.
Ich denke sowohl die Kandidatenauswahl, als auch die abschließende Präsidentenwahl sollte tatkräftig durch das deutsche Volk mitgetragen und bestimmt werden. Es wäre eine gute Gelegenheit, gerade mit dieser Wahl eines eher repäsentativen Amtes der Politikverdrossenheit entgegen zu wirken.
Und das Volk hat einen so marginalen Anteil am Wahlausgang, dass es einer Demokratie Schamesröte ins Gesicht treiben sollte:
- Da zaubern die verschiedenen Parteien einen ihnen stimmig erscheinenden und parteipolitisch wertvollen Kandidaten aus dem Hut. Dieser brachte zumindest in der Vergangenheit politische Erfahrungen mit. Das Volk hat hieran keinerlei Anteil (wie allerdings bei anderen Wahlen auch nicht)
- Gewählt wird von der Bundesversammlung, einem Verfassungsorgan ohne weiteren Zweck, außer dieser Wahl. Deren Zusammensetzung bestimm das Volk zumindest indirekt durch ihre Kreuze bei der Bundestagswahl, da der Bundestag in Gänze in die Bundesversammlung einfließt. Um die BV auf knapp über 1.200 Mitglieder anschwellen zu lassen, bestimmen die Landtage bunte Vorschlagslisten, immer vor dem Hintergrund, dass bloß solche nominiert werden, welche dem Wunsch der jeweiligen Partei entsprechen.
- Die Wahl schimpft sich frei und geheim und ist schlussendlich größten Zwängen untergeordnet. So ist fast immer schon im Vorfeld offensichtlich, wer schlussendlich das Amt bekleiden wird und diesmal erneut unser Horst Köhler.
Ich bin Verfechter von Demokratie und Befürworter geteilter Machtorgane, dieses Instrument der Bundesrepublik halte ich allerdings für überflüssig, zumindest in der Art und Weise wie es praktiziert wird. Zudem gibt es nach wie vor, gesetzliche Bedenken oder zumindest Unklarheiten zum üblichen Prozedere.
Ich denke sowohl die Kandidatenauswahl, als auch die abschließende Präsidentenwahl sollte tatkräftig durch das deutsche Volk mitgetragen und bestimmt werden. Es wäre eine gute Gelegenheit, gerade mit dieser Wahl eines eher repäsentativen Amtes der Politikverdrossenheit entgegen zu wirken.
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Mittwoch, 20. Mai 2009
Vermögensabgabe für alle...
Der Staat, das sind wir alle. Im Idealfall bekommt jede Gesellschaft, den Staat den sie verdient. Leider hat sich zuletzt ein passives Selbstverständnis mit festgefahrener Rollenverteilung und Klischees entwickelt. Der kleine Mann beteiligt sich an der Demokratie alle paar Jahre mit seinem Wahlkreuz und führt überhöht empfundene Zwangsabgaben namens Steuern ab. "Die da oben" hinterziehen ebendiese, genießen dekadent ein fröhliches Leben und beuten andere aus. Die Regierung nimmt seine Rolle als festgeschriebener Versager wahr und wird getrieben von Lobbyisten. Kooperation findet kaum statt, vielmehr bejammert jeder seinen Status und neidet lauthals nach nebenan, oben und unten. Dies klingt überspitzt, trifft zum Teil jedoch die Schraube in den Schlitz.
Ignoriert wird in diesem eingefahrenen Prozedere, des Menschen sehnsucht nach Anerkennung und Einbringung seiner Talente und Möglichkeiten. Ehrenamt und Mäzentum treffen auf Stiftungen und freiwilliges soziales Jahr. Menschen wollen bewegen und verändern, die Antriebe hierfür sind mannigfaltig. Selbst wenn plumpe Eitelkeit einzige Ursache hierfür ist, wird das Ergebnis nicht geschmälert. Und jetzt kommts:
Lieber Staat, insbesondere verehrte Regierende,
wie wäre es mit einem radikalen Experiment? Die Zeit ist reif, das Internet das Medium. Ein preiswertes Experiment, welches dein Volk auf die Probe stellt:
Eine neue freiwillge Steuer, quasi Vermögensabgabe für Jedermann
Unkompliziert kann ein Jeder zusätzliche Steuer spenden. Diese allerdings ist zweckgebunden. Auf einer Internetplattform, können engagierte Bürger Ziele definieren und ihre Steuersumme zuteilen. Der Staat übernimmt schlussendlich, die gewohnte Rolle des Veralters und Umsetzers. Der Clou, um das Geld muss nicht gestritten werden, es ist ja vorhanden - engagierte Aktive (selbst die ohne Geld) übernehmen Verantwortung, liefern Ideen und bringen sich im Zweifel auch mit Fleiß und Schweiß ein. Mehr Solidarität und Demokratie geht kaum. In diesem Modell sogar ohne dem vorhandenen System das Wasser abzugrasen sondern es zu bereichern. Achja, diese Steuer ist selbstverständlich nicht absetzbar, zu verrechnen oder mittels Spendenquittung verwertbar.
JEDE WETTE, es würden sich etliche Menschen beteiligen!!! Du lieber gewählter Entscheidungsträger musst nur die Grundlage dafür schaffen. Im Superwahljahr könnte es mehr Anreiz kaum geben oder?
Ignoriert wird in diesem eingefahrenen Prozedere, des Menschen sehnsucht nach Anerkennung und Einbringung seiner Talente und Möglichkeiten. Ehrenamt und Mäzentum treffen auf Stiftungen und freiwilliges soziales Jahr. Menschen wollen bewegen und verändern, die Antriebe hierfür sind mannigfaltig. Selbst wenn plumpe Eitelkeit einzige Ursache hierfür ist, wird das Ergebnis nicht geschmälert. Und jetzt kommts:
Lieber Staat, insbesondere verehrte Regierende,
wie wäre es mit einem radikalen Experiment? Die Zeit ist reif, das Internet das Medium. Ein preiswertes Experiment, welches dein Volk auf die Probe stellt:
Eine neue freiwillge Steuer, quasi Vermögensabgabe für Jedermann
Unkompliziert kann ein Jeder zusätzliche Steuer spenden. Diese allerdings ist zweckgebunden. Auf einer Internetplattform, können engagierte Bürger Ziele definieren und ihre Steuersumme zuteilen. Der Staat übernimmt schlussendlich, die gewohnte Rolle des Veralters und Umsetzers. Der Clou, um das Geld muss nicht gestritten werden, es ist ja vorhanden - engagierte Aktive (selbst die ohne Geld) übernehmen Verantwortung, liefern Ideen und bringen sich im Zweifel auch mit Fleiß und Schweiß ein. Mehr Solidarität und Demokratie geht kaum. In diesem Modell sogar ohne dem vorhandenen System das Wasser abzugrasen sondern es zu bereichern. Achja, diese Steuer ist selbstverständlich nicht absetzbar, zu verrechnen oder mittels Spendenquittung verwertbar.
JEDE WETTE, es würden sich etliche Menschen beteiligen!!! Du lieber gewählter Entscheidungsträger musst nur die Grundlage dafür schaffen. Im Superwahljahr könnte es mehr Anreiz kaum geben oder?
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Die Initiative Vermögender für eine Vermögensabgabe und mehr...
Innerhalb zweier Tage zolle ich dem "Appell für eine Vermögensabgabe" samt seinen Initiatoren erneut Respekt. Der Grund ist leicht benannt: 23 Motivierte sind zu wenig und sollen gern vorab mit Ruhm bekleckert werden. Leider ergießt sich eher Häme über die Idee. Vorwürfe Augenwischerei zu betreiben, werden laut. Zu Unrecht, wie ich finde. Einige der Mitstreiter sind durchaus Wiederholungstäter, andere wiederum betreiben dezentes Understatement, wenn sie sich an anderer Stelle dem Gemeinnutz verschreiben. Ich anerkenne dankbar, dass diese Thematik verbohrten linken Aktivisten und Stammtischlern entzogen wird und eine neue Stoßrichtung bekommt.
Erschreckend der Vorwurf von Kommunismus und zusätzliche Neiddebatte ("faule Hartz IV´ler sollen sauer verdientes Geld bekommen"). Die Idee ist so neu nicht, in Deutschland in Vergangenheit praktiziert. Ein Blick in wirtschaftsliberale Nationen, insbesondere die USA und England, zeigt: Das System taugt der sozialen Gerechtigkeit auch im freien Kapitalismus ein wenig Genüge zu tun. Niemand missgönnt der Oberschicht ihre Reichtümer, sollte der Staat demgegenüber ein wenig Verantwortungsbewusstsein und Solidarität abverlangen, ist dies mehr als begrüßenswert. Solidarität ist keine Einbahnstrasse und eine stabile gerechte Nation kleckert auch nach oben, wie unten.
Meinen vollen Support und regelmäßige Beiträge hat sich diese Vision in jedem Fall verdient.
Erschreckend der Vorwurf von Kommunismus und zusätzliche Neiddebatte ("faule Hartz IV´ler sollen sauer verdientes Geld bekommen"). Die Idee ist so neu nicht, in Deutschland in Vergangenheit praktiziert. Ein Blick in wirtschaftsliberale Nationen, insbesondere die USA und England, zeigt: Das System taugt der sozialen Gerechtigkeit auch im freien Kapitalismus ein wenig Genüge zu tun. Niemand missgönnt der Oberschicht ihre Reichtümer, sollte der Staat demgegenüber ein wenig Verantwortungsbewusstsein und Solidarität abverlangen, ist dies mehr als begrüßenswert. Solidarität ist keine Einbahnstrasse und eine stabile gerechte Nation kleckert auch nach oben, wie unten.
Meinen vollen Support und regelmäßige Beiträge hat sich diese Vision in jedem Fall verdient.
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Dienstag, 19. Mai 2009
Appell für eine Vermögensabgabe
Begeistert fokussieren meine Augen die Internetseite von der Inititative "Vermögender für eine Vermögensabgabe". Bruno Haas zerrt als Wiederholungstäter erneut ein Thema vom linken Stammtisch und garniert es mit Seriösität. Er schimpft nicht über "die da oben", sondern tut mit diesem Projekt alles, um eine diskrete Beschneidung seines "Reichtums" zu beschneiden - wohlgemerkt mit der Zielaussage, dass die Abgabe zweckgebunden der Gesellschaft zu Gute kommt.
Bruno Haas erregte schon einmal mediales Interesse, als er eine ähnliche Forderung gemeinsam mit dem Hamburger Reeder Peter Krämer lancierte. Nun scheint mit Dieter Lehmkuhl und weiteren knapp zwanzig Wohlhabenden eine immer schlagkräftigere Truppe den Weg in die Öffentlichkeit zu suchen. Was tut sich in Deutschlands "Upper Class"? Es scheint notgedrungen wachsendes Bewusstsein, für eine stabile wohlhabende Gesellschaft zu geben. Gut so, wer hat der hat, wer gibt der kriegt ... nicht umsonst war Mäzentum und Protege-Engagement gern gesehene Aktivität beim Geldadel aller Zeiten. Genau dies sollte dringendst revitalisiert werden. Da darf ausnahmsweise auch mal neidisch auf die USA, mit Warren Buffet und Bill Gates geschielt werden. Eigentum verpflichtet, klingt ohne klebrige linke Attitüde viel harmonischer.
Schenkt diesen Menschen Aufmerksamkeit, auf dass diese Idee an Sexappeal gewinnt und zahlreichen Zustrom potentieller Unterstützer findet. Solchen selbstlosen Wunsch würde die Politik der finanzpotenten Klientel wohl kaum ausschlagen.
Bruno Haas erregte schon einmal mediales Interesse, als er eine ähnliche Forderung gemeinsam mit dem Hamburger Reeder Peter Krämer lancierte. Nun scheint mit Dieter Lehmkuhl und weiteren knapp zwanzig Wohlhabenden eine immer schlagkräftigere Truppe den Weg in die Öffentlichkeit zu suchen. Was tut sich in Deutschlands "Upper Class"? Es scheint notgedrungen wachsendes Bewusstsein, für eine stabile wohlhabende Gesellschaft zu geben. Gut so, wer hat der hat, wer gibt der kriegt ... nicht umsonst war Mäzentum und Protege-Engagement gern gesehene Aktivität beim Geldadel aller Zeiten. Genau dies sollte dringendst revitalisiert werden. Da darf ausnahmsweise auch mal neidisch auf die USA, mit Warren Buffet und Bill Gates geschielt werden. Eigentum verpflichtet, klingt ohne klebrige linke Attitüde viel harmonischer.
Schenkt diesen Menschen Aufmerksamkeit, auf dass diese Idee an Sexappeal gewinnt und zahlreichen Zustrom potentieller Unterstützer findet. Solchen selbstlosen Wunsch würde die Politik der finanzpotenten Klientel wohl kaum ausschlagen.
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Sonntag, 17. Mai 2009
VW-Porsche, die neue Autounion...
...oder hirnverbranntes Geschäftsgebahren im modernen Kapitalismus. Eine Aktiengesellschaft wird geschaffen um Anteile des eigenen Unternehmen zu verkaufen und mit den resultierenden Einnahmen zu wachsen. Wer hohe Bonität genießt, kann mittels Kredit das nötige Kapital aufbringen, um den gewünschten Anteil des börsennotierten Unternehmens vorzufinanzieren. Verkauft ein Unternehmen einen Zu großen Anteil seiner Firma an einige Wenige oder gar nur eine Partei, gibt es Kontrolle ab. Porsche kaufte sich also mit Fremdkapital mehrheitlich bei VW ein, erkennt nun die Gefahr sich übernommen zu haben und benötigt Gelder aus dem okkupierten Unternehmen. "Gib mir Geld, damit ich dich aufkaufen kann" - im Zweifel via Gesetzesänderung oder die Hoffnung darauf. Zu viele Variablen haben den vermeintlich geschickten Schachzug Porsches nun zu einem Eigentor werden lassen. Ein Eigentor vom Elfmeterpunkt des Gegners, bei dessen Anlauf schon Herr Merckle unter die Räder kam - das Chaos ist perfekt.
Ein vermeintlich grundsolides Unternehmen im Luxusmarktsegment, welches diese Krise am ehesten unbeschadet überstanden hätte, leidet nun unter den größenwahnsinnigen Eskapaden seiner Entscheidungsträger und läuft Gefahr sich selbst in eine glanzlose Zukunft zu verabschieden. Diese Meisterschaft geht wohl, wie in der Bundesliga nach Wolfsburg, nicht in den Süden der Republik. Porsches Angriffe und Attacken haben nur sich selbst geschadet.
Es bleibt wie es ist, diese Krise bietet ungeahnte Entertainmentqualität ...
Ein vermeintlich grundsolides Unternehmen im Luxusmarktsegment, welches diese Krise am ehesten unbeschadet überstanden hätte, leidet nun unter den größenwahnsinnigen Eskapaden seiner Entscheidungsträger und läuft Gefahr sich selbst in eine glanzlose Zukunft zu verabschieden. Diese Meisterschaft geht wohl, wie in der Bundesliga nach Wolfsburg, nicht in den Süden der Republik. Porsches Angriffe und Attacken haben nur sich selbst geschadet.
Es bleibt wie es ist, diese Krise bietet ungeahnte Entertainmentqualität ...
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Sonntag, 3. Mai 2009
Umlagefinanzierte Rentenversicherung und Anne Will
Ja mein Sonntag abend war geprägt von Langeweile. Nach etwas Zeitvertreib mit einem unterhaltsamen Kieler Tatort, blieb ich im Ersten hängen. Anne Will, ihre üblichen Verdächtigen und ein erschöpfend diskutiertes Thema: die Rente. Wie zu erwarten treffen die geübten Fronten aufeinander, gezielt mit Klischee-Trägern besetzt. Die Diskussion im Kreis hätte ich bei abgeschaltetem Ton in Echtzeit und nah am Wortlaut synchronisieren können.
Ich habe in meinen 31 Lebensjahren nur wenige Monate Renten-Beiträge geleistet, es werden kaum weitere folgen. Obwohl ich für mein Alter selbst vorsorgen muss, bin ich dennoch für ein staatlich gelenktes Solidaritätsmodell. Hier liegt auch der Grund, warum ich nach wie vor in eine überteuerte gesetzliche Krankenkasse einzahle, anstatt günstig eine Garantie für den Chefarzt zu erwirken. Die eigentlich Rentenproblematik ist mir also fremd, mir wird mein monatliches Einkommen nicht durch Beiträge beschnitten und ich muss zum Lebensabend nicht auf staatliche Rente hoffen. Ich maße mir dennoch eine Meinung zu dem Thema an.
Als Jüngling ahne ich schon, dass die Kritik an meinen Aussagen direkt auf mein zartes Alter zurückgeführt wird. Dem widerspreche ich gern gleich zu Beginn. Ich bin naiver Verfechter von Gerechtigkeit. Gerechtigkeit auf allen Ebenen, also auch zwischen den Generationen und im sozialen Bereich. Schau ich objektiv auf die aktuelle Situation komme ich nicht umhin die jetzige Rentnergeneration als Profiteure der Geschichte und demografischen Entwicklung zu bezeichnen (ich klammere bewusst jeglichen Zusammenhang mit den Weltkriegen aus). Ein Rentner im Jahre 2009 wurde vor 1944 geboren, so er keinen Sonderstatus besitzt. Dieser Rentner hat eine zuvor nie dagewesene Lebenserwartung und Gesundheitsabsicherung. Im Unterschied zu vorigen Generationen wird seine Rentenzeit wesentlich verlängert sein und in der Gesamtsumme spürbar größer.
Seine Jugend und sein Erwachsenenleben verbrachte der Rentner (außer er gehört zu den wenigen Hundertjährigen und noch älteren) in Zeiten des Wirtschaftswunders, bei niedriger Arbeitslosigkeit, wachsendem Sozialstaat, kostenloser Bildung, knapper Inflationsrate und einem Arbeitsmarkt, der willig einstellte ohne vorab hohe Abschlüsse und Dauerpraktika zu verlangen. Für jede oder gar keine Qualifikation gab es berufliche Perspektiven, welche wesentlich früher zu sozialversicherungspflichtigen Anstellungen führten.
Die Kosten für die Altersversorgung seine Eltern waren im Durchschnitt überschaubar. Diese erreichten nur selten ein ähnlich hohes Lebensalter, wie heute üblich. Seine Kinder gingen umsonst zur Schule und konnten ohne Gebühren studieren. Vom Bruttogehalt blieb - anders als heute - ein spürbar höheres netto übrig; er hatte mehr von seinem Verdienst, musste weniger für seine Verwandschaft ausgeben und kein unsicherer Arbeitsmarkt schmälerte seine Lebensarbeitszeit.
Keine andere Generation wird die oben genannten Vorzüge jemals im geschilderten Ausmaß erleben. Für die Zeit vor der Rente sprechen aktuelle Fakten, die die jetzt 20-60Jährigen umgeben. Völlig veränderte Situationen im Rentenalter lassen sich mit banalster Mathematik und ohne Zauberkugel vorhersagen.
Die Rentenpolitik heute und der letzten Jahre ignoriert diese Entwicklung bewusst und vertagt eine Eskalation auf noch undankbarere Zeitpunkte. Unsere Gesellschaft wird heftigste Probleme bekommen, wenn sie nicht zuvorderst die Rentensituation klärt und im gleichen Atemzug Rücksicht auf die völlig neuen Veränderungen im Bereich Schule, Bildung, Arbeitsmarkt und Lebensarbeitszeit reagiert.
Schade das Frau Will und ihre Talkrunde, aber auch unser Bundestag und die anhängenden Experten sich aus dem eigentlichen Problem so raushalten. In diesem Zusammenhang bin ich froh, dass ich es selbst in der Hand hab meine Rente zu vermasseln oder eben nicht, zumindest hab ich Zeit meines Lebens selber Zugriff auf den Teil meines Einkommens, den ansonsten der Staat verprassen würde.
Ich habe in meinen 31 Lebensjahren nur wenige Monate Renten-Beiträge geleistet, es werden kaum weitere folgen. Obwohl ich für mein Alter selbst vorsorgen muss, bin ich dennoch für ein staatlich gelenktes Solidaritätsmodell. Hier liegt auch der Grund, warum ich nach wie vor in eine überteuerte gesetzliche Krankenkasse einzahle, anstatt günstig eine Garantie für den Chefarzt zu erwirken. Die eigentlich Rentenproblematik ist mir also fremd, mir wird mein monatliches Einkommen nicht durch Beiträge beschnitten und ich muss zum Lebensabend nicht auf staatliche Rente hoffen. Ich maße mir dennoch eine Meinung zu dem Thema an.
Als Jüngling ahne ich schon, dass die Kritik an meinen Aussagen direkt auf mein zartes Alter zurückgeführt wird. Dem widerspreche ich gern gleich zu Beginn. Ich bin naiver Verfechter von Gerechtigkeit. Gerechtigkeit auf allen Ebenen, also auch zwischen den Generationen und im sozialen Bereich. Schau ich objektiv auf die aktuelle Situation komme ich nicht umhin die jetzige Rentnergeneration als Profiteure der Geschichte und demografischen Entwicklung zu bezeichnen (ich klammere bewusst jeglichen Zusammenhang mit den Weltkriegen aus). Ein Rentner im Jahre 2009 wurde vor 1944 geboren, so er keinen Sonderstatus besitzt. Dieser Rentner hat eine zuvor nie dagewesene Lebenserwartung und Gesundheitsabsicherung. Im Unterschied zu vorigen Generationen wird seine Rentenzeit wesentlich verlängert sein und in der Gesamtsumme spürbar größer.
Seine Jugend und sein Erwachsenenleben verbrachte der Rentner (außer er gehört zu den wenigen Hundertjährigen und noch älteren) in Zeiten des Wirtschaftswunders, bei niedriger Arbeitslosigkeit, wachsendem Sozialstaat, kostenloser Bildung, knapper Inflationsrate und einem Arbeitsmarkt, der willig einstellte ohne vorab hohe Abschlüsse und Dauerpraktika zu verlangen. Für jede oder gar keine Qualifikation gab es berufliche Perspektiven, welche wesentlich früher zu sozialversicherungspflichtigen Anstellungen führten.
Die Kosten für die Altersversorgung seine Eltern waren im Durchschnitt überschaubar. Diese erreichten nur selten ein ähnlich hohes Lebensalter, wie heute üblich. Seine Kinder gingen umsonst zur Schule und konnten ohne Gebühren studieren. Vom Bruttogehalt blieb - anders als heute - ein spürbar höheres netto übrig; er hatte mehr von seinem Verdienst, musste weniger für seine Verwandschaft ausgeben und kein unsicherer Arbeitsmarkt schmälerte seine Lebensarbeitszeit.
Keine andere Generation wird die oben genannten Vorzüge jemals im geschilderten Ausmaß erleben. Für die Zeit vor der Rente sprechen aktuelle Fakten, die die jetzt 20-60Jährigen umgeben. Völlig veränderte Situationen im Rentenalter lassen sich mit banalster Mathematik und ohne Zauberkugel vorhersagen.
Die Rentenpolitik heute und der letzten Jahre ignoriert diese Entwicklung bewusst und vertagt eine Eskalation auf noch undankbarere Zeitpunkte. Unsere Gesellschaft wird heftigste Probleme bekommen, wenn sie nicht zuvorderst die Rentensituation klärt und im gleichen Atemzug Rücksicht auf die völlig neuen Veränderungen im Bereich Schule, Bildung, Arbeitsmarkt und Lebensarbeitszeit reagiert.
Schade das Frau Will und ihre Talkrunde, aber auch unser Bundestag und die anhängenden Experten sich aus dem eigentlichen Problem so raushalten. In diesem Zusammenhang bin ich froh, dass ich es selbst in der Hand hab meine Rente zu vermasseln oder eben nicht, zumindest hab ich Zeit meines Lebens selber Zugriff auf den Teil meines Einkommens, den ansonsten der Staat verprassen würde.
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Krise - na und?

Hin- und hergerissen zwischen den sich bietenden Katastrophenszenarien folge ich den Buchstaben, welche meine Finger in den Blog hacken. Was fürchte ich mehr, die grassierende Schweinegrippe, die nun nicht mehr so heißen soll oder das allgemeine Finanzfiasko, welches ich weder verschuldet noch auszubaden habe? Ängstigt mich der wärmste April aller Zeiten oder doch eher der Trainerwechsel beim FC Bayern, gar der Negativtrende der TSG Hoffenheim? Ich könnte auch zittern vor Terrordrohungen hirnloser Islamisten, die sich nun Deutschland widmen. Vielleicht setze ich mich einfach beherzt darüber hinweg, schlafe ein Stündchen länger, trinke einen zusätzlichen Milchkaffee und rauche verbotenerweise im Bett und genieße zu laute Gute Laune Musik.
Piff paff stolper ich durch das Internet und finder die Jungs von "Krise na und?" Lächelnd registriere ich, dass es doch tatsächlich noch Menschen gibt, die nicht nur Schwarz oder Weiß kennen, wohl aber die Schattierungen dazwischen. Vielmehr noch, möchten sie diese Grautöne einfärben, die Krise nicht einfach nur ignorieren, sondern eben als das nutzen, was sie sein sollte: Eine Chance.
Die Geschichte lehrt, Krisen sind das Beste was uns passieren konnte. Krise wirkt regulierend und ermöglicht Neuanfänge, Wissenszuwachs, Perspektivwechsel und so vieles mehr. Insofern haben sich die Initiatoren meinen Support verdient. Hoffentlich verhallt ihr Rufen nicht im Nebel der Katastrophentouristen und ihrer Bengali.
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Mittwoch, 29. April 2009
Wir sind Pest // nach der Wirtschafts- nun die Seuchenkrise
Um jedes Opfer tut es mir leid, so viel ist sicher. Jeder Mensch der unverschuldet den Zeitpunkt seines natürlichen Todes verpasst, weil es ihn viel zu früh dahinrafft, ist einer zuviel.
Nun hat die Vogelgrippe jahrelang nicht halten können, was Krawallmedien uns glauben machen wollten, umso dankbarer nehmen sie die neue Gefahr wahr. Endlich könnte man meinen, Otto-Normal-Leser war sicher schon gelangweilt von seiner Angst um seinen Arbeitsplatz. Auch täglich wechselnde Szenarien mit Deflation, Inflation, Konjunktureinbruch, Stimmungshochs, Pleiten, Entlassungswellen, Managerboni nutzen sich auf Dauer ab. Zum Glück gibt es nun eine neue noch viel dramatischere Bedrohung - eine PANDEMIE. Das schmutzige vom Islam verpöhnte Tier, das liebe Nutztier mit seiner Intelligenz, das Kottelet auf unserem Teller, das Schwein ist krank. Und sein Grippevirus kann nicht nur auf den Menschen überspringen, nein sogar Menschen untereinander können sich anstecken. Eine tödlich verlaufende Lungenentzündung als Beiwerk. Mittlerweile nicht mehr nur in Mexiko, sondern den USA, Europa, Asien und Neuseeland...Outbreak lässt grüßen.
Die verheerende spanische Grippe hat damals spürbar den Menschenbestand dezimiert, erstmals nicht die Kranken und Schwachen betroffen sondern junge und gesunde 20-40 Jährige. Was der Welt, unserem Planeten ein Segen, war für die menschliche Gesellschaft mit unbeschreiblichem Leid versehen - Grund genug es der Natur kurz darauf zu zeigen. Wir Menschen können noch viel mehr Menschen meucheln, als so ein popeliger Virus. Nun also droht eine Wiederholung der großen Seuche, oder? Atemschutzmasken sind in Deutschland mancherorts ausverkauft, Grippeimpfungen schnellen in die Höhe, jede potentielle Neuinfektion wird medial ausgeleuchtet, man macht uns zittern.
Ich glaube zu Unrecht. Die Gefahr zu den Infizierten zu gehören ist gering, noch geringer die Gefahr an der Grippe zu sterben. Anders als damals reagiert die Pharmaindustrie, die WHO und die Regierungen dieser Welt sehr hektisch. Da werden etliche Milliarden in Schutzmassnahmen gepumpt - einerseits. Andererseits trifft es Ryan Air Chef O´Leary mit seinem angeblichen Spott doch ziemlich genau: Die Opfer werden vornehmlich, wie gewohnt, die üblichen Verdächtigen sein. Arme, schlecht Versorgte Menschen am Rande der Weltgesellschaft.
Gewinnen wird der Medienapparat, die Pharmaindustrie und einzelne Handelszweige. Panikmache verkauft sich immer bestens. Prost
Nun hat die Vogelgrippe jahrelang nicht halten können, was Krawallmedien uns glauben machen wollten, umso dankbarer nehmen sie die neue Gefahr wahr. Endlich könnte man meinen, Otto-Normal-Leser war sicher schon gelangweilt von seiner Angst um seinen Arbeitsplatz. Auch täglich wechselnde Szenarien mit Deflation, Inflation, Konjunktureinbruch, Stimmungshochs, Pleiten, Entlassungswellen, Managerboni nutzen sich auf Dauer ab. Zum Glück gibt es nun eine neue noch viel dramatischere Bedrohung - eine PANDEMIE. Das schmutzige vom Islam verpöhnte Tier, das liebe Nutztier mit seiner Intelligenz, das Kottelet auf unserem Teller, das Schwein ist krank. Und sein Grippevirus kann nicht nur auf den Menschen überspringen, nein sogar Menschen untereinander können sich anstecken. Eine tödlich verlaufende Lungenentzündung als Beiwerk. Mittlerweile nicht mehr nur in Mexiko, sondern den USA, Europa, Asien und Neuseeland...Outbreak lässt grüßen.
Die verheerende spanische Grippe hat damals spürbar den Menschenbestand dezimiert, erstmals nicht die Kranken und Schwachen betroffen sondern junge und gesunde 20-40 Jährige. Was der Welt, unserem Planeten ein Segen, war für die menschliche Gesellschaft mit unbeschreiblichem Leid versehen - Grund genug es der Natur kurz darauf zu zeigen. Wir Menschen können noch viel mehr Menschen meucheln, als so ein popeliger Virus. Nun also droht eine Wiederholung der großen Seuche, oder? Atemschutzmasken sind in Deutschland mancherorts ausverkauft, Grippeimpfungen schnellen in die Höhe, jede potentielle Neuinfektion wird medial ausgeleuchtet, man macht uns zittern.
Ich glaube zu Unrecht. Die Gefahr zu den Infizierten zu gehören ist gering, noch geringer die Gefahr an der Grippe zu sterben. Anders als damals reagiert die Pharmaindustrie, die WHO und die Regierungen dieser Welt sehr hektisch. Da werden etliche Milliarden in Schutzmassnahmen gepumpt - einerseits. Andererseits trifft es Ryan Air Chef O´Leary mit seinem angeblichen Spott doch ziemlich genau: Die Opfer werden vornehmlich, wie gewohnt, die üblichen Verdächtigen sein. Arme, schlecht Versorgte Menschen am Rande der Weltgesellschaft.
Gewinnen wird der Medienapparat, die Pharmaindustrie und einzelne Handelszweige. Panikmache verkauft sich immer bestens. Prost
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Montag, 27. April 2009
Klinsmann gefeuert - FCB entlässt seinen Trainer

Hoeneß Wurstfirma HoWe ist um ein weiteres Produkt reicher, das Klinsburger Rostwürstchen. Mit viel Appetit, wird sich die Meute auf den gegrillten Ex-Nationaltrainer stürzen. Genug Senf wird schon dazugegeben. Nun ist Klinsi so heiß, dass man sich die Zunge verbrennt und ihn fallen lässt, wie eine heiße Kartoffel. Rock on Jürgen, nur das mit Vereinstrainerei vor allem beim FC Bayern...das war und wird nichts. Macht aber auch nichts, wir verdanken dir das wohl Wichtigste: Die Liga ist endlich wieder spannend!!!
Donnerstag, 23. April 2009
Fiat schluckt Opel - erster Prototyp vorgestellt

Der Opel Panda beziehungsweise Fiat Manta soll es richten. Mit diesem neuen Modell wird die Mittel-Kompakt-Sportwagenklasse angegriffen...Sforza Opel - Vorwärts Fiat, gemeinsam wird aus zweimal Minus immer Plus.
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Mittwoch, 22. April 2009
Klinsi ist weg - Geheimfotos von der Bayernbank
Dienstag, 21. April 2009
Wenn der Hahn kräht auf dem Mist...
...wird das Wetter anders oder bleibt wie es ist. Liebe Wirtschaftsexperten, werter Herr Sinn, hochverehrte Superspezialisten von der IFO, Helau du ZEW und auch an euch beste Grüße ihr kompetenten Regierer. Wir haben eine keine eine keine Krise, es geht auf-, ab-, auf-, ab-, aufwärts oder umgekehrt. Macht aber nichts, denn dem Volk ist es offensichtlich eh egal.
Zwei Meldungen größter Güteklasse, natürlich von SPON (wobei die natürlich nichts für ihre Lieferanten haben):
1. Es geht steil bergab (gestern)
2. Es ist so was von einer Trendwende erreicht (heute)
Was wird morgen sein? Der DAX erholt sich endgültig in Richtung Tal? Die Arbeitslosenzahl fällt auf die bisherige Höchstzahl? Ihr seid Freaks!!!
Zwei Meldungen größter Güteklasse, natürlich von SPON (wobei die natürlich nichts für ihre Lieferanten haben):
1. Es geht steil bergab (gestern)
2. Es ist so was von einer Trendwende erreicht (heute)
Was wird morgen sein? Der DAX erholt sich endgültig in Richtung Tal? Die Arbeitslosenzahl fällt auf die bisherige Höchstzahl? Ihr seid Freaks!!!
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Montag, 20. April 2009
10 Jahre Schulmassaker von Littleton

Heut jährt sich der Mordlauf von Eric Harris und Dylan Klebold also zum zehnten Mal und der Geburtstag Adolf Hitlers liegt 12 Jahrzehnte zurück. Bleibt zu hoffen, dass zum tragischen Jubiläum niemand seinen Humanismus opfert und dem Datum eine weitere Schlagzeile hinzuzufügen.
Ich würde diesen 20. April gern einfach als verdammt frühlingshaften Tag, mit viel Sonnenschein in Erinnerung behalten!!!
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Mittwoch, 15. April 2009
Pfui zur Jesus Klinsmann Blasphemie
Es gibt nur eine Lichtgestalt, die angemessen Klinsmanns Größe und sein Heldentum unterstreichen kann - der Kaiser Franz. Herr Beckenbauer ist der einzig wahre Repräsentant für Jürgen "King" Klinsmann:
Klinsmann und die taz - alles für die Katz




Nach dem so genannten Gala-Auftritt, Achtungserfolg und engagiertem Remis gegen Barcelona sollte Ruhe eingekehrt sein beim FC Bayern München. Das gestrige Spiel gegen Barcelona kann jedoch kaum als Maßstab gelten - nach dem 4:0 Hinspiel, spielte Barcelona zwar mit seiner A-Elf, aber doch nur im Schongang. Nach dem Rückstand wurde einmal kurz gewirbelt, um den Bayerntreffer zu egalisieren. In der Liga kann Bayern sich nach Frankfurt weitere Unterklassen-Aufbaugegner gönnen. Ein Ausrutscher im Tabellenkeller wäre wohl mit Klinsmanns Rauswurf quittiert...Egal.
Nachdem unmenschlichen Fehltritt der tageszeitung (taz) vom Ostersamstag, wird es Zeit Jürgen Klinsmann reinzuwaschen...Die grafischen Retusche- und Collagenqualität entlocke ich meinem Rechenwerkzeug gerade noch so eben.
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Dienstag, 14. April 2009
Klinsi Himmelfahrt - FCB stärkt Klinsmann das Kreuz

Der FC Bayern, die Fussballchristen aus München wertet das Titelblatt der "Taz" ebenso negativ, wie der darauf abgebildete Noch-Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann. Da glorifiziert die tageszeitung den zuletzt erfolglosen Coach zum Messias - eine Position wohl noch über Franz "der Lichtgestalt" Beckenbauer anzusiedeln - und sieht sich nun einem Rechtsstreit ausgesetzt. Ein Angriff auf die Menschenwürde und Klinsmanns Persönlichkeitsrecht läge vor.
Dabei handelt es sich doch Eindeutig um eine fehlgeleitete Interpretation. Handelt es sich seit 2006 bei Klinsi um den jüngsten Heiland, den Klinsias - Retter des deutschen Fussballs. Wie dereinst Jupp an de Latt, der Sohn Gottes, musste auch der Jürgen Klinsmann zuletzt üble Kritik einstecken und Verrat fürchten, während seine elf Apostel auf dem eiwgen Grün ihm in den Rücken fallen.
Ein wenig Zukunftsfreude wäre angebrachter, als der aktuelle Zorn: Der Bayerncoach nimmt Fussball-Deutschlands Sünden auf sich und wird schon in Kürze wiederauferstanden sein um abschließend gen Himmel zu eilen. Wir werden ihn anbeten und lobpreisen...
Vielleicht hat die taz einfach nur zu früh ein Geheimnis verraten und spielt nun den Quasi-Judas, wenn das der Mixta wüsste - ich hör lieber auf, ich fühl mich schon so massenmörderisch atheistisch
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Freitag, 10. April 2009
Klaus Störtebecker von Somalia
Piraterie und Kaperfahrten gehören zur Schiffahrt, wie Seegang und Salzwasser. Ähnlich der Prostitution handelt es sich um ein florierend praktiziertes Gewerbe, welches größtenteils illegal betrieben wird. In nordeuropäischen aber auch amerikanischen Gewässern gab es allerdings auch immer wieder staatliche Legitimationen in Form von Kaperbriefen. Hierdurch wurde die Kriegsführung um eine weitere maritime Facette bereichert. Am Rande erwähnt enthielten sich die USA bis heute der Deklaration von Paris, welche schon 1856 die Kaperei ächtete.
113 Jahre später rückt die Piraterie aktuell wieder ins Interesse der Weltöffentlichkeit. Insbesondere vor der Küste Somalias ist durch Enterei und Schiffsentführung, Erpressung und Diebstahl ein ertragreiches Geschäftsmodell entstanden. Die wichtige Handelsroute passiert etliche Krisen- und Armutsregionen. Die ehemals fischreiche Küste Somalias hat über Jahrhunderte vom Fischfang gelebt. Westliche Flotten haben den Fischbestand industriell abgefangen und die Fischer mit ihren Nussschalen um ihre Existenz gebracht.
Fortan konnten sie an der Küste sitzen und bewundern wie Reichtümer aus Asien und dem Orient gen Westen transportiert werden. Somalia ist seit langem ein leidendes Land voller Elend, Gewalt, Hunger und Kriminalität. Politische Instabilität und eine Kette von kriegerischen Auseinandersetzungen nimmt die Bevölkerung in Geiselhaft. Der ideale Nährboden für das nun zu bemerkende Resultat - kommerzielle Piraterie im großen Stil und mit Waffengewalt.
Nach zahlreichen Vorfällen versucht nun eine Allianz der geschädigten Nationen der Lage Herr zu werden. Mit militärischem Aufwand und üppigem Kostenaufwand wird nun an fremder Küste patroulliert und notfalls mit Gewalt interveniert. Ursachenforschung bleibt zweitrangig, die Politik setzt auf eskalative Kontrolle. Das kann und wird nicht lange gut gehen und in Kürze zu ersten Opfern führen, während nebenbei Milliarden in kosmetische Schutzmaßnahmen gepumpt werden.
Ironie der Geschichte ist offensichtlich: Ausgeflaggte Schiffe von Reedereien, die in ihrer Heimat massiv Steuerminimierung betreiben und ihre Crew größtenteils in der dritten Welt rekrutieren, fordern Schutz und Hilfe ihrer Nationen. Im Schadensfall wird aber umso schneller die erpresste Summe gezahlt, damit die Piraten auch künftig auf Augenhöhe mit den Militärs "kommunizieren" können.
All die Milliarden könnten soviel intelligenter verwandt werden, den Anrainerstaaten und vor allem ihrer Bevölkerung Perspektiven bieten, welche Piraterie obsolet macht. Aktuell allerdings genießen die Kaperfahrer daheim ähnliches Ansehen, wie dereinst Klaus Störtebecker. Wer Wohlstand ermöglicht oder zumindest den Hunger beseitigt, kann seine Sympathiewerte nur ausbauen.
113 Jahre später rückt die Piraterie aktuell wieder ins Interesse der Weltöffentlichkeit. Insbesondere vor der Küste Somalias ist durch Enterei und Schiffsentführung, Erpressung und Diebstahl ein ertragreiches Geschäftsmodell entstanden. Die wichtige Handelsroute passiert etliche Krisen- und Armutsregionen. Die ehemals fischreiche Küste Somalias hat über Jahrhunderte vom Fischfang gelebt. Westliche Flotten haben den Fischbestand industriell abgefangen und die Fischer mit ihren Nussschalen um ihre Existenz gebracht.
Fortan konnten sie an der Küste sitzen und bewundern wie Reichtümer aus Asien und dem Orient gen Westen transportiert werden. Somalia ist seit langem ein leidendes Land voller Elend, Gewalt, Hunger und Kriminalität. Politische Instabilität und eine Kette von kriegerischen Auseinandersetzungen nimmt die Bevölkerung in Geiselhaft. Der ideale Nährboden für das nun zu bemerkende Resultat - kommerzielle Piraterie im großen Stil und mit Waffengewalt.
Nach zahlreichen Vorfällen versucht nun eine Allianz der geschädigten Nationen der Lage Herr zu werden. Mit militärischem Aufwand und üppigem Kostenaufwand wird nun an fremder Küste patroulliert und notfalls mit Gewalt interveniert. Ursachenforschung bleibt zweitrangig, die Politik setzt auf eskalative Kontrolle. Das kann und wird nicht lange gut gehen und in Kürze zu ersten Opfern führen, während nebenbei Milliarden in kosmetische Schutzmaßnahmen gepumpt werden.
Ironie der Geschichte ist offensichtlich: Ausgeflaggte Schiffe von Reedereien, die in ihrer Heimat massiv Steuerminimierung betreiben und ihre Crew größtenteils in der dritten Welt rekrutieren, fordern Schutz und Hilfe ihrer Nationen. Im Schadensfall wird aber umso schneller die erpresste Summe gezahlt, damit die Piraten auch künftig auf Augenhöhe mit den Militärs "kommunizieren" können.
All die Milliarden könnten soviel intelligenter verwandt werden, den Anrainerstaaten und vor allem ihrer Bevölkerung Perspektiven bieten, welche Piraterie obsolet macht. Aktuell allerdings genießen die Kaperfahrer daheim ähnliches Ansehen, wie dereinst Klaus Störtebecker. Wer Wohlstand ermöglicht oder zumindest den Hunger beseitigt, kann seine Sympathiewerte nur ausbauen.
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Donnerstag, 9. April 2009
Trainerentlassung: Klinsmanns schwerer Stand beim FCB
Mit meinen 31 Jahren erinnere ich keine Mannschaft des FC Bayern in ähnlich desolater Verfassung. Was habe ich diesen Verein, diesen immer wiederkehrenden deutschen Meister, verdammt. Verdammt für seine Wettbewerbsverzerrung in der Bundesliga, für das parasitäre Wegkaufen von Talenten und Spitzenspielern ihrer Konkurrenz. Spieler, die in Folge doch nur auf der Bank schmorten, aber den Gegnern im Kampf um die Meistershcaft fehlten. Anno 2009 zeigt sich ein ganz anderes Bild. Van Bommel als vorgeblicher Kapitän, befindet sich fernab der Augenhöhe zu Effenberg, Matthäus oder Effenberg. Ein Fliegenfänger beerbte Oliver Kahn. Und weit und breit ist kein Talent á la Scholl oder Deisler auszumachen, welche zwar nie konstante Spitzeleistung lieferten, aber doch mit brillianten Einzelaktionen ein Spiel zu entscheiden wussten. Die zugegeben arg dezimierte Abwehr, hätte wahrscheinlich sogar gestern abend durch den Fussballrentner Tarnat eher verstärkt, als geschwächt werden können.
Natürlich gibt es die Stars in der Mannschaft. Ein Franck Ribery wusste schon oft genug zu brillieren und selbst das Sparcharisma Luca Tonis war für etliche Tore gut. Klose, Lahm, Podolski und Schweinsteiger sind sicher nicht die schwächsten Spieler am Markt, doch 2009 zeigt sich, dass das Meisterschaftsabonnement aufgekündigt wurde. Die ewige Überlegeneheit ist nunmehr nicht selbstverständlich. Ich formuliere keine Wachablöse (so gut und konstant ist kein Konkurrent), aber die Meisterschaft könnte mit Chance auch auf Dauer wieder spannender werden.
Jürgen Klinsmann wollte einen Umbruch. Dieser ist zu verzeichnen, bisher allerdings nicht mit erhofften Erfolgen versehen. Natürlich wurde er nicht gestern Nacht entlassen wie an dieser Stelle formuliert. Das mit "Satire" getaggte Posting schilderte aber offensichtlich ein erwartetes Szenario. Ausgerechnet die internationale katholische Zeitung verlinkte meine Sensation als gottgegebene Wahrheit, trotz oder gerade wegen der Bezeichnung Satire.
Schlussendlich bezweifle ich eigentlich seit dem Wolfsburgspiel eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Jürgen Klinsmann und dem FC Bayern, ein vorzeitiger Abschied kann und wird höchstens durch das nahende Saisonende verhindert. Totales Chaos kurz vor Torschluss soll wohl vermieden werden.
Wobei der Ticker auf ziemlich konkrete Trennungsgerüchte hinweist.
Bleibt zu hoffen, das Hamburg den nächsten Meister stellt, auch wenn ich schon ahne, dass die Schale in einem VW-Kofferraum abtransportiert wird.
Natürlich gibt es die Stars in der Mannschaft. Ein Franck Ribery wusste schon oft genug zu brillieren und selbst das Sparcharisma Luca Tonis war für etliche Tore gut. Klose, Lahm, Podolski und Schweinsteiger sind sicher nicht die schwächsten Spieler am Markt, doch 2009 zeigt sich, dass das Meisterschaftsabonnement aufgekündigt wurde. Die ewige Überlegeneheit ist nunmehr nicht selbstverständlich. Ich formuliere keine Wachablöse (so gut und konstant ist kein Konkurrent), aber die Meisterschaft könnte mit Chance auch auf Dauer wieder spannender werden.
Jürgen Klinsmann wollte einen Umbruch. Dieser ist zu verzeichnen, bisher allerdings nicht mit erhofften Erfolgen versehen. Natürlich wurde er nicht gestern Nacht entlassen wie an dieser Stelle formuliert. Das mit "Satire" getaggte Posting schilderte aber offensichtlich ein erwartetes Szenario. Ausgerechnet die internationale katholische Zeitung verlinkte meine Sensation als gottgegebene Wahrheit, trotz oder gerade wegen der Bezeichnung Satire.
Schlussendlich bezweifle ich eigentlich seit dem Wolfsburgspiel eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Jürgen Klinsmann und dem FC Bayern, ein vorzeitiger Abschied kann und wird höchstens durch das nahende Saisonende verhindert. Totales Chaos kurz vor Torschluss soll wohl vermieden werden.
Wobei der Ticker auf ziemlich konkrete Trennungsgerüchte hinweist.
Bleibt zu hoffen, das Hamburg den nächsten Meister stellt, auch wenn ich schon ahne, dass die Schale in einem VW-Kofferraum abtransportiert wird.
Jürgen Klinsmann gefeuert - landunter beim FCB
WICHTIGE AKTUALISIERUNG MIT BILD!!!
Die Helden von gestern sind die Trottel von morgen. Nach dem Sommermärchen 2006 mit einem seelig grinsenden Jürgen Klinsmann in der Hauptrolle, wird kurz vor Saisonschluss die Reissleine gezogen. Karl-Heinz Rummenigge der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern kam gemeinsam mit seinem Vize Uli Hoeneß, noch in der Nacht nach dem Champions League Debakel gegen den FC Barcelona zu einem klaren Ergebnis. Sichtlich gereizt verkündete er der wartenden Presse im Hotelfoyer der katalanischen Metropole den krassen Schnitt so kurz vor Saisonende. Nach zwei so rustikalen Erniedrigungen in Folge könne es nur mehr um das Wohl des FC Bayern, nicht aber um weitere Schonfrist für einen prominenten und beliebten Trainer gehen.
Jürgen Klinsmann ist nicht der erste abservierte Trainer bei den Bayern. Otto Rehagel und auch Felix Magath mussten in weit erfolgreicherer Situation den Trainerstuhl vorzeitig räumen. Ausgerechnet Felix Magath hat nun offensichtlich das Scheitern seines Nachfolgers eingeleitet.
Der abservierte Trainer verließ noch in der Nacht, sichtlich geschockt das Hotel und stand für keine weiteren Fragen zur Verfügung. Seine Nachfolge ist ungeklärt. "Wir waren auf solche Dramatik nicht vorbereitet und werden in den folgenden Tagen an erfolgversprechenden Lösungen arbeiten. Wir sind der FC Bayern und wir wollen wenigstens noch deutscher Meister 2009 werden" verabschiedet sich ein angeschlagener Uli Hoeneß.
Trotzdem die aktuelle Situation wenig erbaulich ist, wäre es falsch einzig Klinsmann die Schuld zuzusprechen. Nach zahlreichen Ausfällen, ist eine Abwehr mit Lell, Breno und Ottl höchst unsouverän besetzt. Ausfälle von Führungsspielern, wie Lahm oder Klose sind immer schwer zu kompensieren und es war abzusehen, dass eine Nach Kahn Ära nicht zwingend für Stabilität in der Abwehr sorgen wird. Fraglich ist allerdings, wo die vielbeschworene zweite Reihe bei den Bayern verblieben ist. In diesem Championsleague Spiel zumindest wirkte die komplette Bayernmannschaft, wie die B-Elf eines VFL Bochum.
Natürlich ist dies zynische Satire, Jürgen Klinsmann noch nicht entlassen...die Zeit läuft aber ab und man kann schon ahnen, wie lang dieser Tag, nach der Heimkehr aus Barcelona noch wird...
Die Helden von gestern sind die Trottel von morgen. Nach dem Sommermärchen 2006 mit einem seelig grinsenden Jürgen Klinsmann in der Hauptrolle, wird kurz vor Saisonschluss die Reissleine gezogen. Karl-Heinz Rummenigge der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern kam gemeinsam mit seinem Vize Uli Hoeneß, noch in der Nacht nach dem Champions League Debakel gegen den FC Barcelona zu einem klaren Ergebnis. Sichtlich gereizt verkündete er der wartenden Presse im Hotelfoyer der katalanischen Metropole den krassen Schnitt so kurz vor Saisonende. Nach zwei so rustikalen Erniedrigungen in Folge könne es nur mehr um das Wohl des FC Bayern, nicht aber um weitere Schonfrist für einen prominenten und beliebten Trainer gehen.
Jürgen Klinsmann ist nicht der erste abservierte Trainer bei den Bayern. Otto Rehagel und auch Felix Magath mussten in weit erfolgreicherer Situation den Trainerstuhl vorzeitig räumen. Ausgerechnet Felix Magath hat nun offensichtlich das Scheitern seines Nachfolgers eingeleitet.
Der abservierte Trainer verließ noch in der Nacht, sichtlich geschockt das Hotel und stand für keine weiteren Fragen zur Verfügung. Seine Nachfolge ist ungeklärt. "Wir waren auf solche Dramatik nicht vorbereitet und werden in den folgenden Tagen an erfolgversprechenden Lösungen arbeiten. Wir sind der FC Bayern und wir wollen wenigstens noch deutscher Meister 2009 werden" verabschiedet sich ein angeschlagener Uli Hoeneß.
Trotzdem die aktuelle Situation wenig erbaulich ist, wäre es falsch einzig Klinsmann die Schuld zuzusprechen. Nach zahlreichen Ausfällen, ist eine Abwehr mit Lell, Breno und Ottl höchst unsouverän besetzt. Ausfälle von Führungsspielern, wie Lahm oder Klose sind immer schwer zu kompensieren und es war abzusehen, dass eine Nach Kahn Ära nicht zwingend für Stabilität in der Abwehr sorgen wird. Fraglich ist allerdings, wo die vielbeschworene zweite Reihe bei den Bayern verblieben ist. In diesem Championsleague Spiel zumindest wirkte die komplette Bayernmannschaft, wie die B-Elf eines VFL Bochum.
Natürlich ist dies zynische Satire, Jürgen Klinsmann noch nicht entlassen...die Zeit läuft aber ab und man kann schon ahnen, wie lang dieser Tag, nach der Heimkehr aus Barcelona noch wird...
Mittwoch, 8. April 2009
Geld verdienen im Internet - Bonspin

Das Geld liegt auf der Strasse, aktuell immerhin 450 Euro für ein bißchen nachdenken...
Wie angekündigt, widme ich mich aktuell und nacheinander den verschiedenen Crowdsourcing-Portalen im Internet. Nach der Anmeldung werde ich mich jeweils zwei Wochen lang in den Projekten austoben und hiernach meine Bewertung abgeben.
Die Liste werde ich noch um einige ausgewählte Microstocks á la Fotolia erweitern. Da ich seinerzeit im Studium eingehende Kenntnisse der Fotografie erworben habe und eine vernünftige Kamera samt brauchbarem Auge habe, bietet sich dieser Schritt an.
Beginnen werde ich, wie zu erwarten mit dem Portal für Ideenmanagement und Brainstorming: Bonspin. Nachdem es dort zuletzt etwas ruhig war, sind aktuell etliche Neuanmeldungen zu verzeichnen und zur Zeit zugleich dreizehn mehr oder weniger anspruchsvolle Fragestellungen, mit immerhin 235 gelieferten Antworten. 749 Punkte werden hierfür verteilt, also umgerechnet zumindest knapp 450 Euro, die man sich verdienen kann. Das klingt nun nicht nach riesigem Budget, aber ich hab extra mal die Zeit gestoppt und für zwei gelieferte Ideen insgesamt 7 Minuten Zeit investiert.
Ein Querschnitt aus den aktuellen Fragestellungen:
1. Erstellung einer Liste noch unbekannter aber innovativer Blogs
2. neuartiges Blogmarketing
3. Slogan für ein "grünes" Autohaus
4. Kochrezepte von Oma
5. der besondere Heiratsantrag
6. Entwicklung eines neuen Sommerdrinks
7. Liste von aktuell schlechter Werbung
8. Lösung eines bestimmten Umweltproblems in Afrika
9. corporate social Responibility für kleine Unternehmen
10. Produkte für eine bessere 3. Welt
11. die neuesten Ikea-Hacks
12. Projekte zum Füllen der Stadtkasse
13. Lösungsvorschläge, wie man Twitter kommerziell nutzen kann
Ein Großteil der Fragestellungen scheint mir zumindest so interessant, dass ich mich damit noch intensiver auseinandersetzen werde und demzufolge noch einige Ideen streue. Vielleicht wagt ja einer meiner Leser, eine Art Wettkampf mit mir, vor Ort bei Bonspin...
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Dienstag, 7. April 2009
Opel und der Orient - Vereinigte arabische Emirate statt Iran
Teheran und Abu Dhabi trennt nicht einmal 1.500 Km Luftlinie, die Küsten beider Länder trennt der schmale persische Golf. Insofern wird meine ironische Lageeinschätzung nun von der Realität eingeholt. Arabisches Geld ist also mehr und mehr auch in Deutschlands Schlüsselindustrien willkommen, Thyssen Krupp und Daimler zeigen die Windrichtung an. Grund genug für unser Wirtschaftsminister-Küken Karl-Theodor zu Guttenberg, Tickets gen Scheichtum zu buchen und forciert das Interesse abzuklopfen. Selbstverständlich, wären iranische Investitionen weniger freudig angenommen worden. Das Böse, darf laut Kanzlerin nicht einmal unser ewiges Talent, den Mehmet Scholl im Personenverkehr, den Transrapid kaufen. Selbstverständlich ist eine jegliche Querverbindung zwischen Teheran, diversen Staatsfonds und Mittelsgesellschaften ausgeschlossen...
Nun also - inschallah - werden unter Umständen Petrodollars, in das Unternehmen gefördert, welches anders als BMW und Mercedes zumindest ansatzweise auf niedrigen Spritverbrauch setzt. Opel als Zukunftsinvest, für eine Region, welche dringend einen Masterplan für die Nach-Öl-Ära benötigt. Vielleicht entsteht auf diese Weise doch noch die Chance für einen Miteinstieg der Solarworld. Auch einem breit gestreuten Bündnis der Mitarbeiter, Opel-Händler und -Zulieferer, dem Staat und "Fans" könnte ein Engagement ermöglicht werden. Die Loslösung vom massiv kriselnden Mutterkonzern General Motors, mit fixierten Kooperationen muss in eine Adam Opel AG münden. Ohne Zweifel wäre solch ein Börsengang aktuell genau das richtige Zeichen - für Deutschland, die Weltwirtschaft und beherzten Optimismus.
Parallel rückt mit jedem Invest von Orient nach Okzident, der viel beschrieene "Clash of Cultures" in immer unwahrscheinlichere Ferne. Niemand scheisst ins eigene Nest.
Nun also - inschallah - werden unter Umständen Petrodollars, in das Unternehmen gefördert, welches anders als BMW und Mercedes zumindest ansatzweise auf niedrigen Spritverbrauch setzt. Opel als Zukunftsinvest, für eine Region, welche dringend einen Masterplan für die Nach-Öl-Ära benötigt. Vielleicht entsteht auf diese Weise doch noch die Chance für einen Miteinstieg der Solarworld. Auch einem breit gestreuten Bündnis der Mitarbeiter, Opel-Händler und -Zulieferer, dem Staat und "Fans" könnte ein Engagement ermöglicht werden. Die Loslösung vom massiv kriselnden Mutterkonzern General Motors, mit fixierten Kooperationen muss in eine Adam Opel AG münden. Ohne Zweifel wäre solch ein Börsengang aktuell genau das richtige Zeichen - für Deutschland, die Weltwirtschaft und beherzten Optimismus.
Parallel rückt mit jedem Invest von Orient nach Okzident, der viel beschrieene "Clash of Cultures" in immer unwahrscheinlichere Ferne. Niemand scheisst ins eigene Nest.
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Donnerstag, 2. April 2009
NPD schuldet uns 2.199.966,61 Euro
Glückwunsch den Deutschnationalisten, nun habt ihr eure persönliche Wirtschaftskrise und kein rettendes Konjunkturpaket am Horizont. Die mir zustehenden 2,5 Cent dürft ihr gern behalten, wenn ihr im Gegenzug doch die Öffentlichkeit an dem kommenden Parteitag teilhaben lasst. Wenigstens zwei Webcamstreams und ein paar Best-Off-Schnipsel bei Youtube könnt ihr doch ins "Weltnetz" stellen.
Ich stelle mir einen gesammelten IQ in Höhe der Hausnummer des Tagungsraumes hochspannend vor. Ein wenig Krawall mit rollendem "R" und interne Selbstzerfleischung ist sehr telegen, vielleicht könnt ihr sogar ein paar Werbeeinnahmen generieren. Parallel hilft euch Peter Zwegat vielleicht aus dem Sumpf - nicht aus dem braunen, aber immerhin.
Aber so offen seid ihr leider nicht, versteckt euch lieber und regelt das heimlich, still und leise. Naja mit ein wenig Hoffnung, gibt es bald nix mehr zu verstecken - eine Partei in Insolvenz hat soviel Sexappeal, wie eure weiblichen Unterstützer.
Ich stelle mir einen gesammelten IQ in Höhe der Hausnummer des Tagungsraumes hochspannend vor. Ein wenig Krawall mit rollendem "R" und interne Selbstzerfleischung ist sehr telegen, vielleicht könnt ihr sogar ein paar Werbeeinnahmen generieren. Parallel hilft euch Peter Zwegat vielleicht aus dem Sumpf - nicht aus dem braunen, aber immerhin.
Aber so offen seid ihr leider nicht, versteckt euch lieber und regelt das heimlich, still und leise. Naja mit ein wenig Hoffnung, gibt es bald nix mehr zu verstecken - eine Partei in Insolvenz hat soviel Sexappeal, wie eure weiblichen Unterstützer.
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NPD und HDJ - Rechte Vorfahrt wird beschnitten
Was Vadder Staat mit zahlreichen V-Leuten nicht vermochte, erledigt er nun nach Steilvorlage nebenbei. Genussvoll wird sich der Matheschwäche des NPD- Schatzmeisters Stefan Kösters bedient und eine saftige Strafe in Höhe von 1,7 Mio Euro verhängt. Ein harmloser Genickschuss mehr nicht, wenn man der Selbstauskunft seitens der fäkalfarbenen Partei Glauben schenken mag:
"Allein die monatlichen Kosten für den Parteiapparat schlügen mit 110.000 Euro zu Buche. Dagegen stünden Einnahmen aus Beiträgen und Spenden von nur 30.000 Euro. Es klaffe somit eine Lücke von 80.000 Euro, die ohne Staatsgelder nicht geschlossen werden könne." (Quelle SPON)
Wenn das der Führer wüsste. Die selbsternannten Retter Deutschlands überleben nur, weil der Staat den sie bekämpfen, ihnen die Hand in den Mund stopft. Die völkischen Frikadellen-Gesichter wagen etlichen Prinzipienverrat. Geld stinkt nicht und auch als Verfassungsfeind, kann man auf selbige pochen, um eine Demonstration zu legitimieren.
Als ob das Leben als strammer Rechtsaußen nicht schwer genug wäre, drohen neben dem Schuldenberg auch noch interne Querelen. Im Land der Dichter und Denker, begeben sich die regelbestätigenden Ausnahmen in einen Zweikampf ums Amt des Partei-Chefs. Der Sympathieträger und bisherige Amtsinhaber Udo Voigt muss sich dem Hochcharismaten Udo Pastörs stellen. Der zweite Udo hat große Erfolge auf dem politischen Parkett im Schweriner Landtag vorzuweisen - ein spannender Titelkampf ist zu erwarten.
Mit etwas Chance ist die NPD bis zum Bruderkampf allerdings schon der HDJ gefolgt: ins Nirvana (dort gibt es sicher auch noch ein paar legale Swastikas zu bewundern). Die "Heimattreue Deutsche Jugend" darf seit dieser Woche nicht mehr legal für ihren philosophischen Dünnschiss werben. Rassenkunde und Blutreinheit steht nun nicht mehr auf dem Lehrplan der blauäugigen Pfadfinder. Bedauerlich dass uns somit eine völkische Elite strammer Deutschnationaler erspart bleibt. Die Zeit wäre reif für ein neues Lebensborn, vor allem wenn ich mir vorstelle wie die "Vorzeigeelite" um Frau Inge Nottelmann arische Inzucht betreibt.
Armes Deutschland, wir beschneiden unseren steifen rechten Flügel immer mehr und bleiben der leidigen Geschichte treu:
Das tausendjährige Reich währte doch nur 30 Jahre und das vierte Reich kann sich nicht einmal auf einem Stoppelacker etablieren. Da gärt doch schon eine neue Dolchstoßlegende. Zumindest bleibt uns vorerst DIE Plattform investigativen und menschenfreundlichen Journalismus erhalten: PI-News. Diese ängstlich zitternde Speerspitze gegen den bösen Islam kann weiterhin für weniger Dönerbuden und italienisches Personal beim Pizzabringdienst kämpfen.
"Allein die monatlichen Kosten für den Parteiapparat schlügen mit 110.000 Euro zu Buche. Dagegen stünden Einnahmen aus Beiträgen und Spenden von nur 30.000 Euro. Es klaffe somit eine Lücke von 80.000 Euro, die ohne Staatsgelder nicht geschlossen werden könne." (Quelle SPON)
Wenn das der Führer wüsste. Die selbsternannten Retter Deutschlands überleben nur, weil der Staat den sie bekämpfen, ihnen die Hand in den Mund stopft. Die völkischen Frikadellen-Gesichter wagen etlichen Prinzipienverrat. Geld stinkt nicht und auch als Verfassungsfeind, kann man auf selbige pochen, um eine Demonstration zu legitimieren.
Als ob das Leben als strammer Rechtsaußen nicht schwer genug wäre, drohen neben dem Schuldenberg auch noch interne Querelen. Im Land der Dichter und Denker, begeben sich die regelbestätigenden Ausnahmen in einen Zweikampf ums Amt des Partei-Chefs. Der Sympathieträger und bisherige Amtsinhaber Udo Voigt muss sich dem Hochcharismaten Udo Pastörs stellen. Der zweite Udo hat große Erfolge auf dem politischen Parkett im Schweriner Landtag vorzuweisen - ein spannender Titelkampf ist zu erwarten.
Mit etwas Chance ist die NPD bis zum Bruderkampf allerdings schon der HDJ gefolgt: ins Nirvana (dort gibt es sicher auch noch ein paar legale Swastikas zu bewundern). Die "Heimattreue Deutsche Jugend" darf seit dieser Woche nicht mehr legal für ihren philosophischen Dünnschiss werben. Rassenkunde und Blutreinheit steht nun nicht mehr auf dem Lehrplan der blauäugigen Pfadfinder. Bedauerlich dass uns somit eine völkische Elite strammer Deutschnationaler erspart bleibt. Die Zeit wäre reif für ein neues Lebensborn, vor allem wenn ich mir vorstelle wie die "Vorzeigeelite" um Frau Inge Nottelmann arische Inzucht betreibt.
Armes Deutschland, wir beschneiden unseren steifen rechten Flügel immer mehr und bleiben der leidigen Geschichte treu:
Das tausendjährige Reich währte doch nur 30 Jahre und das vierte Reich kann sich nicht einmal auf einem Stoppelacker etablieren. Da gärt doch schon eine neue Dolchstoßlegende. Zumindest bleibt uns vorerst DIE Plattform investigativen und menschenfreundlichen Journalismus erhalten: PI-News. Diese ängstlich zitternde Speerspitze gegen den bösen Islam kann weiterhin für weniger Dönerbuden und italienisches Personal beim Pizzabringdienst kämpfen.
Mittwoch, 1. April 2009
Cargolifter - Reinkarnation in der Krise
Trotz des scherzbehafteten Datums streue ich heute ungefragt mein Gedankengut zu Cargolifter und das im Feindesland für Technik und progressive Entwicklung
Vorab erwähnt sei mein bescheidenes Alter von 31 Jahren. So kam ich nicht in die Verlegenheit beim letztmaligen Crash großes Geld an der Börse zu versenken. Trotzdem bin ich gefesselt von der damaligen Zeit, bedeutete sie doch zunächst einen unerwarteten Sinneswandel in Deutschland:
Platz für neue Ideen und Investitionen fernab von Sparbriefsicherheiten. Das Scheitern Cargolifters ist hierbei mehr als nur eine Fussnote. Nach der Lektüre diversen Materials über die CL-Geschichte, drängt sich der Eindruck auf, dass hier ein Bauernopfer fiel und zu Unrecht eine große Idee begraben wurde. Doch ganz offensichtlich hält sich wacker eine Unterstützergemeinde und man hofft sehr auf deren Erfolg.
Nun schreiben wir das Jahr 2009, die jüngste Blase platzte noch viel fulminanter und aktuell überschlägt sich die Politik und die Stimmung der Gesellschaft mit finanzintensiven Lösungsvorschlägen. Gigantische Summen werden verschoben, um selbstverschuldetes und übermütiges Scheitern zu verzögern und mit viel Gebet sogar zu verhindern. Der Finanzmarkt kolabiert, Schlüsselindustrien marodieren und der Rest des Marktes geht taumelnd in die Knie. Die Lösungen allerdings sind kurzsichtig darauf ausgelegt komatösen Patienten zumindest einen Herzschlag zu ermöglichen und dabei haufenweise Geld zu verbrennen. Weitsicht und Unterstützung von innovativen Geschäftsmodellen bleiben aus. Und Cargolifter bleibt weiterhin diskret im Schatten und erträgt demütig sein schweres Schicksal. Muss das sein? Wann wenn nicht jetzt, wäre der ideale Moment für hektisches Gedränge in den Vordergrund?
Skuriles Gedankenkonstrukt:
Schaeffler und ihr teuer erstandener Klotz am Bein namens Continental konkuriert mit Opel um die größte Aufmerksamkeit für ihre Sorgenfalten. Beide stürmen Kopf an Kopf auf den Abgrund zu und schreien nach dem staatlichen Rettungsschirm. Kompromissbereitschaft und Zukunftspläne bleiben Fehlanzeige, ebenso die Überlegung für ein zusätzliches Standbein und Erfindungsreichtum, um nach dem Rettungsversuch aus eigener Kraft und neu aufgestellt am Markt zu bestehen. Die Rettung, so sie denn käme geht in die Milliarden und subventioniert lediglich ein System, welches einzig und allein den Beweis erbringt erfolgreich und prominent scheitern zu können.
Ungeschätzte Milliarden werden bewegt, man zähle die Nullen, deren Zahl bald die der deutschen Minister überschreitet. Und Cargolifter klebt am Boden, statt zu schweben, dabei schlummert in den CL-Schubladen geistiges Eigentum von Wert und Weitsicht. Die Welt lechzt nach Energieeinsparung und Logistikwundern, während Deutschland sich weigert rechte Verantwortung zu übernehmen. Doch Dornröschen verdient einen Weck-Kuss. Cargolifter verdient, die Umsetzung seiner Ideen und der Osten der Republik eine positive Nachricht. Doch wird für eine AG i.I., mit Subventionsgeschichte und wenig medialem Sexappael kaum in Frage kommen für egal welches Konjunkturpaket. Schon gar nicht, wenn das Ableben in "ferner" Vergangenheit liegt - zumindest niemals direkt.
Deutschland will sich als Wissensgesellschaft etablieren, Deutschland braucht Impulse, Deutschland wählt im September, Deutschland giert nach Imagetransfer und optimistischen Akzenten. Vor allem aber zeigt sich Deutschland aktuell höchst spendabel.
Und jetzt wird es pervers:
Warum soll man Namen wie Opel, Schaeffler, Continental, Solarworld, Continental, HRE und Staatshilfe nicht in einen Satz packen. Warum nicht überlegen, ob eine gemeinsame ausgegründete Gesellschaft möglich wäre, in die die eben genannten ihr relevantes Wissen einbringen, sich gegenseitig beteiligen, ein gemeinsames Ziel verfolgen, sich unterstützen, ihr Portfolio spürbar und innovativ erweitern, mit ihren Mutterfirmen durch direkte Kontrakte direkt profitieren. Für den nötigen Druck und Zugzwang sorgt der Mann am langen Hebel, der Mann mit dem Geld, Vater Staat, mittlerweile in Besitz einer hoch subventionierten Bank. Einer Bank, die kaum ausschlagen kann der Gesellschaft und ihren Arbeitsplätzen etwas zurückzugeben.
Es bewegt sich viel im Jahr 2009, warum nicht auch zum Guten. Alle am Boden, das schweißt zusammen und zusammen kommt man auch wieder hoch. Hoch wie mit den möglichen Produkten aus der Cargolifter-Werft!!!
Klingt krank und unmöglich?
Klar, eaxakt so wie im Jahr 2007 die direkte Beteiligung von Staaten an ihren gefallenen Finanzmärkten. Genau wie Zwangsbesteuerung von Managerboni. Auch weltweite Billionen-Subvention und Insolvenz ganzer westlicher Staaten wollte niemand erahnen.
Klingt krank genug, um medial schmackhaft zu sein, um offene Ohren in der Gesellschaft zu finden, klingt nach positiver Offensive...
Wer traut sich, obwohl alleine Scheitern so viel einfacher ist?
Vorab erwähnt sei mein bescheidenes Alter von 31 Jahren. So kam ich nicht in die Verlegenheit beim letztmaligen Crash großes Geld an der Börse zu versenken. Trotzdem bin ich gefesselt von der damaligen Zeit, bedeutete sie doch zunächst einen unerwarteten Sinneswandel in Deutschland:
Platz für neue Ideen und Investitionen fernab von Sparbriefsicherheiten. Das Scheitern Cargolifters ist hierbei mehr als nur eine Fussnote. Nach der Lektüre diversen Materials über die CL-Geschichte, drängt sich der Eindruck auf, dass hier ein Bauernopfer fiel und zu Unrecht eine große Idee begraben wurde. Doch ganz offensichtlich hält sich wacker eine Unterstützergemeinde und man hofft sehr auf deren Erfolg.
Nun schreiben wir das Jahr 2009, die jüngste Blase platzte noch viel fulminanter und aktuell überschlägt sich die Politik und die Stimmung der Gesellschaft mit finanzintensiven Lösungsvorschlägen. Gigantische Summen werden verschoben, um selbstverschuldetes und übermütiges Scheitern zu verzögern und mit viel Gebet sogar zu verhindern. Der Finanzmarkt kolabiert, Schlüsselindustrien marodieren und der Rest des Marktes geht taumelnd in die Knie. Die Lösungen allerdings sind kurzsichtig darauf ausgelegt komatösen Patienten zumindest einen Herzschlag zu ermöglichen und dabei haufenweise Geld zu verbrennen. Weitsicht und Unterstützung von innovativen Geschäftsmodellen bleiben aus. Und Cargolifter bleibt weiterhin diskret im Schatten und erträgt demütig sein schweres Schicksal. Muss das sein? Wann wenn nicht jetzt, wäre der ideale Moment für hektisches Gedränge in den Vordergrund?
Skuriles Gedankenkonstrukt:
Schaeffler und ihr teuer erstandener Klotz am Bein namens Continental konkuriert mit Opel um die größte Aufmerksamkeit für ihre Sorgenfalten. Beide stürmen Kopf an Kopf auf den Abgrund zu und schreien nach dem staatlichen Rettungsschirm. Kompromissbereitschaft und Zukunftspläne bleiben Fehlanzeige, ebenso die Überlegung für ein zusätzliches Standbein und Erfindungsreichtum, um nach dem Rettungsversuch aus eigener Kraft und neu aufgestellt am Markt zu bestehen. Die Rettung, so sie denn käme geht in die Milliarden und subventioniert lediglich ein System, welches einzig und allein den Beweis erbringt erfolgreich und prominent scheitern zu können.
Ungeschätzte Milliarden werden bewegt, man zähle die Nullen, deren Zahl bald die der deutschen Minister überschreitet. Und Cargolifter klebt am Boden, statt zu schweben, dabei schlummert in den CL-Schubladen geistiges Eigentum von Wert und Weitsicht. Die Welt lechzt nach Energieeinsparung und Logistikwundern, während Deutschland sich weigert rechte Verantwortung zu übernehmen. Doch Dornröschen verdient einen Weck-Kuss. Cargolifter verdient, die Umsetzung seiner Ideen und der Osten der Republik eine positive Nachricht. Doch wird für eine AG i.I., mit Subventionsgeschichte und wenig medialem Sexappael kaum in Frage kommen für egal welches Konjunkturpaket. Schon gar nicht, wenn das Ableben in "ferner" Vergangenheit liegt - zumindest niemals direkt.
Deutschland will sich als Wissensgesellschaft etablieren, Deutschland braucht Impulse, Deutschland wählt im September, Deutschland giert nach Imagetransfer und optimistischen Akzenten. Vor allem aber zeigt sich Deutschland aktuell höchst spendabel.
Und jetzt wird es pervers:
Warum soll man Namen wie Opel, Schaeffler, Continental, Solarworld, Continental, HRE und Staatshilfe nicht in einen Satz packen. Warum nicht überlegen, ob eine gemeinsame ausgegründete Gesellschaft möglich wäre, in die die eben genannten ihr relevantes Wissen einbringen, sich gegenseitig beteiligen, ein gemeinsames Ziel verfolgen, sich unterstützen, ihr Portfolio spürbar und innovativ erweitern, mit ihren Mutterfirmen durch direkte Kontrakte direkt profitieren. Für den nötigen Druck und Zugzwang sorgt der Mann am langen Hebel, der Mann mit dem Geld, Vater Staat, mittlerweile in Besitz einer hoch subventionierten Bank. Einer Bank, die kaum ausschlagen kann der Gesellschaft und ihren Arbeitsplätzen etwas zurückzugeben.
Es bewegt sich viel im Jahr 2009, warum nicht auch zum Guten. Alle am Boden, das schweißt zusammen und zusammen kommt man auch wieder hoch. Hoch wie mit den möglichen Produkten aus der Cargolifter-Werft!!!
Klingt krank und unmöglich?
Klar, eaxakt so wie im Jahr 2007 die direkte Beteiligung von Staaten an ihren gefallenen Finanzmärkten. Genau wie Zwangsbesteuerung von Managerboni. Auch weltweite Billionen-Subvention und Insolvenz ganzer westlicher Staaten wollte niemand erahnen.
Klingt krank genug, um medial schmackhaft zu sein, um offene Ohren in der Gesellschaft zu finden, klingt nach positiver Offensive...
Wer traut sich, obwohl alleine Scheitern so viel einfacher ist?
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Dienstag, 31. März 2009
Ideen zum Geld verdienen im Internet
Das Geld liegt auf der Strasse, zumindest wenn man dem Volksmund Glauben schenken mag. Mit diesem Projekt wage ich einen beherzten Blick auf die von Gerhard Schröder benannte Datenautobahn. Mit Chance liegen dort übersehene Geldbündel.
Das neue Internet schmeißt mit Schlagworten, wie Schwarmintelligenz und Crowdsourcing. Neben den "Ehrenamt"-Projekten Wikipedia oder OpenStreetMap, wird dem Nutzer für seine Leistung auch Geldverdienst in Aussicht gestellt. Das Tätigkeitsfeld ist meist ein Kreatives. Texterstellung, Logodesign, Problemlösungen und Ähnliches, aber es gibt auch ausgelagerte Deppenarbeit, welche man daheim vorm Rechner im Akkord erledigen kann.
Interessiert und von Langeweile getrieben, folgt ein langfristiger Selbstversuch. Ich habe eine Liste, solcher geldversprechender Portale zusammengesucht (Ergänzungen gern per Kommentar) und werde diese nacheinander mit meiner Leistung behelligen. Jedes Portal bekommt einen eigenen Post mit meinen Erfahrungen und Verdiensten. Hierfür nehme ich mir jeweils zwei Wochen Zeit und werde maximal zehn Stunden Zeit investieren, abschließend gibt es eine Einschätzung und vielleicht ein knappes Interview mit den Betreibern.
Die Portale sind vornehmlich deutsch- oder englischsprachig und werden wahllos, nach Gusto abgefrühstückt. Die noch unvollständige Liste umfasst aktuell folgende Portale:
Das neue Internet schmeißt mit Schlagworten, wie Schwarmintelligenz und Crowdsourcing. Neben den "Ehrenamt"-Projekten Wikipedia oder OpenStreetMap, wird dem Nutzer für seine Leistung auch Geldverdienst in Aussicht gestellt. Das Tätigkeitsfeld ist meist ein Kreatives. Texterstellung, Logodesign, Problemlösungen und Ähnliches, aber es gibt auch ausgelagerte Deppenarbeit, welche man daheim vorm Rechner im Akkord erledigen kann.
Interessiert und von Langeweile getrieben, folgt ein langfristiger Selbstversuch. Ich habe eine Liste, solcher geldversprechender Portale zusammengesucht (Ergänzungen gern per Kommentar) und werde diese nacheinander mit meiner Leistung behelligen. Jedes Portal bekommt einen eigenen Post mit meinen Erfahrungen und Verdiensten. Hierfür nehme ich mir jeweils zwei Wochen Zeit und werde maximal zehn Stunden Zeit investieren, abschließend gibt es eine Einschätzung und vielleicht ein knappes Interview mit den Betreibern.
Die Portale sind vornehmlich deutsch- oder englischsprachig und werden wahllos, nach Gusto abgefrühstückt. Die noch unvollständige Liste umfasst aktuell folgende Portale:
- a-better-tomorrow
- atizo
- bonspin
- crowdspring
- crowncrow
- designenlassen
- holotof
- humangrid
- ideastorm
- innocentive
- istorm
- jovoto
- kluster
- namethis
- ninesigma
- textbroker
- trawlix
- wilogo
- xinxii
- mturk
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Mittwoch, 25. März 2009
Satire-Fond kauft Opel
Offensichtlich überspitzte und mit Satire getaggte falsche Berichterstattung rechnet nicht mit zu schnell lesenden Seitenbesuchern. Insofern an dieser Stelle die Richtigstellung:
WEDER DER IRAN NOCH DIE HOLDING IFIC PLANT IRGENDWELCHE INVESTITIONEN ODER ENGAGEMENTS IN RICHTUNG OPEL ODER GENERAL MOTORS!!!
Im allgemeinen Krisenhype, wildesten Spekulationen zu Opels Zukunft und dem jüngsten Einstieg bei Daimler ersann ich ein pointiertes Opel-Szenario. Nicht auf Kosten der Opelaner, welche um ihre Zukunft bangen, sondern als Einwurf wider in hoher Schlagzahl lancierter Gerüchte und Spekulationen. Weder Medien, noch Politik scheinen ernsthaft an mehr, als nur Effekhascherei interessiert zu sein, wenn es um die Rettung Opels geht.
In Vorbereitung der beiden Opel-Rettungstexte verwirrte mich allerdings das tatsächliche Engagement der iranischen Staatsholding IFIC, bei Thyssen Krupp.
Das nun aber im Internet Fragen zum Iran und Opel gestellt werden und überproportional viele Besucher die Opelartikel lesen, zwingt mich die Satire noch einmal zu überbetonen. Es war nicht mein Interesse irgendwelche Gerüchte zu streuen, Hoffnungen zu wecken oder Protest zu entfachen.
Meine eigene Meinung zu Opel und das Fürsprechen für den Erhalt der Firma, findet sich an dieser Stelle.
WEDER DER IRAN NOCH DIE HOLDING IFIC PLANT IRGENDWELCHE INVESTITIONEN ODER ENGAGEMENTS IN RICHTUNG OPEL ODER GENERAL MOTORS!!!
Im allgemeinen Krisenhype, wildesten Spekulationen zu Opels Zukunft und dem jüngsten Einstieg bei Daimler ersann ich ein pointiertes Opel-Szenario. Nicht auf Kosten der Opelaner, welche um ihre Zukunft bangen, sondern als Einwurf wider in hoher Schlagzahl lancierter Gerüchte und Spekulationen. Weder Medien, noch Politik scheinen ernsthaft an mehr, als nur Effekhascherei interessiert zu sein, wenn es um die Rettung Opels geht.
In Vorbereitung der beiden Opel-Rettungstexte verwirrte mich allerdings das tatsächliche Engagement der iranischen Staatsholding IFIC, bei Thyssen Krupp.
Das nun aber im Internet Fragen zum Iran und Opel gestellt werden und überproportional viele Besucher die Opelartikel lesen, zwingt mich die Satire noch einmal zu überbetonen. Es war nicht mein Interesse irgendwelche Gerüchte zu streuen, Hoffnungen zu wecken oder Protest zu entfachen.
Meine eigene Meinung zu Opel und das Fürsprechen für den Erhalt der Firma, findet sich an dieser Stelle.
Dienstag, 24. März 2009
Iranische Opel-Rettung wird konkret
Die iranische Staatsholding IFIC hat erneut ihr Interesse an dem europäischen Automobilhersteller, der Adam Opel AG bekräftigt. So soll der noch in iranischer Hand verbliebene Anteil an der Thyssen-Krupp AG, in Höhe von 4,5% an General Motors übertragen werden. Im Gegenzug trennt sich GM von einem 10%-Anteil an Opel.
Bis zum vierten Quartal des Jahres 2009 trennt sich der angeschlagene US-Konzern von weiteren 39% des deutschen Autobauers zum Fixpreis in Höhe von 3,9 Mrd Euro. Auf diese Weise erhält der iranische Staat noch innerhalb des laufenden Jahres Zugriff auf die angepeilten 49%.
Diplomatische Verwicklungen mit den USA bestehen in diesem Fall nicht. Gemeinsam mit einer bisher ungenannten deutschen Bank, wird ein Beteiligungsfond, mit Sitz in Deutschland aufgelegt. Diesem werden sämtliche iranische Beteiligungen an deutschen Firmen überschrieben. Der Iran verzichtet auf diese Weise, auf jegliche unternehmerische Eingriffsmöglichkeiten. Dies gleicht einer stillen Beteiligung ist aber wohl nötig.
Zuletzt drohte die US-amerikanische Regierung im Jahr 2005 - in diesem Fall Thyssen Krupp - mit Restriktionen auf dem US-Markt, sollte der IFIC-Anteil am Stahlfabrikanten nicht deutlich reduziert werden. Damals musste die Krupp-Stiftung zu überhöhtem Preis eigene Aktien im Wert von 406 Mio Euro zurückkaufen.
Bis zum vierten Quartal des Jahres 2009 trennt sich der angeschlagene US-Konzern von weiteren 39% des deutschen Autobauers zum Fixpreis in Höhe von 3,9 Mrd Euro. Auf diese Weise erhält der iranische Staat noch innerhalb des laufenden Jahres Zugriff auf die angepeilten 49%.
Diplomatische Verwicklungen mit den USA bestehen in diesem Fall nicht. Gemeinsam mit einer bisher ungenannten deutschen Bank, wird ein Beteiligungsfond, mit Sitz in Deutschland aufgelegt. Diesem werden sämtliche iranische Beteiligungen an deutschen Firmen überschrieben. Der Iran verzichtet auf diese Weise, auf jegliche unternehmerische Eingriffsmöglichkeiten. Dies gleicht einer stillen Beteiligung ist aber wohl nötig.
Zuletzt drohte die US-amerikanische Regierung im Jahr 2005 - in diesem Fall Thyssen Krupp - mit Restriktionen auf dem US-Markt, sollte der IFIC-Anteil am Stahlfabrikanten nicht deutlich reduziert werden. Damals musste die Krupp-Stiftung zu überhöhtem Preis eigene Aktien im Wert von 406 Mio Euro zurückkaufen.
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Josef Ackermann braucht dringend Rettung

Während Deutschlands Gros der Arbeitsnehmer den Komfort eines sicheren Arbeitsplatzes genießt und zudem nur niedrige Gehaltseinbußen oder gar Lohnsteigerungen verzeichnen kann, trifft es unsere Elite besonders hart.
Ausgerechnet Josef Ackermann, vorbildlicher Chef der Deutschen Bank muss unfassbare Einschnitte in seinem Gehalt akzeptieren. Binnen eines Jahres verdient diese Lichtgestalt am Bankenhimmel nur mehr ein Zehntel seines Vorjahressalärs. Solche Grausamkeiten kommen beim verwöhnten Volk natürlich nicht an. Diese genießen, wie eh und je, die soziale Hängematte und das wohl arbeitnehmerfreundlichste Arbeitsrecht der Welt. Dabei würde ein Lehrer ganz schön schlucken, bekäme er fortan lediglich 350 Euro monatliches Gehalt und des Industrieschlossers Krokodilstränen flössen in Strömen mit 200 Euro im selben Zeitraum.
Doch um unseren Vorzeigekapitalisten, welcher sich tagtäglich in die globalisierten Schlachten am Finanzmarkt wirft, um Deutschlands Rolle in der Welt zu festigen, sorgt sich niemand. Keine Anerkennung für freiwilligen Boniverzicht, kein Mitgefühl für sein nun beklemmendes Gehalt. Mit dem nackten Finger zeigen sie auf ihn, belustigen sich an seinem Schicksal. Dies zeigt nur überdeutlich, wie verroht unsere Gesellschaft mittlerweile ist. Neid und Missgunst, für die da oben, stattdessen unangemessenes Selbstmitleid und Konsumverzicht.
Ich plädiere an dieser Stelle für eine Erweiterung der Konjunkturpakete. Nutznießer sollen nicht nur Banken sein, sondern vor allem deren Mitarbeiter, die Banker. Josef Ackermann könnte als Entschädigung für alles Ungemach, mit einer Zwischenabfindung in Milliardenhöhe vielleicht noch eine kurze Zeit über seine Schmerzen hinweggetröstet werden. Seine Abwanderung sollte tunlichst verhindert werden.
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Montag, 23. März 2009
IFIC wird Investor bei Opel
Die iranische Staatsholding IFIC hat erneut ihr Interesse an den europäischen Opelwerken bekundet. Sie wäre bereit für einen 49%igen Minderheitsanteil bis zu 5Mrd Euro Kapital zu bewegen. Nach dem ehemaligen Engagement bei Thyssen-Krupp, wird eine Beteiligung in europäischer Schlüsselindustrie gesucht. Bedenken seitens westlicher Regierungen räumt der Unternehmenssprecher Khalid Tschigda aus: "In Anbetracht der poltischen Verwerfungen zwischen unseren Nationen, verzichten wir selbstverständlich auf einen Sitz im Opel-Aufsichtsrat". Bei den geplanten Aktivitäten handele es sich um eine langfristige Kapitalanlage in einem zukunftsträchtigen Markt mit erheblichem Potential. Der Staatsfond unterscheidet sich in seinem Geschäftsgebahren ganz klar von klassischen Hedgefonds oder US-amerikanischen Großinvestoren. Nie wurde eine Beteiligung innerhalb der ersten sieben Jahre abgestoßen, während die Unternehmen quasi freie Hand und Gestaltungsfreiheit genießen.
Aus Regierungskreisen ist bisher keine offizielle Stellungnahme zu entnehmen. Ein Sprecher von Angela Merkel teilte nur mit, man werde dieses, wie jedes weitere Angebot objektiv prüfen. Es dürfe keine Vorverurteilung stattfinden.
Wer die aktuelle Entwicklung Opels, aber auch GMs verfolgt, weiß um die Aussichtslosigkeit einen anderen Investoren zu finden - insofern darf der bisher ausgebliebene Protest durchaus zustimmend gewertet werden.
Entgegen früherer Aktivitäten und der internationalen Einstufung als "Schurkenstaat" geschuldet wird IFIC heutzutage autonom geführt ohne jegliche Berührungspunkte zum iranischen Machtapparat. Die Sorge den Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad oder seine Mittelsmänner einzubinden, ist genommen. Hierfür garantiert ein kompliziertes Vertragswerk, zu dessen Unterzeichnern auch die saudische Staatsführung und ehemalige russische Ministerpräsident Wladimir Putin zählen.
Aus Regierungskreisen ist bisher keine offizielle Stellungnahme zu entnehmen. Ein Sprecher von Angela Merkel teilte nur mit, man werde dieses, wie jedes weitere Angebot objektiv prüfen. Es dürfe keine Vorverurteilung stattfinden.
Wer die aktuelle Entwicklung Opels, aber auch GMs verfolgt, weiß um die Aussichtslosigkeit einen anderen Investoren zu finden - insofern darf der bisher ausgebliebene Protest durchaus zustimmend gewertet werden.
Entgegen früherer Aktivitäten und der internationalen Einstufung als "Schurkenstaat" geschuldet wird IFIC heutzutage autonom geführt ohne jegliche Berührungspunkte zum iranischen Machtapparat. Die Sorge den Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad oder seine Mittelsmänner einzubinden, ist genommen. Hierfür garantiert ein kompliziertes Vertragswerk, zu dessen Unterzeichnern auch die saudische Staatsführung und ehemalige russische Ministerpräsident Wladimir Putin zählen.
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Oliver Kahn beerbt Finanzminister Peer Steinbrück
Bis zum Ende der großen Koalition und den damit verbundenen Neuwahlen des Bundestages, übernimmt Oliver Kahn die Verantwortung als Interims-Finanzminister. Die Regierung kommt somit einer Verpflichtung durch Schalke 04 zuvor. Grund hierfür sei sein Standing in der deutschen Bevölkerung und sein ausgeprägtes Charisma. Sein Vertrauensvorschuss konnte sich der "Titan" in seiner langen erfolgreichen Karriere als Nationaltorhüter und bei den Bayern erarbeiten. "Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen, ist es wichtig politisches Geschick und Volksnähe zu vereinen" - so die Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Peer Steinbrück ist zuletzt mit umtriebigen Äußerungen gegen andere Nationen, insbesondere der Schweiz in Ungnade gefallen. Seine Person ist auf einem Ministerposten nicht weiter haltbar. Noch diese Woche wird ihm Bundespräsident Köhler seine Entlassungsurkunde überreichen. Unvergessen sein Scheitern mit dem Versuch die Staatsverschuldung umzukehren.
Für Oliver Kahn bedeutet dieser immense Karriereschritt eine folgerichtige Weiterentwicklung vom Welttorhüter zum Verantwortungsträger über seinen Sport hinaus.
Peer Steinbrück ist zuletzt mit umtriebigen Äußerungen gegen andere Nationen, insbesondere der Schweiz in Ungnade gefallen. Seine Person ist auf einem Ministerposten nicht weiter haltbar. Noch diese Woche wird ihm Bundespräsident Köhler seine Entlassungsurkunde überreichen. Unvergessen sein Scheitern mit dem Versuch die Staatsverschuldung umzukehren.
Für Oliver Kahn bedeutet dieser immense Karriereschritt eine folgerichtige Weiterentwicklung vom Welttorhüter zum Verantwortungsträger über seinen Sport hinaus.
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Freitag, 20. März 2009
Lars Windhorst und täglich grüßt der Pleitenbär
Unser deutsches Wunderkind, von Kanzler Kohl gelobt und fulminanter IT-Held, glänzt seit dem Jahr 2000 vornehmlich mit weniger glamourösen Schlagzeilen. Da wurde einige mehr oder minder Gutgläubige in nicht einmal einem Jahrzehnt um Millionenbeträge im dreistelligen Bereich gebracht. Doch hierzu bedurfte es mehrer Anläufe, Fehlgriffe, Firmenpleiten und Privatinsolvenz. Lars Windhorst backt keine kleinen Brötchen. Seit seinem sechzehnten Lebensjahr, schiebt er Güter und zuletzte mehr und mehr Finanzen und Aktien durch die Weltgeschichte. Konsequent zum Schaden anderer und als einzige Konstante bleiben stets Verluste zu verbuchen.
Selbstverständlich musste er einige Male für verschuldete Vergehen gerade stehen, zuletzt auch vermehrt richterliche Auseinandersetzungen ertragen. Die Strafmaße wirken in Anbetracht der Gesamtsummen immer wieder beschaulich, gar lächerlich. Rob Hersov mit seiner Vatas Holding, die ihn phasenweise beschäftigte, Verluste einfuhr und zusätzlich aktiver Gläubiger war, kann davon ein Lied singen. Ebenso wird auch die NordLB nur ungern an ihre Geschäftsbeziehung mit dem ewigen Milchbubi zurückdenken und Ulrich Marseille verleiht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so schnell keine großen Summen mehr.
Wer kann schon von sich behaupten von Helmut Kohl umgarnt worden zu sein und mit Michael Douglas Geschäfte gemacht zu haben? Wer hat schon mal mit großen Anteilen von Unternehmen der Größenordnung Freenet, Airberlin oder Balda gespielt und massive Verluste eingefahren? Wer kann von sich behaupten, dass sogar ein ehemaliger Chef der Bildzeitung (Hans Hermann Tiedje) einem den Titel "Krimineller" verleiht? Die Wenigsten wohl.
Nun passieren solche Geschichten immer wieder und allerorts. Die Welt lernt langsam. Das Erschreckendste ist jedoch, dass eine solche Person immer wieder geschäftlich in Erscheinung tritt und einem Elefanten wohnhaft bei WMC gleicht. Jeder Pleitier, zumal in Deutschland, weiß wie schlecht es um den eigenen Leumund und Folgegeschäfte bestellt ist, wenn man gleich welch Eigenschuld, geschäftlich versagt. Das jemand ein Abo, quasi Freibrief, für solche Flopsammlung erhält, dann heißt dieser nach aktuellem Kenntnisstand Lars Windhorst.
Es spricht zunächst nicht viel dafür, dass dem aktuellen Untreue- und Betrugsvorwurf seitens der Staatsanwaltschaft Berlin, eine Unterbindung solcher Aktivitäten folgen wird - von Strafe und Verurteilung ganz zu schweigen. Wer weiß, vielleicht gibt es ja in Kürze die Rückkehr von Kim Schmitz verbunden mit der Wiederbelebung von Letsbyit.com...
Selbstverständlich musste er einige Male für verschuldete Vergehen gerade stehen, zuletzt auch vermehrt richterliche Auseinandersetzungen ertragen. Die Strafmaße wirken in Anbetracht der Gesamtsummen immer wieder beschaulich, gar lächerlich. Rob Hersov mit seiner Vatas Holding, die ihn phasenweise beschäftigte, Verluste einfuhr und zusätzlich aktiver Gläubiger war, kann davon ein Lied singen. Ebenso wird auch die NordLB nur ungern an ihre Geschäftsbeziehung mit dem ewigen Milchbubi zurückdenken und Ulrich Marseille verleiht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so schnell keine großen Summen mehr.
Wer kann schon von sich behaupten von Helmut Kohl umgarnt worden zu sein und mit Michael Douglas Geschäfte gemacht zu haben? Wer hat schon mal mit großen Anteilen von Unternehmen der Größenordnung Freenet, Airberlin oder Balda gespielt und massive Verluste eingefahren? Wer kann von sich behaupten, dass sogar ein ehemaliger Chef der Bildzeitung (Hans Hermann Tiedje) einem den Titel "Krimineller" verleiht? Die Wenigsten wohl.
Nun passieren solche Geschichten immer wieder und allerorts. Die Welt lernt langsam. Das Erschreckendste ist jedoch, dass eine solche Person immer wieder geschäftlich in Erscheinung tritt und einem Elefanten wohnhaft bei WMC gleicht. Jeder Pleitier, zumal in Deutschland, weiß wie schlecht es um den eigenen Leumund und Folgegeschäfte bestellt ist, wenn man gleich welch Eigenschuld, geschäftlich versagt. Das jemand ein Abo, quasi Freibrief, für solche Flopsammlung erhält, dann heißt dieser nach aktuellem Kenntnisstand Lars Windhorst.
Es spricht zunächst nicht viel dafür, dass dem aktuellen Untreue- und Betrugsvorwurf seitens der Staatsanwaltschaft Berlin, eine Unterbindung solcher Aktivitäten folgen wird - von Strafe und Verurteilung ganz zu schweigen. Wer weiß, vielleicht gibt es ja in Kürze die Rückkehr von Kim Schmitz verbunden mit der Wiederbelebung von Letsbyit.com...
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Wirtschaftskrise. New Economy
Donnerstag, 19. März 2009
Interessante Blogs, für Leser, die meinen Blogtitel vermissen...

Ich vernachlässige, aus mehrfach geschilderten Gründen das ursprüngliche Blogthema. Da will ich mal Werbung im Blog und für andere interessante Blogger machen, welche sich konsequenter mit der Thematik beschäftigen. Diese schildern Ideen zum Geldverdienen, ohne dabei ihre eigentlichen Ansprüche fernab vom Kontostand zu vernachlässigen. Vor allem aber, handelt es sich in diesem Fall nicht um die üblichen Trashblogger, welche unerläßlich Content kopieren, um in albernen "wie werde ich reich"-Blogs ein paar Adsense-Anzeigen zu schalten und so ein popeliges Taschengeld zu erzielen.
Neueideen und Ansätze zur eigenständigen Selbstverwirklichung bilden das Fundament, sowohl bei:
Tobias von "Unabhängig sein"
als auch bei:
Volker vom "PF-Blog"
In Momentaufnahmen schildern beide ihr "Spiel" in der Finanzwelt. Mit Immobilien- und Fondsgeschäften bilden beide zwar einen engeren Fokus ab als ich, doch kann man ihnen quasi in Echtzeit über die Schulter sehen, wie sie ihre Ideen verfolgen und dabei ihr Vermögen mehren. Die Anstrengungen und Stolpersteine bleiben dennoch nicht unerwähnt.
Vielleicht zwei interessante Blogs, für Leser, die meinerseits etwas unterversorgt sind. Auf der anderen Seite will auch ich gern wieder mit Ideen zum Geldverdienen, bzw. meinen Erlebnissen und Erfahrungen beim Real-Monopoly aus der Versenkung auftauchen. Zuletzt hat mich das Tagesgeschehen und meine Meinung hierzu einfach zu sehr abgelenkt.
Was aber keineswegs heißt, dass ich mich nicht weiterhin am Medienstandort Hamburg austobe. Idenn gibt es aktuell zu Hauf, doch auch bestehende Projekte will ich mal wieder in die Öffentlichkeit ziehen. Auch und vor allem feile ich gerade im Team an einem hochspannenden Projekt mit dem Fokus auf Schwarmintelligenz und der Stärke von Vielen...
Schönen Frühling zum Abschluss...
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Mittwoch, 18. März 2009
Papperla Papst, Sexfeind Katholizismus

Vorab ein Outing: Ich bin heterosexuell und praktiziere gottlose Praktiken, wie mehrfachen Beischlaf auch ohne Kinderwunsch - bis vor kurzem sogar ohne Trauschein. Dieses Outing lässt sich dadurch erweitern, dass ich diese Sünden niemals beichtete und sogar mehr als genossen habe. Dies lässt sich einem katholischen Würdenträger, insbesondere dem heiligen Vater Papst Benedikt XVI, unmöglich vermitteln. Andererseits bin ich glücklicherweise frei von Krankheit und als Atheist auch nicht direkt angesprochen.
Die 20% katholischen Afrikaner sind allerdings sehr wohl Zielgruppe, verfänglicher und destruktiver Aussagen seitens des Vatikans. Schlimm genug, dass Sexualität und Genuss verteufelt werden, steht demgegenüber mit des Menschen Libido doch ein achtbarer Gegner zur Verfügung. Die Benutzung von Kondomen hat demgegenüber nur eine schwache Lobby und mit Gottes Segen nun eine starken Fürsprecher zur Ignoranz von Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen.
Nun ging ich von heller Empörung zumindest im "aufgeklärten" Westen aus und erschrecke beim Zutritt im SPON-Forum und andernorts über spürbare Zustimmung für Benedikts todbringende Verfehlung. Einerseits werden Klischees vom "gerne schnackselnden Afrikaner" bedient und zum anderen überholte bzw. nur offiziell praktizierte Familienkultur eingefordert.
Niemand spricht allein Kondomen die Bekämpfung der Geißel AIDS zu. Unstrittig und belegbar taugen Kondome aber zumindest als eine wichtige Maßnahme im Kampf gegen die Verbreitung dieser und anderer Krankheiten, sowie der Eindämmung der Bevölkerungsexplosion. Sträflich hebelt die katholische Kirche wiederholt die langjährige und mühseelige Aufklärungsarbeit vor Ort aus. Grund genug, sich über allgemeingültige Sakularität Gedanken zu machen, damit weiteres Unheil durch Religionen zumindest eingedämmt werden kann.
In diesem Zusammenhang verwundert mich die aktuelle deutsche Engstirnigkeit umso mehr. Die Schwierigkeiten mit denen die atheistische Bewegung mit ihrer Buskampagne zu kämpfen hat ist ernüchternd. Sie wollen Werbung auf Linienbussen einkaufen und augenzwinkernde atheistische Botschaften unters Volk bringen. Was in Anbetracht der Omnipräsenz von Kirchen und religiösen Institutionen, nicht einmal einen Ausgleich herstellen könnte. Doch die Betreiber scheuen sich, die Kampagnen zu zu lassen. Traurig, dass Religionsfreiheit offensichtlich nur für Religionen gilt, nicht aber für Glaubensfreiheit, im Sinne von "man glaubt nicht".
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Dienstag, 17. März 2009
Papst Bendedikt XVI versus KKK

Ein guter Katholik trägt keine Mütze zum Schutz, ein stramm rassistischer Südstaatler schon - man will ja nicht erkannt werden. Beide aber schaden den Schwarzen weltweit, bei Inkaufnahme von Todesopfern. Insofern schummelt die Illustration.
Da reist das Kirchenoberhaupt in heiliger Mission nach Afrika, wo die Kirche in den letzten Jahrhunderten schon genug Unheil gesät hat. Bereist einen Kontinent von Armut, Hunger und Krankheiten in Geiselhaft. Reist dorthin, wohlwissend dass sein Glaube dort mittlerweile zutiefst verwurzelt ist und sein Wort bei einem großen Bevölkerungsteil Gesetz. Reist an den Rand der Weltgesellschaft und verkündet kranke Worte. Worte, welche mit einem Schlag mühseeligst Arbeit tausender Initiativen zunichte machen. Reist mit samt seinen kruden, weltfremden Gottesgedanken dorthin und verkündet Kondome verschlimmern das HIV-Problem anstatt es zu lösen. AIDS breitet sich also quasi auch und vor allem aufgrund der Verwendung von Kondomen aus. Spirituelles, menschliches Erwachen und Freundschaft für die Leidenden wären die wahre Lösung.
Es grenzt immer wieder an Perversion, wenn ausgerechnet asexuelle alte Männer, verblendet von ihrem Glauben, lautstark ihr Unwissen verbreiten. Ich bin Atheist, billige jedem seine freie Glaubensausübung zu, sofern diese keine dritte Person in ihrem Handeln einschränkt. Die Speerspitze des Vatikans jedoch sprengt jede Grenze.
Das gläserne Dach im Hause Gottes ist längst durchsiebt von Steinwürfen der drinnen Sitzenden. Gerade die katholische Kirche und ihre Würdenträger nimmt es nicht immer so genau mit dem Zölibat. Manch Meßdiener und Jungspund wird voll des Hasses auf seine Peiniger sein.
Zuviel radikale Gottesgläubigkeit hat schon immer die Synapsen verklebt...!!!
Montag, 16. März 2009
Tim Kretschmers Schlussstrich...

...ist der, der ihn final umrahmte - gesprüht auf dreckigen Asphalt. So ungefüllt seine Outlines, so leer dürften die sich die Gefühle der Hinterbliebenen anfühlen. Nun sei ihnen endlich die notwendige Ruhe vergönnt und die Kraft die Geschehnisse zu verarbeiten und zu ertragen.
Dasselbe gilt für den Medienapparat und überforderte Politiker - Tempo rausnehmen Gehirn wieder hochfahren und in Konstruktivität üben. Im Idealfall taugt der dramatische Anlass immer regelmäßigerer Amokläufe dazu, dass die Ursachenforschung nicht wieder nur hohle Phrase bleibt.
Tim Kretschmers letzter Lauf und der Verlust von 16 Menschenleben müssen wenigstens dazu dienen, dass ein gesellschaftliches Korrektiv stattfindet, welches den Närhboden für solche Taten entzieht.
Der unbekannte Blog wird berühmter...
...nach erstmals über 1.000 Besuchern an einem Tag, die ich leider dem Umstand von Tim Kretschmers Amoklauf und der fragwürdigen Viralkampagne von Pro7 verdanke (Fringe-Werbung auf Newstime), kann ich mit Stolz auf mein zweites Bloginterview verweisen:
Mal wieder bei Bloggersdorf...die Jungs geben sich mehr und mehr Mühe und wollen an alte Schlagzahl herankommen...also überschüttet sie ruhig mit Interviewanfragen.
Mal wieder bei Bloggersdorf...die Jungs geben sich mehr und mehr Mühe und wollen an alte Schlagzahl herankommen...also überschüttet sie ruhig mit Interviewanfragen.
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